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Redhat Linux 9

25.06.2003 | 13:31 Uhr |

Red Hat legt einen hohen Versionssprung hin. Warum? Der eingesetzte Kernel 2.4.20 beschleunigt mit einer nativen POSIX Thread Library (NPLT) dafür ausgelegte Programme enorm, das allerdings auf Kosten der Abwärts-Kompatibilität.

Ein überzeugendes System für Um- und Einsteiger. Ein Update lohnt, da nur wenige wichtige Neuerungen vorhanden, kaum.

Red Hat legt einen hohen Versionssprung hin. Warum? Der eingesetzte Kernel 2.4.20 beschleunigt mit einer nativen POSIX Thread Library (NPLT) dafür ausgelegte Programme enorm, das allerdings auf Kosten der Abwärts-Kompatibilität. Zuverlässig läuft die Installation ab, auf einem Testrechner blieb zwar der grafische Partitionierer hängen, im Textmodus ging es aber problemlos weiter. Dank verfeinerter Hardware-Erkennung für verbreitete PC-Hardware läuft auch das Rad einer PS/2-Maus sofort.

Ein echter Hingucker ist die Hochglanz-Oberfläche "Bluecurve", die unter Gnome 2.2 etwa besser und bugfreier läuft, als unter KDE. Desktop-Anwender kommen auch bei den mitgelieferten Software wie Openoffice.Org 1.0.2, Mozilla 1.2.1, und dem Outlook-Klon Ximian Evolution 1.2.2 auf ihre Kosten. Red Hat hat seine bekannten grafischen Konfigurations-Tools um eine Textmodus-Vesion für Netzwerkeinstellungen ergänzt. Für Samba gibt es neben SWAT ein einsteigerfreundliches, Redhat-Tool. Das nicht mehr aktuelle Samba 2.2.7 verlangt aber nach einem Update.

Alternative: Das 6 Monate ältere Red Hat Linux 8.0 (PC-WELT 1/2003, Seite 130) erhalten Sie günstig als Restposten (rund 25 Euro) oder bei Online-Auktionen. Vergessen Sie aber die zahlreichen (Sicherheits-)Updatepakete nicht online zu laden.

Hersteller/Anbieter

Red Hat

Weblink

www.redhat.de

Bewertung

Betriebssystem

Preis

50 Euro

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