Ratgeber Sicherheit

So erkennen Sie gefährliche Webseiten

Donnerstag den 14.04.2011 um 11:35 Uhr

von Benjamin Schischka

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© 2014
Ob beim Online-Banking, -Shoppen oder Surfen – mit gefälschten Webseiten wollen Hacker Ihnen das Geld aus der Tasche ziehen. Wir verraten, wie Sie die Fallen erkennen.
Eine 32jährige Rotenburgerin soll 100 TANs eintippen . Sie hält die gefälschte Bankseite für echt und folgt der Anweisung. Wenige Tage später fehlen 650 Euro auf ihrem Konto – ein klassischer Fall von Phishing. Statt an die Bank übermittelt das Phishing-Opfer Passwörter und TANs an kriminelle Dritte. Keine Bank wird von Ihnen verlangen, so viele TANs auf einmal einzugeben. Aber wenn Kriminelle behutsamer vorgehen, wird es auch für erfahrene Surfer gefährlich. Täuschend echt nachgebaute Phishing-Internetseiten liegen heute schon zuhauf als Köder im Internet aus. Wir verraten, wie Sie selbst geschickte Fälschungen erkennen.

 
Eine sehr beliebte Täuschungs-Methode von Online-Kriminellen sind lange und komplizierte Links . Das Phishing-Opfer soll den Schwindel nicht schon anhand des Links erkennen. Oder noch schlimmer: Der Link enthält zwar den Namen Ihrer Bank – etwa „sparkasse.de“ – aber an der falschen Stelle. Die wahre Domain führt nach Russland oder China. So durchschauen Sie den Schwindel: Suchen Sie nach dem ersten Schrägstrich nach dem „http://“. Was davor steht, ist der wahre Domain-Name. Ein verspätetes „postbank.de“ irgendwo weiter hinten zählt nicht.  Tipp: Firefox-Usern hilft das Addon Locationbar durch optische Hervorhebung der Domain.

Mehr dazu: Wo führt der Link hin?

Ein weiterer kostenloser Helfer im Kampf gegen Phishing ist Flagfox . Das Firefox-Addon verrät Ihnen den Server-Standort einer Webseite. Warum sollte Ihre Bank ihre Webseite in China betreiben? Spätestens dann sollten Sie kritisch werden und genauer hinschauen.

Internet-Fallen - lassen Sie sich nicht abzocken!
Internet-Fallen - lassen Sie sich nicht abzocken!

Donnerstag den 14.04.2011 um 11:35 Uhr

von Benjamin Schischka

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