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Projekt-Verwaltung im Test: Basecamp, 5pm, Cohuman, Asana und Worketc

Montag, 02.04.2012 | 09:11 von von Shiyuan Deng
Projekt-Verwaltung im Test: Basecamp, 5pm, Cohuman, Asana und Worketc
Vergrößern Projekt-Verwaltung im Test: Basecamp, 5pm, Cohuman, Asana und Worketc
© iStockphoto.com/Mats Persson
Wir haben 5 unterschiedliche Projektverwaltungsprogramme genauer unter die Lupe genommen und nach deren besten Einsatzmöglichkeiten gesucht.
Für diesen Artikel hat unsere Schwesterpublikation PC-World fünf Projektverwaltungsprogramme unter die Lupe genommen, unter anderem das bekannte Basecamp und das Tool Asana. Die Kollegen haben sich bei der Untersuchung auf drei Punkte konzentriert: Die Flexibilität, die Gestaltung der Benutzeroberfläche, die Möglichkeiten der E-Mail-Interaktion und die Erstellung von Aufgabenabhängigkeiten.

Basecamp

Für so ein bekanntes Programm macht Basecamp erstaunlich wenig. Basecamp bietet die grundlegenden Projektverwaltungsfunktionen: Eine To-do-Liste, einen Kalender, Meilensteine und ein Kennzeichnungssystem. Des Weiteren bietet das Programm eine einfache Benutzeroberfläche. Sie können mit diesem Programm an Pinnwände schreiben und Aufgaben oder Meilensteine kommentieren. Das Programm informiert die Nutzer über Aktualisierungen per Mail. Dennoch ist keine der Funktionen besonders gut. Obwohl unser Team anfangs die Aufgaben und Meilensteine fleißig in Basecamp eingetragen hat, haben wir etwa bei der Hälfte des Projektes damit aufgehört. Denn das Programm hat uns häufiger in Stich gelassen und uns nicht über die Aufgabenabhängigkeiten in unserem Aufgabenbaum informiert. Basecamp konnte uns nicht dabei helfen, die wirklich kritischen Aufgaben vom Rest zu separieren. Dies hat dazu geführt, dass wir uns gefragt haben, wofür das Programm überhaupt gut ist.

Pro: Es ist eine kostenlose Version erhältlich. Es ist einfach einzurichten und Sie können schnell damit arbeiten.

Kontra: Schwache Funktionen. Es fehlen Kontaktverwaltungs- und Prozessverfolgungs-Funktionen. Sie können keine Aufgabenabhängigkeit verfolgen.

Beste Verwendung: Für unsere Projekte haben wir keinen Sinn in Basecamp gefunden. Wenn Ihre Projekte keine hohe Komplexität aufweisen, dann sollten Sie traditionelle Organisationswerkzeuge wie Tabellen und E-Mails verwenden. Falls Ihr Projekt umfangreicher sein sollte, dann sollten Sie sich ein Programm aussuchen, das mehr Funktionen bietet und mit komplexeren Zusammenhängen besser umgehen kann.

Preisgestaltung: Es gibt eine kostenlose Version für Einzelnutzer. Die Grundversion kostet etwa 26 Euro pro Monat, wenn Sie maximal 15 Projekte verwalten müssen. Die Plus-Version kostet etwa 37 Euro, wobei Sie 35 Projekte mit einer unbegrenzten Anzahl von Nutzern verwalten können. Es gibt auch noch weitere Versionen.

Montag, 02.04.2012 | 09:11 von von Shiyuan Deng
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (1)
  • arthur81 20:45 | 11.06.2014

    Projektmanagement Software

    Asana und Basecamp hatte ich mir angesehen, da ich nach einer passenden PM-Software für unser Unternehmen gesucht habe (27 Mitarbeiter, v.a. Vertrieb und Marketing). Basecamp ist mir persönlich zu amerikanisch, auch wenn viele Startups die Software benutzen. Asana habe ich noch nicht genau getestet. Ich sehe mir auch noch Comindware Project an, was gar nicht in der Liste erscheint. Ich glaube, dass es erst nach dem Artikel veröffentlicht wurde. Comindware machte für mich bislang den besten Eindruck, wobei ich auch noch weitere Anbieter ansehe und mich nicht entschieden habe.

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