20.03.2012, 10:34

Peter Stelzel-Morawieez

Neues Handy?

Smartphone-Umzug - So kopieren Sie Ihre Daten

Von Hand ist das Übertragen von Daten mühsam und umständlich. Viel besser geht's mit Synchronisationstools. ©iStockphoto.com/pictafolio

Beim Smartphone-Kauf möchte man gerne die alten Kontakte, Apps und Videos auf das neue Gerät übertragen. Wir zeigen alle Methoden und verraten die Vor- und Nachteile.
Smartphones mit aktuellem Android 2.3 sind inzwischen schon ab 100 Euro erhältlich, für das günstigste Handy auf der Basis von Windows Phone 7.5 muss man immerhin noch das Doppelte bezahlen. Die Preise zeigen, dass man – wie bei Apple – erst weit jenseits der 500-Euro-Grenze ein aktuelles Smartphone erhält.
Doch bei aller Freude über ein neues Mobiltelefon steht man zunächst vor der Schwierigkeit, die persönlichen Daten aus dem alten Handy auf das neue zu bekommen: Das gilt insbesondere für Daten wie das Telefonbuch, SMS und Mails. Wie groß das Problem in der Praxis ist, kann man anhand der aktuellen Marktentwicklungen erahnen. Erhebungen des Marktforschungsinstituts Gartner zufolge beträgt der weltweite Marktanteil von Android bei Handy-Betriebssystemen im dritten Quartal 2011 bereits 52,5 Prozent – mehr als doppelt so viel wie vor zwölf Monaten. 2009 war Android praktisch unbekannt, Symbian fiel im gleichen Zeitraum von fast 45 auf knapp 17 Prozent Marktanteil.

Außerdem nutzen immer mehr Menschen statt eines gedruckten Adressbüchleins ausschließlich ihr Mobiltelefon als persönliche Datenzentrale, wo sie ihre Kontaktdaten speichern. Diese mal eben manuell auf ein neues Gerät zu übertragen, stellt aufgrund des Aufwands und der Fehleranfälligkeit keine ernsthafte Alternative dar. Auch das Zwischenspeichern auf der SIM-Karte macht mittlerweile wenig Sinn, weil die Datensätze auf der Telefonkarte sowohl hinsichtlich der Zahl als auch der Datenfelder zu stark beschränkt sind: Nur der Name mit zugehöriger Telefonnummer ist einfach zu wenig. Ein halbes Dutzend wichtiger Handy-Betriebssysteme und noch mehr relevante Hardware-Hersteller machen sofort klar, dass es nicht den einen Königsweg gibt, um Daten von einem Mobiltelefon auf ein anderes zu übertragen. Vielmehr kommt es auf die konkrete Kombination aus alter und neuer Hardware sowie dem bisherigen und dem zukünftigen Handy-Betriebssystem an.

Kaufratgeber: Das gibt es bei der Smartphone-Neuanschaffung zu beachten
 
Viele unterschiedliche Wege führen zum Ziel
Der einst populäre Backup- und Synchronisationsdienst Zyb.com hat angesichts der diesbezüglichen Vielfalt und Komplexität seinen Dienst eingestellt. Übertragungsprogramme mit hersteller- und betriebssystemübergreifendem Anspruch existieren de facto nicht mehr: Der Hersteller von Mobile Master bewirbt seine Übertragungs-Software zwar weiter mit dem Slogan „das professionelle Handy-Tool“, doch ein Blick in die Liste der unterstützten Geräte ist geradezu erschreckend: Nicht unterstützt werden unter anderem Blackberry-Geräte, das iPhone und Android-Handys. „Ja, was denn?“, mag man sich angesichts von knapp 20 Euro für die Standard-Edition der Software fragen.
Vergleichsweise groß dagegen ist die Geräteunterstützung beim Vor-Ort-Service, den die beiden Mobilfunk-Provider O2 und Deutsche Telekom wie auch die Kette The Phone House anbieten. Ein Shop-Mitarbeiter schließt altes und neues Gerät an ein Datenaustauschmodul von Cellebrite an und überspielt Kontaktdaten, SMS, Bilder, Videos und Klingeltöne. Auf www.pcwelt.de/s9sc können Sie vorher prüfen, ob die eigenen Handys unterstützt werden. Die Modellvielfalt ist aber nicht zuletzt wegen der vielen Dutzend Kabeladapter riesig. O2 setzt das Übertragungsmodul nach eigenen Angaben in allen Filialen ein, die Deutsche Telekom lediglich in größeren Shops. O2 verlangt für den Überspielservice 5 Euro (kostenlos für eigene Kunden), The Phone House knapp 15 Euro und die Deutsche Telekom 10 Euro für das Überspielen der Kontakte sowie 20 Euro für sämtliche Daten.Dieser Service ist zwar durchaus bequem, weil Sie sich um nichts selbst zu kümmern brauchen. Allerdings muss man im Provider-Shop häufig warten, dazu kommt noch die Service-Gebühr für die Dienstleistung.
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