Soziale Netzwerke

So könnte Facebook bald unser Leben bestimmen

Freitag den 22.06.2012 um 11:26 Uhr

von Sarah Jacobsson Purewal

Wie Facebook unser Leben bestimmen kann
Vergrößern Wie Facebook unser Leben bestimmen kann
© istockphoto.com/blackred
Facebook ist an der Börse und muss jetzt seinen Gewinn steigern. Wir zeigen Ihnen, wie Facebook bald unser Leben bestimmen könnte um profitabler zu werden.
Jetzt ist Facebook also an der Börse, wenn auch bis dato mit wenig Erfolg. Da der Aktienwert den derzeitigen Gewinn um ein Hundertfaches übertrifft, ist Facebook unter starken Druck, endlich seinen Profit zu steigern. Da drängt sichj natürlich die Frage auf: Wie wird Facebook versuchen unser Leben zu verändern, um die Erwartungen der Investoren zu erfüllen? Natürlich wird es mehr Werbung geben, aber das ist nur ein kleiner Teil von Facebooks Plan. In den nächsten paar Jahren kann es durchaus sein, dass das Unternehmen versucht immer weiter in unser Privatleben einzudringen, um die „Welt zu beherrschen". Und wenn es mit der ganzen Welt nicht klappt, dann zumindest mit unserem Privatleben. Hierüber will Facebook Geld verdienen.

Hier stellen wir Ihnen zehn Wege vor, wie Facebook zukünftig unser Leben bestimmen will. Manche Wege hat Facebook bereits heute eingeschlagen.

Facebook regelt die Beziehungen zwischen Menschen Facebook spielt bereits jetzt schon eine große Rolle bei unseren privaten und geschäftlichen Beziehungen und diese Rolle wird in Zukunft noch weiter wachsen. Den Nutzern fällt es nicht einfach, Facebook wieder zu verlassen, weil alle ihre Freunde noch bei Facebook sind. Und wie sonst soll man Kontakt mit dem (weiter entfernten) Freunde halten und wissen, was in deren Leben passiert? All diese Beziehungen sind nicht nur eine Erweiterung der Beziehungen, die wir im echten Leben geknüpft haben, sondern immer mehr Beziehungen werden überhaupt erst über Facebook aufgebaut. Und viele bleiben nur über Facebook bestehen. Facebook spielt langsam auch eine immer größere Rolle bei unseren geschäftlichen Kontakten. Wie viele von uns haben Mitarbeiter als „Freunde" oder nutzen den Service, um professionell Kontakt-Netzwerke aufzubauen? Facebook mit seinen 900 Millionen Nutzern könnte LinkedIn mit dessen url link http://press.linkedin.com/node/1192 161 Millionen Mitgliedern _blank Konkurrenz machen, wenn es um professionelle Netzwerke und eine Plattform für Karrieren geht. Facebook kontrolliert webbasierte „Real-Namen" Vor Facebook gab es Netzwerke wie MySpace. Bei MySpace mussten die Leute nicht ihren gesamten Namen aufschreiben. Statt „Sarah Jacobsson Purewal" konnten sie sich einfach „Sarah" oder „Bob" oder gar „~++pRiNcEsS++~" nennen. Aber als Facebook bekannt wurde, hat es von den Nutzern verlangt, die Real-Namen zusammen mit dem Geburtsdatum anzugeben. Facebooks Beutezug bei der Gesundheit Facebook hat vor kurzem eine url link http://newsroom.fb.com/News/Organ-Donation-Friends-Saving-Lives-15f.aspx Organspende-Initiative _blank gestartet, mit der die Leute ihren Status als Organspender auf ihrer Facebook-Chronik anzeigen lassen können. Momentan können alle beitrag_id link 1447741 Mitglieder diesen Status teilen . Laut Donate Life America, das mit url link https://www.facebook.com/DonateLife Facebook zusammenarbeitet _blank , haben sich 6000 Personen bereit erklärt ihre Organe zu spenden, als diese Aktion angelaufen ist. Es fällt nicht schwer sich vorzustellen, wie Facebook sein riesiges Netzwerk nutzen könnte, um Knochenmark- oder Nieren-Spender mit Empfängern zusammen zu bringen. Facebook hat bereits in der Vergangenheit versucht in Gesundheits-Bereichen Fuß zu fassen. Im Dezember hat das soziale Netzwerk eine url link http://psychcentral.com/blog/archives/2011/12/14/national-suicide-prevention-lifeline-teams-up-with-facebook-to-offer-online-suicide-help/ Kooperation mit National Suicide Prevention Lifeline _blank gestartet um Online-Unterstützung für suizidgefährdete Menschen zu bieten. In dieser Initiative können Freunde und Verwandte von Facebook-Nutzern öffentliche Selbstmord-Kommentare bei Facebook „melden". Anschließend wird der Person, die den Kommentar hinterlassen hat, Suizid-Präventions-Hilfe angeboten. Bereits jetzt dringt Facebook also in einen der privatesten Bereiche überhaupt ein: Die Gesundheit seiner Mitglieder. Und derzeit sind sie auch erfolgreich in diesem Bereich.

Freitag den 22.06.2012 um 11:26 Uhr

von Sarah Jacobsson Purewal

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (8)
  • chipchap 18:00 | 24.06.2012

    ...Und wie sonst soll man Kontakt mit dem (weiter entfernten) Freunde halten und wissen, was in deren Leben passiert?

    Telefon?
    Email?
    Briefe?

    Einen echten Freund muß ich nicht ständig belästigen ... .
    Facebook spielt langsam auch eine immer größere Rolle bei unseren geschäftlichen Kontakten. Wie viele von uns haben Mitarbeiter als „Freunde" oder nutzen den Service, um professionell Kontakt-Netzwerke aufzubauen?
    Ich kenne kein geschäftliches Netzwerk, das auf Facebook beruht, und ich kenne einige.
    Jedes Jahr starten Millionen Amerikaner ein eigenes Unternehmen.
    Jedes Jahr?
    Millionen neue Unternehmen?
    In den USA oder ist ein anderes "Amerika" gemeint?


    Der Artikel ist wohl im Sessel aus den Fingern gesaugt.

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  • as80796 09:19 | 24.06.2012

    Der ganze Artikel ein einziger Konjunktiv

    Wenn, wenn, wenn das Wörtchen wenn nicht wäre... beginnt ein altes Sprichwort. Aber im Ernst, wer mitmacht, braucht sich hinterher nicht zu beschweren. So einfach ist das.

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  • deoroller 16:37 | 23.06.2012

    Das mag sein, aber sie haben jetzt Auflagen zu erfüllen.

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  • Cold Steel 16:33 | 23.06.2012

    Zitat: deoroller
    Schlappe für FB. :fire:
    Facebook kann nicht mehr jeden zum Werben zwingen


    Konnten sie bisher auch nicht.

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  • deoroller 14:43 | 23.06.2012
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