Ratgeber Windows
Windows-Ballast über Bord werfen
Windows belegt zu viel Speicherplatz, weil Microsoft bei den Voreinstellungen geschlampt hat. Drei Beispiele:
- Speicherdateien: Dazu kommen im Extremfall nach einem Systemabsturz noch die Dateien für den Ruhezustand (Hiberfil.SYS) und das vollständige Speicherabbild (Memory.DMP), deren Größe jeweils exakt dem vorhandenen Arbeitsspeicher entspricht.
- Festplattenspeicherplatz: Je großzügiger ein Rechner ausgestattet ist, desto mehr Speicherplatz wird von Windows XP vergeudet. Von einer Festplatte, die in drei Partitionen zu je 60 GB eingeteilt ist, beansprucht der Papierkorb von Haus aus 18 GB (Standardeinstellung: zehn Prozent jeder Partition). Vista ist immerhin beim Papierkorb genügsamer.
- Systemwiederherstellung: 21,6 GB sind in unserem Beispiel für die Systemwiederherstellung reserviert (zwölf Prozent jeder Partition).


