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Rekordzahlen bei Online-Vorlesungen

28.06.2002 | 15:26 Uhr |

Rekordzahlen bei der Teilnahme an Online-Vorlesungen verzeichnet in diesem Sommer das Institut für Telematik in Trier - nämlich fast 7000 Internet-Zugriffe auf Live-Übertragungen und Aufzeichnungen seit Semesterbeginn Mitte April. Durchschnittlich sollen über 30 Vorlesungsteilnehmer übers Internet live dabei sein. Der Grund: Eine neu entwickelte und drastisch vereinfachte Zugangstechnik.

Rekordzahlen bei der Teilnahme an Online-Vorlesungen verzeichnet in diesem Sommer das Institut für Telematik in Trier - nämlich fast 7000 Internet-Zugriffe auf Live-Übertragungen und Aufzeichnungen seit Semesterbeginn Mitte April. Durchschnittlich sollen über 30 Vorlesungsteilnehmer übers Internet live dabei sein. Der Grund: Eine neu entwickelte und drastisch vereinfachte Zugangstechnik.

"Wir führen die riesige Resonanz darauf zurück, dass wir mit unserer neuen Tele-Task-Technik das Beste bieten, was an Übertragungsqualität und Komfort im Moment möglich ist", erklärt Prof. Meinel, der auch Direktor des gemeinnützigen und unabhängigen Instituts für Telematik in Trier ist.

Tele-Task steht für "Teleteaching Anywhere Solution Kit": Nicht nur ruckelfreie Bilder und sauberer Ton vom Referenten werden hiermit übertragen, sondern synchron dazu in Großformat auch der komplette Bildschirm seines Laptops als Video.

"Anders als zum Beispiel bei der Internet-Übertragung einer Hauptversammlung, wo die Präsentationsbilder des Vorstandsvorsitzenden nur statisch gezeigt werden, übertragen wir den Bildschirminhalt dynamisch. Es sind also auch Markierungen, Animationen und Programmabläufe zu sehen, die während der Präsentation stattfinden", betont Prof. Meinel.

Ein weiterer Vorzug von Tele-Task: die variable Bandbreite. Die Palette an Übertragungsgeschwindigkeiten reicht von 56 Kilobits pro Sekunde über 300 Kilobits pro Sekunde bis hin zu einer Qualitätsstufe, wie sie für DVDs nötig ist.

An Technik kommen eine digitale Videokamera, ein Doppel-Xeon-Rechner als Encoder für den Sendebetrieb sowie ein Präsentations-Rechner (Notebook), Mikrophon, Mischpult, Verkabelung (Netzwerk, Ton und Video) plus Video-Leuchten zum Einsatz. Das einzige größere Objekt ist das so genannte "Smart Board" - eine "elektronischen Tafel", auf die die Präsentationsbilder projeziert werden.

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