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XP bis 2014 verfügbar

12.01.2011 | 09:35 Uhr |

Neue PCs mit Windows XP gibt es nicht mehr. Wer sich mit keinem anderen Betriebssystem anfreunden kann, darf jedoch noch die nächsten zwei Jahre neue Windows-7-Computer auf XP herabstufen.

Exakt ein Jahr nach der Veröffentlichung von Windows 7 folgte der finale Stichtag für Windows XP. Seit Ende Oktober wird die alte Betriebssystem-Version nicht mehr verkauft. Nachdem die normale Verkaufsversion, „Retail“ genannt, und die günstigere „System Builder“-Version aus den Läden verschwanden, lief kürzlich auch das „Ultra Low Cost PC“-Programm aus, das auf weniger leistungsfähigen Geräten wie Netbooks Windows XP vorsah.

Dennoch: Noch für Jahre verbleibt eine Möglichkeit, Windows XP zu erwerben – die „Downgrade“-Option. Ob Sie nun ein Notebook/Netbook oder einen neuen PC mit Windows 7 kaufen oder nur Windows 7 im Karton: Sie erwerben damit auch das Recht, den Vor-Vorgänger zu installieren.

Downgrade-Voraussetzung: Keine Home-Variante!
Wenn Sie sich die Option eines Downgrades offenhalten wollen oder sogar mit der erklärten Wechselabsicht einen PC oder Windows 7 erwerben, dürfen Sie keine Home-Variante (Basic, Premium) kaufen. Damit scheidet auch das günstige „Family Pack“ mit den drei Home-Premium-Lizenzen aus. Das Downgrade-Recht auf Windows XP (und Vista) gilt nur bei Einzellizenzen von Windows 7 Professional und Ultimate, ferner auch für alle Volumenlizenzen, die von Haus aus mindestens die Professional- oder die höherwertige Enterprise-Variante vorsehen. Das Zielsystem nach dem Downgrade ist dann natürlich Windows XP Professional.

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