Ratgeber Sicherheit

WLAN kinderleicht richtig absichern - so geht´s

Montag den 28.03.2011 um 11:55 Uhr

von Daniel Behrens

Spätestens das jüngste BGH-Urteil sollte WLAN-Besitzer aufgerüttelt haben: Wer ein nicht oder nur schlecht gesichertes WLAN betreibt, ist mitschuldig, wenn andere darüber Online-Straftaten begehen. Wir zeigen, wie Sie Ihr WLAN perfekt absichern.
Achtung, Hacker - WLAN perfekt absichern
Vergrößern Achtung, Hacker - WLAN perfekt absichern
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Ein unsicheres WLAN in vielerlei Hinsicht gefährlich: Einerseits können Fremde in Ihr internes Netzwerk eindringen und Zugriff auf freigegebene Dateien erlangen. Wenn PCs oder andere Netzwerkgeräte über bekannte Schwachstellen verfügen, wäre es sogar denkbar, dass die Eindringlinge auf alle Daten der Festplatte(n) zuzugreifen.

Andererseits könnten Fremde auch über Ihren Anschluss ins Internet gehen - und zwar in Ihrem Namen. Denn anhand der IP-Adresse, die der WLAN-Router vom Provider zugewiesen bekommt, lässt sich von Strafverfolgungsbehörden Name und Adresse des Anschlussinhabers ermitteln. Wenn Fremde also über Ihren WLAN-Router im Internet Tauschbörsen nutzen, illegale Inhalte publizieren oder andere kriminelle Dinge tun, wird die Polizei vor Ihrer Tür stehen und Ihre Geräte beschlagnahmen. Selbst falls Sie Ihre Unschuld beweisen können - Ärger, Kosten und Imageschaden haben Sie trotzdem. Zudem haften Sie bei Urheberrechtsverletzungen als Mitstörer, wie der Bundesgerichtshof entschieden hat .

Grund genug also, sein WLAN mit allen verfügbaren technischen Möglichkeiten abzuschotten. Wie das funktioniert und was es zu beachten gilt, erklären wir Ihnen in diesem Beitrag. Die einzelnen Schritte sind nach Wichtigkeit beziehungsweise Effektivität sortiert. Beachten Sie bitte auch unser begleitendes Doppelklick-Video:

WLAN-Gefahren - so machen Sie Ihr Funknetz sicher
WLAN-Gefahren - so machen Sie Ihr Funknetz sicher

Ein Tipp vorneweg: Um zu verhindern, dass ein zugelassener WLAN-Nutzer Ihre Sicherheits-Einstellungen ändert, sollten Sie den WLAN-Router mit einem Passwort schützen.

Montag den 28.03.2011 um 11:55 Uhr

von Daniel Behrens

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (6)
  • Blackghost83 13:01 | 30.03.2011

    Kabel legen

    Bei mir gehen die kabel über 3 etagen und das noch in verschiedene Räume. was tiere und das alte leiden angeht, kabelkanal, leerrohr und zur aller größten not gibt es präparierte Kabel, wo zusatz stoffe im kabelmantel sind was den meisten Tieren überhaupt nicht schmeckt. Die chance das es ein Tier schafft ein FTP Kabel der Kategorie 7 durch zubeisen und die adern zu zerstören ist höchst unwahrscheinlich. da würde ich mir mehr sorgen um die USB Kabel machen als um ein CAT 7 Kabel. Aussdem ist das nicht Sinn und zweck des Threads. Fakt ist das der Artikel den leuten weis machen will wie man sein Wlan vor Angreifer schützt bzw. dass es ein eindringen schon fast unmöglich macht. was es aber nicht ist.
    zur Verteilung Server + 24 Port Gigabitswitch im Keller, router im EG plus Büro Rechner, 1 Etage Rechner, 2 Etage nochmal 2 Rechner, alles über Kabel.

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  • deoroller 11:16 | 30.03.2011

    Manchmal ist es gar nicht so einfach einen ungestörten Kanal zu finden.



    5-GHz-Band wäre eine Ausweichmöglichkeit...

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  • zwilling 10:00 | 30.03.2011

    Zitat: Blackghost83
    Wlan ausschalten und kabel legen. ist immer noch sicherste Methode und die schnellste. ...
    Wenn man die Rechner über mehrere Zimmer verteilt hat, ist es schon etwas schwerer. Mein Tip: mindestens einen Kilometer Abstand zum nächsten Nachbarn einhalten!

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  • deoroller 09:57 | 30.03.2011

    Man kann nicht immer Kabel verlegen. Manchmal ist es sogar nötig, WLAN im gleichen Raum zu nutzen, in dem der Router steht.
    Ich kenne jemanden, der hat eine Katze, die bevorzugt LAN-Kabel anknabbert und da ist nur WLAN sicher.

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  • Blackghost83 09:32 | 30.03.2011

    Dieser Artikel ist Schrott

    Wlan ausschalten und kabel legen. ist immer noch sicherste Methode und die schnellste. ESSID verbergen bringt rein gar nichts, da der key aus dem eingetragenen Schlüssel und der ESSID generiert wird. Mac Filter ist mehr schein als sein, da die daten an die mac adresse eines clients gehen wird jeder angreifer die mac eines Clients mit dem verbundenen routers verwenden, macchanger gibt es genug ansonsten ifconfig interface hw ether 00:00:00:00:00:01 . WPA2 ist genauso sicher wie WEP nämlich gar nicht. Ich frag mich nur welcher selbsternante Fachinformatiker diesen Artikel geschrieben hat ohne auf die Mechanismen die dahinter stecken ein zugehen und wie sie funktionieren bzw. wo die Schwachstellen sind. so oder so es gibt kein sicheres Wlan. Tip so wenig wie möglich über wlan Kommunizieren.

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