Ratgeber

Sicherheit für Windows 7, XP und Vista

Sonntag den 01.05.2011 um 07:05 Uhr

von Christian Löbering

Das ultimative Sicherheitspaket für Windows
Vergrößern Das ultimative Sicherheitspaket für Windows
Windows 7 Ultimate bietet viele neue oder erweiterte Sicherheitsfunktionen. Hier lesen Sie, wie Sie diese Funktionen richtig einsetzen – und wie Sie diese Tools unter anderen Windows-Fassungen nachrüsten.
Windows 7 Ultimate hat die umfangreichste Sicherheits-Ausstattung unter den Windows-Systemen für Endanwender. Hier lesen Sie, welche neuen und erweiterten Funktionen es gibt und wie Sie diese richtig einsetzen.
Sicherheitspaket für XP & Vista: Falls Sie zu der Mehrheit gehören, die noch XP oder Vista nutzt, finden Sie hier unser exklusives Windows-Sicherheitspaket. Damit rüsten Sie entsprechende Funktionen auf Ihrem System nach. Als Nutzer einer kleineren Windows-7-Edition bringen Sie Ihr System mit unserem Paket ebenfalls auf den Sicherheitsstand von Windows 7 Ultimate.

1. Bitlocker oder Truecrypt: Schützen Sie die Daten ganzer Laufwerke
Eine Laufwerksverschlüsselung schützt den Inhalt einer Festplatte oder eines USB-Sticks vor unbefugten Zugriffen. Diese Aufgabe übernimmt in Win 7 Ultimate wie schon in Vista Ultimate das Tool Bitlocker. Die neue Version bietet mehr Funktionen. Sie unterstützt auch USB-Laufwerke und -Sticks („Bitlocker To Go“). Benutzer von XP oder den kleineren Varianten von Vista und Windows 7 müssen auf das kostenlose Verschlüsselungs-Tool Truecrypt ausweichen.

Schutz für die Ultimate-Version von Win 7 und Vista:
Sie können die Laufwerksverschlüsselung ganz einfach aktivieren. Klicken Sie dazu im Arbeitsplatz mit der rechten Maustaste auf das zu verschlüsselnde Laufwerk, und wählen Sie „Bitlocker aktivieren“. Die verschlüsselten Daten geben Win 7 Ultimate und Vista Ultimate erst frei, wenn der Anwender das korrekte Kennwort eingetippt hat.

Schutz für XP, Vista Home, Win 7 Home & Co.:
Rüsten Sie Truecrypt nach – eine kostenlose Laufwerksverschlüsselung für XP, Vista und Windows 7. Das Tool erzeugt nicht nur verschlüsselte Datei-Container, sondern kann auch komplette Laufwerke unknackbar chiffrieren. Nachdem Sie Truecrypt gestartet haben, wählen Sie „Volume erstellen“ und dann die mittlere Option zum Erzeugen eines verschlüsselten Laufwerks. Definieren Sie es als sichtbar („Standard TrueCrypt volume“), und geben Sie das zu verschlüsselnde Laufwerk an. Im weiteren Verlauf des Assistenten legen Sie das Kennwort fest und entscheiden, ob Sie das Volume später per Schlüsseldatei und/oder durch Eingabe eines Kennworts öffnen wollen. Zum Laden verwenden Sie „Volumes, Datenträger oder Partition auswählen“.

Wichtig:
Der einzige Nachteil von Truecrypt gegenüber Bitlocker zeigt sich bei Datenträgern mit FAT(32)-Dateisystem. Truecrypt kann sie nicht „In Place“ verschlüsseln, die Daten darauf würden dabei verloren gehen. Hier müssen Sie den Datenträger also erst mit Truecrypt formatieren und anschließend mit Daten befüllen.

Sonntag den 01.05.2011 um 07:05 Uhr

von Christian Löbering

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (1)
  • hbrand 23:31 | 29.02.2012

    Windows 7 - Image-Backup auf USB 3.0 Festplatte

    Ich nutze Windows 7 Prof. 64-Bit.
    Ein komplettes Image-Backup (Systemabbild) auf eine externe USB 3.0 Festplatte lässt sich mit dem Betriebssystem sehr schnell und einfach (bei 150 GB in weniger als 15 Minuten) erstellen.
    Mein Problem ist, dass das Zurückspielen mit dem erstellten Reparaturdatenträger nur am USB 2.0 Port funktioniert und damit wesentlich länger dauert. Auf dem Reparaturdatenträger fehlen ja die Treiber, um den USB 3.0 Port zu erkennen und zu nutzen.
    Leider habe ich bisher im gesamten Internet keinen Hinweis gefunden, wie sich die Treiber für USB 3.0 einbinden lassen, um das Image auch mit der höheren Geschwindigkeit zurückzuschreiben.
    Ich finde es als Fehler in der Microsoft-Software, dass beim Erstellen des Reparaturdatenträgers die Treiber für USB 3.0 nicht automatisch mit eingebunden werden, wenn sie (irgendwo) auf der Festplatte vorhanden sind. Dies würde die ganze Sache sehr vereinfachen. Die in Windows 7 integrierte Lösung für das Image-Backup ist ansonsten sehr praktisch. Eine andere Backup-Software (z. B. Paragon oder Acronis) möchte ich für das Image nicht nutzen, da es hier andere Probleme geben kann.
    Hat jemand eine Lösung, wie das Zurückspielen unter Windows 7 am USB 3.0 Port funktioniert?
    - Horst Brand -

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