23.03.2012, 09:44

Joseph Fieber

Ratgeber

Das neue iPad für den Fernzugriff auf den PC nutzen

Das Apple iPad wird auch für berufliche Zwecke viel und gerne benutzt. ©Apple

Unternehmensanwender lieben Apples iPad. Sie nutzen das Tablet auf tausend unterschiedliche Arten, angefangen bei Handbüchern für Flugzeuge über Krankenhaus-Tabellen bis zu Verkaufsterminals.
Obwohl Tablets viele Aufgaben der normalen Computer übernehmen können, ist noch nicht alles bereit für das Tablet. Eine der größten Einschränkungen betrifft die Unternehmensprogramme, die speziell für Windows-basierte x86/x64 Rechner geschrieben wurden. Diese Anwendungen können Sie nicht auf dem Apple iPad verwenden.

Remote Desktop

Es gibt jedoch eine Lösung für das Problem. Sie können das iPad als Erweiterung eines PCs nutzen. Mit Fernsteuerungsprogrammen wie LogMeIn oder TeamViewer kann das iPad den Computerbildschirm darstellen und kontrollieren. Somit können Mitarbeiter die gleichen Aufgaben erledigen, die sie an ihrem Arbeitsplatz machen könnten, ohne, dass sie einen leistungsfähigen Computer mitnehmen müssen. Bei dieser Lösung müssen auch keine doppelten, teuren Lizenzen gekauft werden.

Neues iPad: Besserer Bildschirm

Obwohl sich das iPad 2 mit seinem 1024x768 Pixel-Bildschirm bereits als Remote Desktop-Gerät eignet, ist das neue iPad mit 2048x1536 Pixeln doch noch um einiges besser für diesen Zweck geeignet. Die höhere Auflösung ist besser als bei den meisten PC-Monitoren, sodass das iPad den gesamten Computer-Bildschirm pixelgetreu darstellen kann auch, wenn dieser weit entfernt aufgestellt wurde. Auf Grund der größeren Auflösung sollten Sie sogar in einen Bildausschnitt hineinzoomen können, damit Sie dort genauer arbeiten können.
Neues iPad: Schnellere Verbindung - zumindest in den USA
Damit der Fernzugriff überhaupt funktioniert, benötigen Sie eine schnelle kabellose Netzwerkverbindung. WLAN ist dafür perfekt geeignet, aber es ist nicht überall verfügbar. Jemand, der Remote Desktop verwendet, nutzt es auch unterwegs, wo kein WLAN vorhanden ist. Aber das neue iPad bietet zumindest in einigen Ländern (nicht aber in Deutschland) auch 4G/LTE. Hiermit hätten Sie auch unterwegs genug Bandbreite, um die Inhalte Ihres Rechners auf dem iPad darstellen zu lassen. Somit könnten Sie von überall auf Ihren Büro-Computer zugreifen, ohne auf WLAN angewiesen zu sein.

Neues iPad: Ausreichend Akku-Laufzeit

Obwohl der Bildschirm und die Netzwerkverbindung für Fernzugriffe die wichtigsten Elemente sind, ist die Batterielaufzeit für alle mobilen Geräte ebenfalls essentiell. Eine 4G-Verbindung verbraucht mehr Akku als eine 3G-Kommunikation. Der neue iPad A5X-Prozessor enthält eine verbesserte Strom-Verwaltung, die den erhöhten Stromverbrauch von 4G LTE kompensieren soll. So ganz schafft er das aber offensichtlich nicht, im Test der PC-WELT zeigte sich, dass die tatsächliche Akku-Laufzeit nicht ganz die Zahlen von Apple erreicht.
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