Sicher durchs Internet
Downloads per Viren-Schutzschild absichern
Wer gerne Trial-Software ausprobiert, lebt mit dem Risiko einer Viren-Infektion. Das muss aber gar nicht sein: So machen Sie Ihren PC gegen infizierte Downloads immun.
Wer aus dem Internet häufig Dateien lädt und viel mit Software experimentiert, tut gut daran, sein Windows vor Veränderungen zu schützen. Wir zeigen, wie Sie Ihr System mit einem Viren-Abfang-Tool auch vor installierter Software schützen:
Alternative 1: Virtualisierte Umgebung.
Die englischsprachige Vollversion Bufferzone Pro schirmt Ihren Internet-Browser und alle geladenen Dateien so ab, dass kein Schaden bei Ihrem Windows entstehen kann. Außerdem lässt sich ein in der Bufferzone installiertes Programm rückstandsfrei entfernen. Das ist ideal, wenn eine Software zum Beispiel lästige Spionagefunktionen enthält.
Bufferzone installieren und konfigurieren
Bufferzone schottet Ihr Windows vor Veränderungen ab. Programme lassen sich per Mausklick in den geschützten Bereich hinein- und aus ihm herausbefördern. Um Ihren Computer zu schützen, lenkt Bufferzone alle Zugriffe in den virtuellen Ordner „C:\Virtual“ um. Der Rest Ihrer Daten bleibt für den Internet-Browser und jedes andere Programm unveränderbar.
Die Vollversion Bufferzone Pro 3.41 kann nur auf 32-Bit Versionen von Windows XP, Vista und 7 installiert werden. Bei Redaktionsschluss hatte Hersteller Trustware gerade die Vorabversion 4.0 veröffentlicht, die sich auch für die 64-Bit-Fassungen von Windows eignet. Sehen Sie auf deren Internetseite nach, ob die Entwicklung mittlerweile abgeschlossen ist.
Schritt 1: Installation. Starten Sie das Installationsprogramm von Bufferzone Pro, und folgen Sie dem Assistenten. Am Ende der Installation startet der Computer automatisch neu. Danach erscheint automatisch das Registrierungs-Fenster von Bufferzone Pro. Es bleibt Ihnen überlassen, ob Sie hier Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse eingeben, um Neuigkeiten zugeschickt zu bekommen. Denn das Programm funktioniert auch ohne Registrierung.
Schritt 2: Grundkonfiguration. Im selben Fenster finden Sie unter „2. Protect your privacy“ zwei Optionen, die Sie noch konfigurieren sollten, bevor Sie Bufferzone Pro nutzen. Die Option „E-banking and e-shopping sites to protect“ bewirkt, dass Sie innerhalb der Bufferzone-Pro-Schutzzone einen weiteren geschützten Bereich speziell für vertrauenswürdige Seiten einrichten. Als Beispiele sind die Internetseiten Ihrer Bank, von Amazon oder Ebay zu nennen. Der Spezialbereich schirmt Ihre Besuche auf diesen wichtigen Seiten vor dem Rest der Schutzzone ab, in der ja durchaus Schädlinge vorhanden sein können.
Aber Achtung: Die zusätzliche Schutzzone greift nur, wenn Sie die damit geschützten Seiten mit dem Internet Explorer öffnen. Klicken Sie also auf „None [click to add]“. Daraufhin öffnet sich ein Fenster („Privacy Zone“), in dem Sie auf das grüne „+“ klicken, um eine neue vertrauenswürdige Seite einzutragen. Geben Sie dazu im folgenden Fenster die Internetadresse der Seite ein (also etwa www.amazon.de), und bestätigen Sie mit „OK“. Wiederholen Sie den Vorgang für alle anderen wichtigen Seiten. Dann schließen Sie das „Privacy-Zone“-Fenster wieder.
Mit diesen Gratis-Tools sichern Sie Ihren PC
CCleaner - Portable
Die Freeware CCleaner ist ein Cleaning-Tool, das Ihre Festplatte von unnötigem Datenmüll befreit, die Registry aufräumt und Internet Spuren entfernt. Es entfernt zudem die Liste der zuletzt genutzten Dokumente und ausgeführten Funktionen, alle Log- und Null-Byte-Dateien, sowie Chkdsk-Überbleibsel und Speicherabbilder. Ebenso löscht der CCleaner auch den Verlauf bzw. Cache zahlreicher Anwendungen unter anderem auch von Firefox, Internet Explorer, Opera, eMule, Media Player, Kazaa, Google Toolbar, Netscape, Office XP, Nero, Adobe Acrobat, WinRAR, WinAce und WinZip.
Die Freeware CCleaner ist ein Cleaning-Tool, das Ihre Festplatte von unnötigem Datenmüll befreit, die Registry aufräumt und Internet Spuren entfernt. Es entfernt zudem die Liste der zuletzt genutzten Dokumente und ausgeführten Funktionen, alle Log- und Null-Byte-Dateien, sowie Chkdsk-Überbleibsel und Speicherabbilder. Ebenso löscht der CCleaner auch den Verlauf bzw. Cache zahlreicher Anwendungen unter anderem auch von Firefox, Internet Explorer, Opera, eMule, Media Player, Kazaa, Google Toolbar, Netscape, Office XP, Nero, Adobe Acrobat, WinRAR, WinAce und WinZip.
McAfee AVERT Stinger
Das Antiviren-Programm untersucht Ihre Festplatten auf weit verbreitete Viren, Würmer und Trojaner. Das Programm muss nicht installiert werden und steht direkt nach dem Herunterladen der EXE-Datei zur Verfügung, sodass Sie es per Doppelklick starten können. Avert Stinger entfernt Schädlinge nach Möglichkeit auch direkt.
Das Antiviren-Programm untersucht Ihre Festplatten auf weit verbreitete Viren, Würmer und Trojaner. Das Programm muss nicht installiert werden und steht direkt nach dem Herunterladen der EXE-Datei zur Verfügung, sodass Sie es per Doppelklick starten können. Avert Stinger entfernt Schädlinge nach Möglichkeit auch direkt.
USBDeview
Möchten Sie wissen, ob eine andere Person außer Ihnen selbst einen USB-Stick an Ihrem Rechner verwendet hat, gibt Ihnen das praktische Tool darüber umfassend Auskunft.
Möchten Sie wissen, ob eine andere Person außer Ihnen selbst einen USB-Stick an Ihrem Rechner verwendet hat, gibt Ihnen das praktische Tool darüber umfassend Auskunft.
Skipfish
Der Google-Sicherheitsscanner Skipfish sucht nach Sicherheitslücken in Websites und Webanwendungen. Das Tool ist an Profis gerichtet: Skipfish liegt nicht als ausführbare EXE-Datei vor, sondern als C-Quellcode, der noch kompiliert werden muss. Das können Linux, FreeBSD 7.0+ und MacOS X-Systeme standardmäßig, für Windows müssen Sie zusätzlich noch Linux-Emulator Cygwin installieren.
Der Google-Sicherheitsscanner Skipfish sucht nach Sicherheitslücken in Websites und Webanwendungen. Das Tool ist an Profis gerichtet: Skipfish liegt nicht als ausführbare EXE-Datei vor, sondern als C-Quellcode, der noch kompiliert werden muss. Das können Linux, FreeBSD 7.0+ und MacOS X-Systeme standardmäßig, für Windows müssen Sie zusätzlich noch Linux-Emulator Cygwin installieren.
Hotspot Shield
Wer viel unterwegs ist und Hotspots nutzt, sollte sich dieses Gratis-Tool anschauen. Das Sicherheitsprogramm verbindet Sie über ein Virtual-Private-Network mit dem jeweiligen Hotspot. Dadurch wird die Übertragung der Daten sicher verschlüsselt, sodass dieser undurchdringliche Schild den Zugriff auf Ihre Drahtlos-Verbindung, und so auch auf Ihre Daten, verhindert. Zusätzlich wird durch die Verschlüsselung auch noch Ihre Anonymität im Internet gewährleistet.
Wer viel unterwegs ist und Hotspots nutzt, sollte sich dieses Gratis-Tool anschauen. Das Sicherheitsprogramm verbindet Sie über ein Virtual-Private-Network mit dem jeweiligen Hotspot. Dadurch wird die Übertragung der Daten sicher verschlüsselt, sodass dieser undurchdringliche Schild den Zugriff auf Ihre Drahtlos-Verbindung, und so auch auf Ihre Daten, verhindert. Zusätzlich wird durch die Verschlüsselung auch noch Ihre Anonymität im Internet gewährleistet.
Rising Antivirus
Das kostenlose Antiviren-Programm schützt nicht nur vor Computerviren, sondern überwacht die anfälligen Bereiche Ihres Rechners, sodass Schädlinge schon im Vorfeld abgewehrt werden können.
Das kostenlose Antiviren-Programm schützt nicht nur vor Computerviren, sondern überwacht die anfälligen Bereiche Ihres Rechners, sodass Schädlinge schon im Vorfeld abgewehrt werden können.
Sandboxie
Sandboxie verhindert, dass die in ihr ausgeführten Programme in die normalen Bereiche der Festplatte schreiben.
Sandboxie verhindert, dass die in ihr ausgeführten Programme in die normalen Bereiche der Festplatte schreiben.
Avira Antivir Personal Free Antivirus
Einer der beliebtesten Gratis-Virenscanner im deutschsprachigen Raum.
Einer der beliebtesten Gratis-Virenscanner im deutschsprachigen Raum.
XP AntiSpy
Die Freeware XP AntiSpy hindert Windows daran, Informationen über den Anwender per Internet zu verschicken - etwa dann, wenn ein Programm abstürzt.
Die Freeware XP AntiSpy hindert Windows daran, Informationen über den Anwender per Internet zu verschicken - etwa dann, wenn ein Programm abstürzt.
Sticky Password Free
Sticky Password Free ist ein Passwort-Manager, der Kennwörter generiert und speichert. Er bietet auch Schutz vor Phishing.
Sticky Password Free ist ein Passwort-Manager, der Kennwörter generiert und speichert. Er bietet auch Schutz vor Phishing.
My Lockbox
Unter Windows 2000, XP und Vista können Sie mit der Freeware Verzeichnisse und Dateien verstecken und mit einem Passwort schützen.
Unter Windows 2000, XP und Vista können Sie mit der Freeware Verzeichnisse und Dateien verstecken und mit einem Passwort schützen.
Outpost Security Suite Free
Die Gratis-Sicherheitssuite umfasst unter anderem einen Virenscanner, eine Zwei-Wege-Firewall, einen Spam-Schutz und eine IP-Blockierliste.
Die Gratis-Sicherheitssuite umfasst unter anderem einen Virenscanner, eine Zwei-Wege-Firewall, einen Spam-Schutz und eine IP-Blockierliste.
usbdeviceview.jpg
Microsoft Security Essentials bietet Echtzeitschutz vor Viren durch den ständig laufenden Virenwächter (On-Access-Scanner) und einen On-Demand-Scanner, der auf Kommando startet.
Microsoft Security Essentials bietet Echtzeitschutz vor Viren durch den ständig laufenden Virenwächter (On-Access-Scanner) und einen On-Demand-Scanner, der auf Kommando startet.
Die Freeware stellt unterschiedliche Löschmethoden bereit, um unter anderem gelöschte Mails, temporäre Internet-Dateien oder komplette Ordnerinhalte so zu entfernen, dass sie nicht wiederhergestellt werden können. Das Tool löscht auch besuchte Internetseiten, unerwünschte Cookies, Chatroom-Gespräche, gelöschte Mail-Nachrichten, temporäre Dateien, Windows-Swap-Datei und den Windows Papierkorb.
Die zweite Option „Folders you wish to hide when surfing the Internet“ sorgt dafür, dass Ordner Ihrer Wahl vor Programmen versteckt werden, die in der Schutzzone laufen. Hier ist es sinnvoll, etwa Ihren Dokumente-Ordner, das Postfach Ihres E-Mailprogramms und Ähnliches einzutragen. Klicken Sie dazu auf „My Documents, Outlook MailBox“. Daraufhin öffnet sich das Fenster „Confidential“. Klicken Sie auch hier auf das grüne „+“, um einen neuen Eintrag hinzuzufügen. Geben Sie einfach den gesamten Pfad oder einen Teil davon ein, um Dateien oder Ordner auszublenden, deren Speicherort die Zeichenfolge enthält. Danach klicken Sie auf „OK“ und schließen das „Confidential“-Fenster. Sie können diese Liste später auch ganz leicht direkt über Windows erweitern.
Klicken Sie auf „Finish“, um die Grundkonfiguration abzuschließen. Nun erscheint ein neues weiß-rotes Symbol im Infobereich rechts auf der Windows-Leiste. Klicken Sie doppelt darauf, um das Hauptfenster von Bufferzone Pro zu öffnen. Über die Verweise „Privacy Zone“ und „Confidential Files“ erreichen Sie die beiden Listen aus der Grundkonfiguration und können Sie bearbeiten.
Schutzverhalten festlegen: Klicken Sie auf den kleinen Pfeil in der Mitte des linken Fensterrandes, um zu den erweiterten Einstellungen zu gelangen. Der oberste Punkt „Summary“ zeigt das aktuelle Fenster an. Ein Klick auf „Policy“ darunter öffnet ein Fenster, in dem Sie festlegen können, nach welchem Prinzip Programme inner- oder außerhalb der Schutzzone installiert werden.
Im Bereich „Installers and Updates Inside BufferZone“ steht der Schieberegler standardmäßig eine Stufe über „No Protection“. In diesem Fall werden signierte Installationsprogramme und Aktualisierungen automatisch außerhalb der Schutzzone installiert und unsignierte automatisch darin. Sicherer ist es aber, wenn Sie vor jeder Software-Installation entscheiden können, wo sie installiert wird. Schieben Sie dazu den Regler um zwei Stufen nach oben, also eine unter „Maximum“. Nun werden Sie bei jeder Programm-Installation gefragt, wo sie stattfinden soll. Bei „Maximum“ wird jedes Programm automatisch in der Schutzzone ausgeführt. Danach klicken Sie auf „Apply“.
Übrigens: Unter „External Device Control“ können Sie auf die gleiche Weise festlegen, wie mit Programmen vorgegangen werden soll, die sich auf externen Laufwerken befinden. Standardmäßig werden alle außerhalb der Schutzzone installiert („No Protection“).
Firewall: Im Bereich „Firewall“ können Sie den Netzwerkzugriff bestimmter Programme, ferner den Zugriff auf bestimmte Internetseiten oder den Netzwerkzugriff über bestimmte Internetkanäle (Fachbegriff „Ports“) erlauben oder verbieten. Standardmäßig sind bis auf Port 25 alle Zugriffe erlaubt. Dabei handelt es sich um den Port, über den E-Mail-Server und auch manche E-Mail-Programme unverschlüsselt Nachrichten übertragen. Dieser Port sollte von E-Mail-Programmen eigentlich nicht genutzt werden, deshalb ist dieses Verbot hier richtig. Sollten Sie feststellen, dass Sie keine E-Mail mehr verschicken können, stellen Sie den Port des SMTP-Servers in Ihrem E-Mail-Programm auf 587 um. Noch besser: Verwenden Sie die SSL-Verschlüsselung (Port 465).
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