Ratgeber Ubuntu-Konfiguration
Netzwerk & Internet einrichten
Meist erkennt Ubuntu Netzwerk-Hardware bereits während der Installation und richtet diese entsprechend ein. Mit der Option "Verbindungsinformationen" liefert Ihnen der Network-Manager detaillierte Infos über die aktive Netzwerkverbindung. Die Schnittstelle „eth0“ steht beispielsweise für die erste Netzwerkkarte. Die Hardware-Adresse zeigt die weltweit einzigartige MAC-Adressierung der Karte. Unter dem Treiber steht, wie schnell die Verbindung ist und ob sie gesichert ist (Sicherheit). Die IP-Adresse des Rechners muss im Netzwerk einzigartig sein. Sie wird, wenn Sie zum Beispiel eine Fritzbox einsetzen, automatisch per DHCP zugewiesen; Gleiches gilt auch für die Broadcast-Adresse, die Subnetz-Maske, die Standardroute und den Primär-DNS.
Mit „Verbindungen bearbeiten“ konfigurieren Sie das Netzwerk. Ein kabelgebundenes Netzwerk – auch LAN genannt – stellen Sie im Register „Kabelgebunden“ ein. Mit „Hinzufügen“ definieren Sie eine neue Verbindung. Im Register „Kabelgebunden“ vergeben Sie einen Verbindungsnamen und legen fest, ob Sie automatisch mit dem Netzwerk verbunden werden („Automatisch verbinden“) möchten. Im Register „802.1x-Sicherheit“ legen Sie die Art der Authentifizierung fest. Ist das erforderlich, stellen Sie hier entweder „TLS“ (Transport Layer Security TLS, besser bekannt als Secure Sockets Layer, abgekürzt: SSL), „Tunneled TLS“ (getunnelte SSL-Verbindung) oder „Protected EAP“ (Extensible Authentication Protocol; erlaubt den Einsatz eines Authentifizierungs-Servers) ein.
Glücklich, wer einen Router mit DHCP-Server besitzt. Dann bezieht der Rechner die IP-Adresse automatisch und kann sich direkt mit dem Netzwerk verbinden. Andere stellen auf der Registerkarte „IPv4-Einstellungen“ auf „Manuell“ um. Klicken Sie auf „Hinzufügen“, und tragen Sie eine IP-Adresse ein. Diese muss einzigartig im Netzwerk sein. Andere Einträge wie etwa die Netzmaske („Netmask“) und das „Gateway“ sind meist nicht nötig. Ebenso überflüssig sind Einträge in den Feldern „DNS Server“, „Suchdomänen“ und „DHCP Client ID“.



