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Die Sicherheitszentrale von XP, Vista und Windows 7

19.01.2011 | 12:03 Uhr |

Fast jeder Windows-PC ist unsicher konfiguriert. Prüfen Sie es nach! PC WELT und Microsoft helfen Ihnen dabei, auch an die verstecktesten Sicherheitseinstellungen zu kommen.

Dass Ihr Windows-PC zur Zielscheibe von Hackern wird, ist in Internetzeiten fast nicht zu vermeiden. Sie können aber die Angriffsfläche möglichst klein halten. Windows stellt dazu eine Vielzahl von Konfigurationsmöglichkeiten bereit. Lesen Sie hier, wie Sie die Sicherheit Ihres PCs ganz einfach testen und Lücken schließen. Sicherheit checken mit Prüfprogramm von Microsoft
Wie sicher Ihr Windows wirklich ist, verrät Ihnen das Betriebssystem nicht. Das Sicherheitscenter von Windows XP oder Vista und das Wartungscenter von Windows 7 informieren unzureichend über die Sicherheitslage. Höchste Zeit für einen Sicherheitscheck.Das Prüfprogramm Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) in der aktuellen Version 2.2 untersucht Windows-Installationen von XP bis 7 zuverlässig auf Schwachstellen.

Sicherheit mit MBSA prüfen: Laden Sie die 32- oder 64-Bit- MBSA-Version von herunter und installieren sie. Danach starten Sie das Programm. Im ersten Fenster wählen Sie „Einen Computer überprüfen“ und „Suche starten“.

Nach Abschluss der Überprüfung zeigt das Programm einen Sicherheitsbericht zu unterschiedlichen Systembereichen. So sehen Sie etwa, ob alle sicherheitsrelevanten Aktualisierungen für Windows und andere Microsoft-Produkte korrekt installiert wurden. Außerdem erfahren Sie im Bereich „Verwaltungsanfälligkeiten“, ob wichtige Sicherheitsoptionen in Ihrem Windows oder Microsoft Office falsch konfiguriert sind.

Prüfbericht auswerten und Probleme beseitigen: Jeder Prüfpunkt wird im Bericht gesondert aufgeführt und einzeln bewertet. Ein grünes Schild bedeutet, dass der Sicherheitstest in diesem Punkt bestanden wurde. Ein blauer Kreis mit einem „i“ darin informiert Sie darüber, dass ein Test entweder nicht durchgeführt werden konnte oder es noch Optimierungsmöglichkeiten gibt, ohne dass der aktuelle Zustand als Bedrohung bewertet werden müsste. Ein oranges Schild mit Ausrufezeichen weist darauf hin, dass eine Schwachstelle gefunden wurde, die Sie beseitigen sollten. Ein rotes Schild bedeutet „Schwerwiegendes Risiko“. So gekennzeichnete Probleme sollten Sie umgehend beheben. Was Sie dafür tun müssen, verrät Ihnen das Programm nach einem Klick auf „Vorgehensweise zur Behebung“.

PC erneut prüfen: Nachdem Sie die kritischen Probleme behoben haben, klicken Sie auf „OK“ und dann erneut auf „Einen Computer prüfen“ sowie „Suche starten“. Stehen die vorher bemängelten Schwachstellen jetzt nicht mehr im Bericht oder ist stattdessen das grüne Schildsymbol zu sehen, haben Sie die Probleme erfolgreich beseitigt.

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