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Raubkopien im Internet: Politiker spricht von "Krieg"

19.04.2002 | 15:13 Uhr |

Bei der aktuellen Diskussion in den USA um Raubkopien im Internet meldet sich jetzt auch verstärkt die Politik zu Wort: Der amerikanische Kongressabgeordnete Bob Goodlatte etwa, zweiter Vorsitzender des "Congressional Internet Caucus", fordert adäquate Mittel für Strafverfolgungsbehörden, die Zusammenarbeit diverser Industriezweige und Aufklärungskampagnen für Anwender.

Bei der aktuellen Diskussion in den USA um Raubkopien im Internet meldet sich jetzt auch verstärkt die Politik zu Wort: Der amerikanische Kongressabgeordnete Bob Goodlatte etwa, einer der Vorsitzenden des "Congressional Internet Caucus" , fordert unter anderem Aufklärungskampagnen für Anwender. Dies geht aus einem Bericht von Newsbytes hervor.

Goodlatte wird von dem amerikanischen Informationsdienst mit den Worten zitiert: "Dieser Krieg gegen Raubkopien muss an verschiedenen Fronten geführt werden [...]". Dazu seien ausreichende Mittel für Strafverfolgungsbehörden, die Zusammenarbeit diverser Industriezweige und Aufklärungskampagnen nötig.

Darüber hinaus sieht der Kongressabgeordnete besonders im Bereich illegale Musik-Kopien Handlungsbedarf. Laut Goodlatte würde dieser Bereich "mit Milliarden von unautorisierten Musik-Downloads pro Monat exponential wachsen".

Die im Herbst 1996 gegründete Organisation "Congressional Internet Caucus" setzt sich aus Mitgliedern des Kongresses zusammen. Sie hat sich beispielsweise zum Ziel gesetzt, die Entwicklung des Internets zu fördern, ein Forum für Probleme zu bieten und den Online-Handel sowie den freien Informationsfluss im Netz zu unterstützen.

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