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Windows-Ballast über Bord werfen

05.08.2010 | 15:29 Uhr |

Windows mutet Ihnen jede Menge unerwünschter Dateien zu. Lesen Sie, wie Sie Ihren Rechner in 7 Schritten entmüllen.

Ihr System beherbergt bereits nach kurzer Zeit einige Gigabyte an entbehrlichen Dateien und Programmen. Wenn Sie sie regelmäßig entsorgen, gewinnen Sie Platz auf der Festplatte zurück, machen das System schlanker und dadurch auch schneller. Außerdem benötigen Sie für eine Komplettsicherung weniger Speicherplatz auf dem Zielmedium. Wir sagen Ihnen, wo Sie ansetzen müssen, um Platz freizuschaufeln.

Die heimlichen Platzverschwender
Windows belegt zu viel Speicherplatz, weil Microsoft bei den Voreinstellungen geschlampt hat. Drei Beispiele:

  • Speicherdateien: Dazu kommen im Extremfall nach einem Systemabsturz noch die Dateien für den Ruhezustand (Hiberfil.SYS) und das vollständige Speicherabbild (Memory.DMP), deren Größe jeweils exakt dem vorhandenen Arbeitsspeicher entspricht.

  • Festplattenspeicherplatz: Je großzügiger ein Rechner ausgestattet ist, desto mehr Speicherplatz wird von Windows XP vergeudet. Von einer Festplatte, die in drei Partitionen zu je 60 GB eingeteilt ist, beansprucht der Papierkorb von Haus aus 18 GB (Standardeinstellung: zehn Prozent jeder Partition). Vista ist immerhin beim Papierkorb genügsamer.

  • Systemwiederherstellung: 21,6 GB sind in unserem Beispiel für die Systemwiederherstellung reserviert (zwölf Prozent jeder Partition).

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