Ratgeber Sicherheit
Sicher surfen mit Zweitsystem
Schritt für Schritt zum Zweitsystem: Hier erfahren Sie, wie Sie mit VM-Ware Player an einen VPC kommen, wie Sie ihn konfigurieren und was Sie beim Surfen beachten müssen.
Für einen virtuellen PC benötigen Sie eine Virtualisierungs-Software, die Sie wie ein gewöhnliches Programm installieren. Danach bildet sie den Hardware-Teil eines Zweit-PCs ab. Im Wesentlichen sind das Bios, Grafikkarte, USB-Anschluss, Soundchip, Netzwerkkarte, Druckeranschluss und Festplatten. Die Virtualisierungs-Software emuliert diese Komponenten, die immer gleich sind. Die CPU und das CD/DVD-Laufwerk werden nicht emuliert. Statt dessen reicht die Software alle Rechenaufgaben an die tatsächlich vorhandene CPU durch und greift auf das vorhandene Laufwerk zu. Weitere Hardware bietet der VPC nicht. Daraus ergeben sich einige Einschränkungen. Selbst wenn in Ihrem Rechner eine TV-Karte eingebaut ist, kann VM-Ware nicht darauf zugreifen. Fernsehen im VM-Ware Player ist also nicht möglich. Auch bei der Grafikleistung gibt es Einschränkungen, da nicht alle Fähigkeiten der tatsächlich eingebauten Karte genutzt werden.
Der virtuelle PC profitiert am meisten von einer schnellen CPU im echten PC und von genügend Arbeitsspeicher. Das RAM muss dabei nicht nur für den VPC, sondern auch für den echten PC ausreichen. Ein Beispiel: Win XP läuft mit 1 GB RAM flüssig, selbst wenn mehrere Programme geöffnet sind. Wollen Sie auf beiden Systemen XP nutzen, sind also 2 GB ideal. Starten Sie nur wenige Anwendungen, reichen XP auch 512 MB. Dann können Sie dem VPC auch weniger als 1 GB zuweisen. Ähnlich verhält es sich mit Windows 7.


