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VMware Converter im Einsatz

17.10.2009 | 11:01 Uhr |

Soll ein Rechner, beispielsweise eine ältere Windows-Maschine, in eine virtuelle Maschine umgewandelt werden, hilft der VMware Converter. PC-Welt zeigt, wie Sie Ihren alten Rechner problemlos in einer virtuellen Maschine weiterbetreiben.

Virtualisierung ist in vielen Bereichen eines der wichtigen Top-Themen in der IT. Sei es nun die Konsolidierung auf ein schnelles Server- oder Blade-System, um Geld zu sparen. Oder im SOHO-Bereich die Anschaffung eines neuen Rechners, der mit der alten kaufmännischen Software nicht mehr zurecht kommt.

In beiden Fällen muss ein bestehendes System in die Virtualisierungsumgebung umgezogen werden - und das möglichst ohne viel Arbeit und ohne Ärger.

Zusätzlich gibt es in fast allen IT-Infrastrukturen einige alte Server oder Arbeitsrechner, die zwar wichtige Aufgaben erfüllen, aber täglich zusammenbrechen können. Diese Überbleibsel nutzen ältere Betriebssysteme und Software, die nur auf dem alten Betriebssystem läuft, oder eine bestimmte Hardware. Tritt nun ein Hardwaredefekt auf, tut man sich oft schwer, einen identischen Ersatz zu finden. Bei älteren Systemen kommt hinzu, dass nicht alle Hersteller Treiber für alte Hardware anbieten.

VMware will den Anwendern seiner Virtualisierungsprodukte ESX und Workstation mit seinem Converter unter die Arme greifen. Die Software kann eine physikalische Maschine in eine virtuelle überführen. Dabei werden Betriebssystem und Hardware entkoppelt, die Einstellungen des konvertierten Systems bleiben komplett erhalten. Die erstellte virtuelle Maschine lässt sich anschließend im ESX oder VMware Workstation starten. Viele andere Virtualisierungsprodukte können zudem das Format der virtuellen VMware-Maschinen lesen.

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