Ratgeber Soziale Netzwerke

Videochat Google+ Hangout ausprobiert

Dienstag den 19.07.2011 um 10:55 Uhr

von Benjamin Schischka

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Wir verraten Ihnen, wie Sie via Hangout kostenlos mit bis zu neun Freunden übers Internet telefonieren und wieso Sie dort besser nichts Peinliches tun sollten.
Das neue soziale Netzwerk Google+ muss rund sieben Jahre Vorsprung von Facebook einholen – eine Ewigkeit in der IT-Branche. Darum buhlt Google mit neuen Netzwerk-Funktionen um die Nutzer-Gunst – etwa den Hangout genannten Video-Chat, der auch dem Dauerbrenner Skype auf die Füße treten soll.
Google-Plus-Funktion "Hangouts" im Video vorgestellt
Google-Plus-Funktion "Hangouts" im Video vorgestellt

In einem Hangout-Videochat plaudern bis zu zehn Personen gleichzeitig . Vorraussetzungen für Hangout sind neben einer Webcam ein halbwegs aktueller Browser á la Google Chrome, Firefox oder Internet Explorer. An Betriebssystemen schreibt Google für Hangout Windows, Mac OS X oder Chrome OS vor. Ihr Rechner sollte mindestens mit einer Dual-Core-CPU mit 2 GHz ausgestattet sein. Bei 1:1-Verbindungen genügt dem Facebook-Konkurrenten eine 900-KBit/s-Leitung für Download und Upload. Bei Hangout-Gruppenverbindungen empfiehlt Google zumindest für den Download eine 1800-KBit/s-Leitung. Mit DSL 2000 oder HSDPA sind Sie also auf der sicheren Seite.

Klicken Sie zum Start eines neuen Hangouts unter plus.google.com auf den grünen Button rechts: „Hangout starten“. Beim ersten Start fordert Sie Google Plus zur Installation eines Plugins auf. Danach betreten Sie (noch alleine) den Hangout-Vorraum, in dem Sie den Sitz Ihrer Frisur überprüfen können – sagt Google mit einem Augenzwinkern. Über den „Einstellungen-Button“ gelangen Sie zu einem Testton und einige Drop-Down-Menüs, über die Sie bei mehreren installierten Kameras Ihre bevorzugte auswählen.

Tipp: Ein Headset verbessert die Sprachqualität bei Hangout. Schalten Sie in der geöffneten Einstellungen-Seite auf das Mikrofon und eventuell die Lautsprecher des Headsets um. In den beiden Checkboxen aktivieren Sie bei Qualitätsproblemen die Echounterdrückung und deaktivieren bei Privatsphäre-Bedenken das Senden von Statistiken darunter.

Dienstag den 19.07.2011 um 10:55 Uhr

von Benjamin Schischka

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (1)
  • mittendurch 14:51 | 08.08.2011

    da fehlt was

    Dem Autor ist angeraten, sich ein wenig breiter zu informieren. Es gibt nicht nur Skype und den Google-Mist. Schon mal was von Bravis gehört? Nein, hat ja auch sicherlich nicht so viele Nutzer. Dafür können bis zu vier Personen kostenfrei im Videochat miteinander kommunizieren. Weniger als bei Google, dafür läuft's über deutsche Server und die Daten landen nicht auf US-Servern (einschließlich Stimmprobe!)

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