Welche Programme haben die meisten Lücken und werden am häufigsten attackiert? Wir stellen die gefährlichsten Tools vor und nennen sicherere Alternativen.
Sie sind beliebt, weit verbreitet und für alltägliche PC-Aufgaben fast unentbehrlich. Genau das macht Standardprogramme zur bevorzugten Zielscheibe für Hackerangriffe und Viren-Sabotage. Denn Kriminelle suchen sich für ihre Attacken natürlich Software aus, die sich auf möglichstvielen PCs befindet. Mit einem Schadprogramm können Sie dann eine große Zahl an Opfern treffen.
PC WELT hat für Sie die zehn gefährlichsten, weil am meisten gefährdeten Programme ermittelt. Für diese unrühmliche Top 10 hat die Redaktion die aktuellen Listen und Statistiken von Sicherheitsunternehmen ausgewertet, die Lücken in verbreiteten Programmen zählen. Dazu gehören etwa die Firmen
Secunia und
GFI. Der Recherchestand bei der Zahl der Sicherheitslücken war Anfang November.
Als Windows-Nutzer haben Sie bestimmt sogar die meisten der gefährlichsten Programme auf Ihrem PC. Das ist jedoch kein Grund zur Panik: Zu jeder Software nennt PC WELT Alternativen. Falls es keine gibt, finden Sie ersatzweise Tipps, wie Sie trotzdem sicher mit dem Programm arbeiten können. Zu den Alternativen: Diese sind sicherlich auch nicht perfekt und haben ebenfalls ab und an Sicherheitslücken. Doch sollten sie den PC insgesamt weniger in Gefahr bringen.
Unabhängig davon, welche Programme Sie letztlich einsetzen: Achten Sie in jedem Fall auf ein gutes Update-Management, und installieren Sie umgehend alle verfügbaren Aktualisierungen für Ihre Software.
Thunderbird
Einst war das beliebte E-Mail-Programm Thunderbird als sichere Alternative zu Outlook Express von Microsoft angetreten. Das bis zur Version XP in Windows enthaltene E-Mail- und Newsgroup-Programm war immer wieder durch brisante Sicherheitslücken aufgefallen. Doch seit rund drei Jahren hat sich das Verhältnis umgekehrt: Während Outlook Express für Windows XP ausgereift ist und auch der Nachfolger Windows Mail für Vista und 7 kaum gravierende Sicherheitslücken zeigte, müssen nun Benutzer von Thunderbird oft sicherheitsrelevante Aktualisierungen installieren.
Laut dem Sicherheitsspezialisten Secunia waren 2010 etwa bei Thunderbird 3.1.x sogar Sicherheitslücken bekannt geworden, über die ein Angreifer höhere Zugriffsrechte erlangen konnte als im aktiven Windows-Benutzerkonto. Das ist sehr gefährlich, da sich ein Virus so Administrator-Rechte holen und bedeutend mehr Schaden anrichten kann als mit eingeschränkten Benutzerrechten.
Alternative: Wechseln Sie, wenn Sie Windows XP nutzen, auf
Outlook Express 6 , bei Windows Vista auf seinen Nachfolger Windows Mail. Unter Windows 7 ist Live Mail eine gute Wahl. Live Mail ist Bestandteil der
Windows Live Essentials 2011.
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25.01.11
Hallo,
ich weiß nicht, was PCwelt dazu bewogen hat, Thunderbird in Grund und Boden zu verdammen.
Hieß es doch noch vor 4 Monaten
"Thunderbird 3 perfekt einrichten" (pcwelt.de)
und bei PCTipp vor ca. einem Jahr:
Thunderbird 3.0 - Juwel des Mailprofis - PCtipp.ch - News
Ein enorm schneller Sinneswandel.
Die aber innerhalb weniger Tage gefixt wurden. Warum wurde darauf nicht hingewiesen?
Würde Microsoft mit Windows ähnlich schnell reagieren, wäre uns viele erspart geblieben. Die reagieren oft erst nach Monaten und manchmal auch gar nicht.
Also eigentlich platzt mir hier der Kragen.
Gerade Outlook Express ist nicht ausgereift sondern hat ausgedient und wird seit Jahren nicht weiterentwickelt.
Gerade bei Outlook Express und Windows Live Mail ist bekannt, dass ihnen immer noch der Windows [B]Internet Explorer[/B] als HTML-Basis dient.
Genauer dieser wird von ihnen aber auch als Sicherheitsrisiko (in diesem Fall mit Recht) angeprangert.
In Outlook Express und Windows Live Mail ist es ein Leichtes, gefährliche Skripte zu laden.
In Thunderbird ist das kaum möglich, da dort Javascript by default ausgestellt ist und in der Benutzeroberfläche nicht eingeschaltet werden kann. Dazu braucht man Spezialwissen.
Alles in Allem ein unausgewogener, kaum recherchierter, sondern blind übernommener Bericht, der gefährliches Halbwissen verstreut.
Alle Vorwürfe wurden nicht belegt, sondern nur einfach behauptet.
Es wäre zu begrüßen, wenn alle 10 gefährlichen Programme bei Ihnen und bei PCTipp nicht mehr angeboten würden. Das wäre doch ein glaubwürdiger konsequenter Schritt.
Gruß
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25.01.11
die [SIZE="5"]10[/SIZE] gefählichsten programme...
1) Thunderbird
2) Java Runtime
3) iTunes
4) Microsoft Word
5) Microsoft Excel
6) Adobe Reader
7) Quicktime
8) Thunderbird
9) iTunes
10) Adobe Reader
11) Adobe Flash
12) Internet-Browser
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27.03.11
Bei dem Artikel sind mir auch die Nackenhaare hoch gegangen.
Qualitativ hat PCWelt wohl die besten Zeiten hinter sich.
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27.03.11
.... was hat man sich dabei gedacht?
Outlook Express 6 als Alternative zu Thunderbird.... :grübel:
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27.03.11
Jetzt verlangst du aber ne Menge.
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27.03.11
Sie schreiben der Java Runtime wäre gefährlich, es ist nicht war weil ich benütze Java Runtime jahrelang und bis jetzt habe ich keine gefährliche Attacke bekommen bzw. Viren, Würmer, Trojaner, Rootkits Viren, Trojanische Pferde.
Ausserdem benütze ich regelmässig Internet Security!
Deshalb bitte ich von PC WELT Admin, solche Information nicht zu verbreiten.
Vielen Dank
Ich schätze PC WELT sehr..
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27.03.11
[I]>>Deshalb bitte ich von PC WELT Admin, solche Information nicht zu verbreiten.[/I]
veraltete Java Versionen sind und bleiben ein Risiko und bieten Malware eine Eintrittspforte.... bitte erst informieren
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27.03.11
Das gilt auch für andere Anwendungen, die aufgrund ihrer hohen Verbreitung bevorzugt von Malware befallen wird. Die ist interessant. Das hat mit sicherer Software nichts zu tun. In jeder Software gibt es Sicherheitslücken.
Auch in den Security Suiten. Das ist keine "Über-Software". Die wird auch nur von Menschen gemacht. :)
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27.03.11
Darum ist es auf meinen PC gar nicht installiert,und ich persöhnlich halte Java Runtime als gefählich genug um es in den Top 5 zu nennen.
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27.03.11
> Ausserdem benütze ich regelmässig Internet Security!
ist das das Zeuch aus 'ner gelben Schachtel, was man sich in die Haare schmieren kann? :D
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27.03.11
Im Browser ist es grundsätzlich deaktiviert. :)
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27.03.11
Vielleicht sollte man nicht direkt von der Titelzeile (irgendwie Blöd-Zeitung Niveau) direkt zu den beschriebenen und "niedergemachten" Programmen springen, sondern sich auch mal die Einleitung zu Gemüte führen. Die "Empfehlung" Outlook Express 6 ist doch sinnvoll. Kein Hacker wird sich an der ollen Kamelle noch vergehen - also ist das Teil "sicher"
Ich kann mich den Meinungen in den bisherigen Posts nur anschließen.
Solche Artikel sollte man [B]vor Veröffentlichung[/B] in die Tonne treten.
Unerfahrene PC-Nutzer weden dadurch unnötig verunsichert und in die Irre geführt!
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27.03.11
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04.04.11
"Halbwissen", "blinde Recherchen"
oder gar widersprüchliche Aussagen sollten tabu sein
Das ist nicht nur für Laien fatal, die bei PC-Welt Rat suchen.
Die von [I]kazhar[/I] aufgezeigten Wiederholungen im Inhalt dieses Artikels
(fehlt noch Nr. 13-Windows XP, Seite 9)
zeugen ebenfalls von mangelhafter Qualität.
Wie ist eigentlich Firefox zu seinem
auch von PC-Welt verbreiteten -
Ruf als "sicherster Browser" gekommen,
wenn er bei Secunia mit 96 Sicherheitslücken
mit Abstand an der Spitze liegt (Seite 9) ???
Und gerade der auf JAVA fixierte IE steht diese Liste
nun als sicherster Browser an ?
Ich kapier überhaupt nichts mehr
Es würde PC-Welt keinesfalls schaden,
bei a l l e n Beurteilungen und Empfehlungen kritischer zu werden !!!
"Kritischer" soll nicht heißen, dass weniger leistungsfähige Tools
gar nicht mehr vorgestellt werden.
Wenigstens aber nicht mit dem üblichen, oft unangemessenen Pathos,
mit klareren Hinweisen auf Einschränkungen des jeweiligen Programms
und immer mit Alternativen für anspruchsvollere Interessenten.
Vor allem würde ich mir mehr Hilfe/Tipps wünschen bei der Auswahl
unter dem riesigen Angebot von Software des gleichen Typs :o
Auch wenn gerade Freeware
(nach dem Motto: Dem geschenkten Gaul )
eigentlich nicht auch noch zu höchsten Ansprüchen berechtigt:
PC-Welt hat durch unausgewogene Beurteilungen nur Nachteile oder ?
Nach Enttäuschungen im Vertrauen auf die Infos in den Beschreibungen
habe ich mich aber schon gefragt,
ob PC-Welt von den jeweiligen Programm-Autoren gesponsert
und dadurch in der Kritik beeinflusst wird
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17.04.11
Die Risiken in Thunderbird kommen doch wohl ausschliesslich von seiner Javascript Kompatibilität.
Keine Javascript-Ausführung zulassen, und empfangene Mails ausschliesslich im Textmodus zu öffnen, sollte dieses Problem lösen.
Links, aktive Inhalte usw. sollten im Browser geöffnet werden ("noscript" sollte unbedingt installiert sein)
Frage:
kann man noscript auch in Thunderbird installieren?
Wie aber in einem Benutzerkonto ohne Admin-Rechte, mit Thunderbird ein "privilege escalation" (Erlangung von System- oder Administratorrechten) passieren soll, ist mir schleierhaft. Denn Thunderbird richtet nach meinem Kenntnisstand keinen Dienst ein der benutzerübergreifend mit Systemrechten liefe?
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17.04.11
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17.04.11
Wenn aber diese doch für Mailnews ausgeschaltet ist und nicht mehr eingeschaltet werden kann?
Darum schrieb ich ja auch:
Steht im Link von Deoroller auch drin.
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