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6 Facebook- und Twitter-Karrierekiller

23.10.2010 | 06:50 Uhr |

Social Community-Fans aufgepasst: Wir stellen Ihnen sechs böse Fehler in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter, vor, die Sie den Job kosten können.

Travis Megale ist ein glücklicher Mitarbeiter und nutzt regelmäßig Facebook. Er weiß, wie er die Seite richtig nutzt und was man besser nicht veröffentlichen sollte. Viele Facebook-Nutzer wissen das nicht. Eine Kündigung aufgrund eines falschen Facebook-Verhaltens landet immer wieder auf den Titelseiten diverser Magazine. Eine kürzlich durchgeführte Umfrage des E-Mail-Sicherheitsunternehmens Proofpoint fand heraus, dass sieben Prozent der befragten US-Unternehmen schon Mitarbeiter aufgrund diverser Aktivitäten in sozialen Netzwerken gekündigt haben. Weitere 20 Prozent der Firmen haben Mitarbeiter aufgrund dessen schon verwarnt. Es sind genau solche Statistiken, die Megale dazu inspirierte seine Facebookgruppe „Fired because of Facebook" (wegen Facebook gekündigt) zu gründen.

„Ich bin Lehrer, sodass ich doppelt aufpassen muss, welche Beiträge ich sende oder welchen Gruppen ich im Internet beitrete. Ich habe die Gruppe gegründet, um meinen Kollegen Mut zu machen und eine Austauschplattform zur Verfügung zu stellen", sagt Megale. „Leute mit denen ich zusammengearbeitet habe, schrieben schon Beiträge und schickten Bilder, die in den Händen der falschen Leute zu einer Kündigung führen könnte. Ich hoffe, dass diese Seite einigen Menschen helfen wird, keine dummen und teuren Facebook-Fehler zu begehen."

Die Gruppe bemüht sich Leute zu warnen, indem aufgrund einer Facebook-Geschichte gekündigte Mitarbeiter eingeladen werden. Diese Leute werden ermutigt ihre Geschichte anderen als Warnung mitzuteilen. Neuste Beispiele können auf der Pinnwand gelesen werden. Ein Mitglied schrieb: "Gefeuert, da ich F*** diese Nuggets auf die Pinnwand eines Freundes geschrieben habe. Ich war drei Jahre lang Manager bei McDonalds. Und das war es jetzt!" Ein anderes Mitglied schrieb: "Gekündigt, da ich nicht zu dem Personenkreis gehöre, den wir [das Unternehmen] einstellen wollen. Ihr Verhalten im Privatleben wirfst ein schlechtes Licht auf das Unternehmen."

Unternehmen haben jedoch gute Gründe das Verhalten ihrer Mitarbeiter in sozialen Netzwerken zu verfolgen und auch entsprechend zu handeln. Die häufigsten Befürchtungen seitens des Unternehmens sind der Ruf und Sicherheitsbedenken. Manchmal sind auch das Marken-Image oder die Mitarbeiter-Sicherheit in Gefahr.

Wir nennen Ihnen auf den nächsten Seiten die größten Fehler, die Sie in sozialen Netzwerken begehen können und die Konsequenzen haben, wenn Ihr Arbeitgeber von diesem Verhalten erfährt. Die Top 6 für beinahe garantierte Arbeitslosigkeit.

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