Ratgeber Social Media

Facebook-Alternativen Twitter und Tumblr vorgestellt

Donnerstag den 01.12.2011 um 11:00 Uhr

von Tobias Weidemann

Irgendwo zwischen Twitter und Blog: Tumblr.
Vergrößern Irgendwo zwischen Twitter und Blog: Tumblr.
Bloggen ist zeitaufwendig, bietet aber mehr Möglichkeiten als Facebook. Mit Tumblr schaffen Sie einen Kompromiss. Mit Twitter geht's flotter. Wir stellen beide vor.
Fast täglich hat jemand im Internet eine tolle Idee für einen Dienst oder eine Internetseite. So entstehen oft ambitionierte Projekte einzelner Tüftler und kleiner Firmen, die in vielen Fällen mindestens so innovativ und spannend sind wie jene Projekte, die unter großem Medienecho von einem der großen Unternehmen aufgekauft werden.

Twitter und Tumblr: Die Microblogging-Dienste

Immer mal wieder taucht der Microblogging-Dienst Twitter in den Tagesnachrichten auf – meist dann, wenn es um wichtige Ereignisse oder Informationen geht, bei denen die klassischen Nachrichtenquellen wie Agenturen und Pressestellen weniger schnell sind oder absichtlich nichts verlauten lassen. Twitter (englisch für zwitschern) ist zwar inzwischen auch für viele Firmen und Organisationen ein beliebtes Mittel, um kurze und oft mit einem Link versehene Nachrichten publik zu machen. Für viele Privatnutzer ist das Zwitschern von Nachrichten ein schöner Freizeitspaß.

Doch man findet bei Twitter auch viele (Fach-)Informationen, die nicht in einem klassischen Online-Portal auftauchen würden. Wenn Sie sich für Twitter interessieren, sollten Sie zunächst einfach unter twitter.com/signup ein Konto eröffnen und einigen Twitterern folgen. Die Adresse eines Twitter-Feeds setzt sich zusammen aus http://twitter.com/ und dem Namen des Twitterers, also beispielsweise http://twitter.com/pcwelt für den Nachrichtenstrom der PC-WELT-Redaktion.

Klicken Sie auf „Folgen“, um ein Twitter-Mitglied Ihrer
Liste hinzuzufügen.
Vergrößern Klicken Sie auf „Folgen“, um ein Twitter-Mitglied Ihrer Liste hinzuzufügen.

Klicken Sie auf die „Folgen“-Schaltfläche unterhalb des Bildes, wenn Sie einem Twitterer folgen, also seine Nachrichten abonnieren wollen. Anhand der bisherigen Kontakte und deren Nachrichten (Tweets) ermittelt Twitter, wer noch für Ihr Netzwerk interessant sein könnte – auf diese Weise finden Sie schnell eine Vielzahl von passenden Twitter-Teilnehmern.

Wichtig: Beachten Sie beim Schreiben von Nachrichten: Wenn Sie nicht unter „Einstellungen ➞ Konto ➞ Tweet-Sicherheit ➞ Meine Tweets schützen“ das Häkchen gesetzt haben, kann auch jeder nicht eingeloggte Internet-Nutzer Ihre Nachrichten sehen. Insofern unterscheidet sich der Dienst grundlegend von in sich abgeschlossenen sozialen Netzwerken wie Facebook und Co. Twitter ist weniger auf einen in sich geschlossenen Austausch angelegt als vielmehr auf das Verbreiten von Informationen.

Doch Twitter ist nicht der einzige Microblogging-Dienst. Nutzer, die kurze Nachrichten veröffentlichen wollen, für die sich ein klassisches Blog (Weblog, Internettagebuch) nicht lohnt, sollten den Dienst Tumblr unter die Lupe nehmen. Hier lassen sich Texte, Links, Bilder sowie Audio- und Videodateien teilen, die sich praktischerweise auch automatisch in ein Facebook-Profil oder einen Twitter-Feed einbeziehen lassen. Außerdem bietet Tumblr die Möglichkeit, an eine bestimmte, zum Tumblr-Konto gehörende Adresse Nachrichten zu schicken, die dann automatisch als Eintrag veröffentlicht werden. Zusätzlich lassen sich mit Tumblr auch Gruppen-Blogs erstellen, über die mehrere Nutzer gemeinsam Inhalte veröffentlichen können – praktisch für Vereine, Cliquen oder (kleinere) Unternehmen.

Donnerstag den 01.12.2011 um 11:00 Uhr

von Tobias Weidemann

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