792236

Das Diagnose- und Tuning-Paket für Festplatten

11.02.2011 | 12:44 Uhr |

Riskieren Sie keinen Datenverlust durch einen Festplatten-Defekt! Mit dem Festplatten-Programm-Paket von PC WELT können Sie Ihre Platten überwachen, sichern und optimieren.

Ein Festplatten-Defekt ist meist eine Katastrophe. Dabei ist der reine Sachschaden in der Regel das geringste Ungemach. Schlimmer ist, wenn Dateien, die ganze Arbeit und damit Ihr ideelles Kapital verloren sind. Bauen Sie vor, indem Sie Ihren Platten regelmäßig auf den Zahn fühlen. Dummerweise kann ein Hardware-Defekt jederzeit unerwartet auftreten. Bei Festplatten gibt es aber spezielle Früh-Indikatoren, die beginnenden Verschleiß melden, bevor es zu spät ist. Lesen Sie hier, wie Sie diese Indikatoren abrufen können. Besteht Grund zur Sorge, dann finden Sie hier auch alle Informationen, wie Sie Ihre Daten auf ein neues Laufwerk übertragen.

Sie erfahren auch, wie Sie die Leistung Ihrer Festplatten messen und verbessern, Partitionen vergrößern, verkleinern, verschieben und sogar retten. Und nicht zuletzt, wie Sie Festplatten leiser machen. Alle dafür nötigen Programme finden Sie im Festplatten-Programm-Paket zum Download. Schwerpunktmäßig geht es in diesem Beitrag um herkömmliche Festplatten.

1. Festplattenfehler frühzeitig erkennen
Wenn eine Festplatte anfängt, ungewöhnlich zu rattern und zu klappern, wird es höchste Zeit, die Daten auf einen anderen Datenträger zu übertragen. Jedoch kündigt eine Festplatte ihr baldiges Ableben nicht immer hörbar an. Aus diesem Grund haben sich die Festplattenhersteller auf das Frühwarnsystem „Smart“ geeinigt. Die Abkürzung steht für „Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology“.

Dabei handelt es sich um eine Funktion, die direkt in der Firmware der Festplatte verankert ist, mit der die Festplatte verschiedene Leistungs-Indikatoren an den PC sendet. In alle herkömmlichen Festplatten und auch die meisten SSDs ist dieses Frühwarnsystem eingebaut. Allerdings gibt es keinen verbindlichen Standard bei den einzelnen Leistungs-Indikatoren. Und das Auslesen der Smart-Werte klappt auch nicht immer fehlerfrei, besonders in Festplattenverbünden, die etwa als speicheroptimierte Raid-Systeme arbeiten.

Wenn das Programm HD Tune beim Auslesen der Smart-Indikatoren eine Warnung ausgibt, sollten Sie dem Problem nachgehen.
Vergrößern Wenn das Programm HD Tune beim Auslesen der Smart-Indikatoren eine Warnung ausgibt, sollten Sie dem Problem nachgehen.
© 2014

Smart-Werte auslesen:
Mit dem englischsprachigen HD Tune prüfen Sie die Gesundheit Ihrer Festplatten. Nachdem Sie das Programm installiert und gestartet haben, öffnen Sie die Registerkarte „Health“. Sie sehen dann direkt die ausgelesenen Smart-Werte samt einer Bewertung des Ergebnisses in der Spalte „Status“. Wenn in dieser Spalte überall „ok“ steht, ist alles in Ordnung. Falls irgendwo „warning“ angezeigt wird, bedeutet das, dass dieser Wert stark von der Norm abweicht. Im Internet unter SMART finden Sie in der Rubrik „Auswertung“ nützliche Hinweise, wie Sie die einzelnen Warnungen interpretieren können.Um eine andere im Computer eingebaute oder an ihn angeschlossene Festplatte zu überprüfen, wählen Sie diese oben rechts im Fenster über die Aufklappliste aus.

Oberflächentest durchführen:
Um den aktuellen Zustand der Festplatte noch genauer zu prüfen, sollten Sie zusätzlich einen Oberflächentest laufen lassen. So finden Sie heraus, ob bereits einzelne Sektoren – also physikalische Speichereinheiten – auf dem Datenträger ausgefallen sind. Im Programm HD Tune öffnen Sie dazu die Registerkarte „Error Scan“, wählen dann oben in der Aufklappliste den Datenträger, der überprüft werden soll, und klicken auf „Start“. Je nach Speicherplatz auf der Festplatte kann dieser Test leicht eine Stunde und sogar deutlich länger dauern.

0 Kommentare zu diesem Artikel
792236