In Word-Tabellen können Sie sogar Berechnungen vornehmen – allerdings ist dies zugegebenermaßen weitaus weniger komfortabel als in Excel.
Für Word-Enthusiasten und technisch Interessierte sei es hier trotzdem kurz erklärt: Klicken Sie in die Zelle, in der das Resultat Ihrer Berechnung eingefügt werden soll. Wählen Sie Menü TABELLE/FORMEL und klicken Sie im Feld FUNKTION EINFÜGEN auf die gewünschte Funktion, z.B. auf SUM, um die Summe aller Zahlen einer Spalte zu bilden. Geben Sie im Formelfeld die Zellverweise ein. "A1" entspricht dabei der ersten Zelle der Tabelle, "A2" der zweiten Zelle der ersten Spalte etc. Die Formel "SUM(A1, A2, B1, B2)" bildet also die Summe der ersten vier Zellen einer Tabelle. Um die Summe einer ganzen Zeile oder Spalte zu bilden, können Sie als Zellbezug auch die Begriffe "Über", "Unter", "Links" oder "Rechts" verwenden. Beispiel: Mit der Formel "AVERAGE(Links)" berechnet Word den Mittelwert aller Zellen links der Formel. Wenn Sie Ihre Tabellen mit Textmarken versehen, können Sie sogar Zellverweise zwischen verschiedenen Tabellen herstellen.
Die Resultate werden nicht laufend aktualisiert. Um eine Formel erneut zu berechnen, müssen Sie diese aktualisieren. Markieren Sie dazu das ganze Dokument und drücken Sie die Taste F9.
Zu umständlich? Da haben Sie Recht. In der Praxis brauchbar ist wohl einzig die Funktion "Autosumme". Platzieren Sie die Einfügemarke in der letzten Zelle einer Spalte oder einer Zeile und klicken Sie auf AUTOSUMME in der Symbolleiste "Tabellen und Rahmen" (Screen 2 L). Word fügt automatisch die Summe der ganzen Zeile bzw. Spalte ein.
Vertikaler Text
Wenn Sie in Word normalen Fliesstext schreiben, können Sie diesen nicht vertikal (um 90 Grad gedreht) setzen. Mit folgendem Trick geht's trotzdem: Erstellen Sie eine Tabelle mit nur einer Zelle und blenden Sie die Rahmenlinien aus. Schreiben Sie den gewünschten Text hinein und wählen Sie im Menü FORMAT/TEXTRICHTUNG die gewünschte Schreibrichtung aus. Statt einer Tabelle können Sie auch Positionsrahmen oder Textfelder verwenden.
Der Artikel stammt von unserer Schwesterpublikation
PCtipp.
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