Export-/Importdateien für die Registry tragen die Endung REG und sind standardmäßig so mit dem Registry-Edito REGEDIT.EXE verknüpft, dass dieser sie beim Doppelklick einliest. Allerdings erscheint vorher ein Abfrage-Dialog, außerdem ist das Ausmaß des Imports mit jedem Editor einigermaßen nachvollziehbar.
Gut getarnte Registry-Eingriffe verlassen sich daher nicht auf den Doppelklick des Anwenders. Die gewünschte Registry-Änderung geschieht oft per Programm oder Script. Auch der Weg über einen Link verspricht besseren Erfolg, weil dann sowohl die verräterische Endung REG als auch die Sicherheitsabfrage vermieden wird.
Gelingt der Import, sind die Auswirkungen beträchtlich. Typisch ist die Methode von Viren, sich den eigenen Start bei jedem Windows-Start über den Run Schlüssel zu sichern. Typisch ist ferner das Abschalten diverser Sicherheitsstandards, um dem Schädling alle Barrieren wegzuräumen. Registry-Eingriffe haben dennoch meist lediglich vorbereitenden und begleitenden Charakter.
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