Ratgeber Windows 7

50 häufige Fragen zu Windows 7 (Teil II)

Mittwoch, 23.12.2009 | 10:22 von Hermann Apfelböck, Christian Löbering
Neue PCs, Notebooks und Netbooks kommen jetzt mit Windows 7. Wir beantworten weitere 28 häufige Fragen zum Wechsel auf Windows 7 – und verraten, ob Win 7 ausreichend vor Malware schützt.
Alles über das neue Windows. Die besten Umstiegs-Tools.
Fragen und Antworten.
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Nachdem wir am Montag die 22 häufigsten Fragen zum Umstieg auf Windows 7 beantwortet haben , folgen nun 28 weitere Antworten auf brennende Fragen zum Thema Windows 7.

23. Kompatibilität: Laufen meine Programme auch unter Win 7?
Ja, nahezu alle unter Windows XP und Windows Vista funktionierenden Anwendungen arbeiten auch unter Windows 7. Zu den Ausnahmen zählen einige Sicherheitssuiten und systemnahe Tools, die erst durch ein Update kompatibel werden.

24. Kompatibilität: Funktioniert meine Hardware sofort?
Mit etwas Glück sollte Ihre jetzige Hardware-Konfiguration unter Windows 7 funktionieren. Windows 7 bringt eine aktuelle und umfangreiche Treiberausstattung mit, die nur an sehr exotischer oder sehr alter Hardware scheitert.
Wenn Sie nach Problemen mit Ihrer Hardware oder Fehlern im Geräte-Manager einzelne Treiber manuell nachinstallieren müssen, sollten Sie folgende Regeln beachten:
1. Ältere XP-Treiber kennen die Benutzerkontensteuerung nicht. Installieren Sie Treiber immer explizit „Als Administrator“.
2. Einen EXE- oder MSI-Installer, der eine falsche Windows-Version moniert, können Sie über „Eigenschaften, Kompatibilität“ zum Einsatz überreden.
3. In seltenen Fällen, etwa bei WLAN-Adaptern oder LAN-Druckern, kann es helfen, vor der Treiberinstallation die Windows-Firewall zu deaktivieren.

25. Kompatibilität: Welche Funktion hat der XP-Mode?
Der XP-Mode ist ein in Windows 7 integriertes virtuelles XP mit SP3. Neben dem im VHD-Format ausgelieferten virtuellen System ist die eigentliche Kernkomponente Microsofts Virtual PC. Das virtuelle XP muss nur für die Installation einer Anwendung gestartet werden. Danach kann der Benutzer die Software direkt über das Windows-7-Startmenü aufrufen (seamless) – sie wird sogar mit den Dateitypen des Hauptsystems verknüpft. So startet etwa ein virtualisiertes Word XP, wenn Sie eine DOC-Datei unter Windows 7 anklicken.
Achtung: Der Prozessor muss die Virtualisierung unterstützen (AMD-V, Intel-VT).

26. Kompatibilität: Wo ist der XP-Mode enthalten?
Genau genommen in keiner der Editionen: Die Virtualisierungs-Software und die virtuelle VHD mit XP müssen bei Bedarf erst heruntergeladen und nachinstalliert werden. Dies funktioniert – laut Microsoft – nur unter Professional, Enterprise und Ultimate.

27. Kompatibilität: Ist der XP-Mode ein Umstiegsgrund?
Nein, nicht für den Endanwender: Windows 7 zeigt breiteste Abwärtskompatibilität. Uns ist keine maßgebliche Software bekannt, die auf ein virtuelles XP angewiesen wäre. Bei älterer Hardware ist in den allermeisten Fällen ein XP- oder Vista-Treiber verfügbar, der sich auch unter Windows 7 installieren lässt.
Tüftler und Bastler verzichten allerdings schon auf eine technisch interessante Komponente, wenn sie etwa ein Home Premium wählen: Der Verzicht betrifft aber weniger den XP-Mode als vielmehr die Virtualisierungs-Software. Das Einrichten eigener virtueller Systeme erfordert mindestens ein Windows-7-Professional, das Booten von VHDs mit virtuellen Systemen sogar Ultimate oder Enterprise.

Mittwoch, 23.12.2009 | 10:22 von Hermann Apfelböck, Christian Löbering
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