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So funktioniert AJAX

03.04.2010 | 09:39 Uhr |

Sie nutzen Google Maps, Google Suggest oder Google Mail? Und wundern sich, wie beispielsweise Google Maps immer sofort auf Ihre Mauszeigerbewegung hin neues Kartenmaterial bereit stellt, obwohl die Seite nicht neu geladen wird? Die Antwort heißt AJAX - eine Schlüsseltechnologie des Web 2.0. Die PC-WELT erklärt wie AJAX funktioniert und was es für Vor- und Nachteile bringt.

Zunächst einmal zum Namen: Bildungsbürger denken bei Ajax an den Trojanischen Krieg und Homers Epen. Im Zeitalter des viel beschworenen Web 2.0 steht AJAX jedoch für „Asynchronous JavaScript and XML". Ajax ist somit eine Weiterentwicklung des klassischen Javascript und XML und keine grundlegend neue Technologie. AJAX bildet zudem die Basis für ein weiteres Schlagwort des Web 2.0, nämlich für Mashups, die technisch in der Regel auf der asynchronen Datenübertragung via AJAX basieren.

Unter einem Mashup versteht man zunächst einmal die Verknüpfung bereits bestehender Inhalte zu einem neuen Angebot, das es sinnvollerweise in dieser Form noch nicht geben sollte. Konkret auf das Internet und das Web 2.0 bezogen bedeutet Mashup, dass man bestehende Webangebote und deren Inhalte nimmt und daraus einen neuen Auftritt zusammenstellt. Bei diesen recycelten und neu zusammengefügten Inhalten kann es sich um alle denkbaren Darstellungs- und Inhalts-Formen handeln, ob Texte, Grafiken, Audio-Dateien oder Videos.

Damit Sie sich sofort ein konkretes Bild von typischen AJAX-basierten Webangeboten machen lassen, haben wir einige bekannte Beispiele in einem Video und in einer Bildergalerie zusammengestellt:

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