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Netzwerk & Internet einrichten

07.04.2009 | 10:25 Uhr |

LAN, WLAN, DSL oder via Handy mit UMTS oder Bluetooth: Es gibt viele Möglichkeiten, den Ubuntu-Rechner mit dem Rest der Welt zu verbinden. Das wichtigste Werkzeug dazu, den Network-Manager, finden Sie im Panel. Um damit eine Bluetooth- oder eine UMTS-Verbindung einzurichten, muss Ubuntu die Hardware bereits erkannt haben.

Netzwerkverbindungen richten Sie unter Ubuntu 8.10 im Gnome Network-Manager ein, der sich hinter einem Symbol mit zwei Bildschirmen oben rechts im Panel verbirgt. Mit einem Rechtsklick darauf öffnen Sie das Kontextmenü. Hier haben Sie drei Möglichkeiten: Wenn Sie das Häkchen vor „Netzwerk aktivieren“ entfernen, schalten Sie das Netzwerk ab (wichtig bei Strom verbrauchenden WLAN-Verbindungen am Notebook). Ein erneuter Klick schaltet die Netzwerkverbindung wieder ein. Die Option „Verbindungsinformationen“ gibt Aufschluss über die Art der Netzwerkverbindung. Mit „Verbindungen bearbeiten“ konfigurieren Sie Ihre Netzwerkgeräte.

Details über die Verbindung
Meist erkennt Ubuntu Netzwerk-Hardware bereits während der Installation und richtet diese entsprechend ein. Mit der Option "Verbindungsinformationen" liefert Ihnen der Network-Manager detaillierte Infos über die aktive Netzwerkverbindung. Die Schnittstelle „eth0“ steht beispielsweise für die erste Netzwerkkarte. Die Hardware-Adresse zeigt die weltweit einzigartige MAC-Adressierung der Karte. Unter dem Treiber steht, wie schnell die Verbindung ist und ob sie gesichert ist (Sicherheit). Die IP-Adresse des Rechners muss im Netzwerk einzigartig sein. Sie wird, wenn Sie zum Beispiel eine Fritzbox einsetzen, automatisch per DHCP zugewiesen; Gleiches gilt auch für die Broadcast-Adresse, die Subnetz-Maske, die Standardroute und den Primär-DNS.

Zur Konfiguration eines LAN legen Sie die Art der Authentifizierung fest
Vergrößern Zur Konfiguration eines LAN legen Sie die Art der Authentifizierung fest
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Kabelgebundenes Netzwerk konfigurieren
Mit „Verbindungen bearbeiten“ konfigurieren Sie das Netzwerk. Ein kabelgebundenes Netzwerk – auch LAN genannt – stellen Sie im Register „Kabelgebunden“ ein. Mit „Hinzufügen“ definieren Sie eine neue Verbindung. Im Register „Kabelgebunden“ vergeben Sie einen Verbindungsnamen und legen fest, ob Sie automatisch mit dem Netzwerk verbunden werden („Automatisch verbinden“) möchten. Im Register „802.1x-Sicherheit“ legen Sie die Art der Authentifizierung fest. Ist das erforderlich, stellen Sie hier entweder „TLS“ (Transport Layer Security TLS, besser bekannt als Secure Sockets Layer, abgekürzt: SSL), „Tunneled TLS“ (getunnelte SSL-Verbindung) oder „Protected EAP“ (Extensible Authentication Protocol; erlaubt den Einsatz eines Authentifizierungs-Servers) ein.

IP-Adresse manuell festlegen
Glücklich, wer einen Router mit DHCP-Server besitzt. Dann bezieht der Rechner die IP-Adresse automatisch und kann sich direkt mit dem Netzwerk verbinden. Andere stellen auf der Registerkarte „IPv4-Einstellungen“ auf „Manuell“ um. Klicken Sie auf „Hinzufügen“, und tragen Sie eine IP-Adresse ein. Diese muss einzigartig im Netzwerk sein. Andere Einträge wie etwa die Netzmaske („Netmask“) und das „Gateway“ sind meist nicht nötig. Ebenso überflüssig sind Einträge in den Feldern „DNS Server“, „Suchdomänen“ und „DHCP Client ID“.

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