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Sicher surfen mit Zweitsystem

22.03.2010 | 09:11 Uhr |

Geben Sie Viren und Datenspionen keine Chance: Erstellen Sie sich einfach ein kostenloses Zweitsystem, mit dem Sie vollkommen sicher im Internet surfen. Wir erklären Schritt für Schritt, wie Sie vorgehen müssen.

Die Vorteile eines kostenlosen virtuellen PCs (VPC) sind riesig: Sie nutzen ein eigenes sicheres System nur fürs Online-Banking und ein weiteres zum Surfen. Einen dritten VPC verwenden Sie, wenn Sie in die dunklen Ecken des Webs abtauchen müssen, um etwa auf einschlägigen Seiten Ersatz für eine verloren gegangene Seriennummer zu suchen. Dass man sich dabei Viren, zumindest aber Adware einfängt, ist fast garantiert. Das macht dann aber nichts, denn diese Schädlinge bleiben in einem PC gefangen, auf dem keine wichtigen Dateien liegen und der vom Hauptsystem ganz getrennt ist.
Schritt für Schritt zum Zweitsystem: Hier erfahren Sie, wie Sie mit VM-Ware Player an einen VPC kommen, wie Sie ihn konfigurieren und was Sie beim Surfen beachten müssen.

Im Überblick: Das alles steckt in einem virtuellen PC
Für einen virtuellen PC benötigen Sie eine Virtualisierungs-Software, die Sie wie ein gewöhnliches Programm installieren. Danach bildet sie den Hardware-Teil eines Zweit-PCs ab. Im Wesentlichen sind das Bios, Grafikkarte, USB-Anschluss, Soundchip, Netzwerkkarte, Druckeranschluss und Festplatten. Die Virtualisierungs-Software emuliert diese Komponenten, die immer gleich sind. Die CPU und das CD/DVD-Laufwerk werden nicht emuliert. Statt dessen reicht die Software alle Rechenaufgaben an die tatsächlich vorhandene CPU durch und greift auf das vorhandene Laufwerk zu. Weitere Hardware bietet der VPC nicht. Daraus ergeben sich einige Einschränkungen. Selbst wenn in Ihrem Rechner eine TV-Karte eingebaut ist, kann VM-Ware nicht darauf zugreifen. Fernsehen im VM-Ware Player ist also nicht möglich. Auch bei der Grafikleistung gibt es Einschränkungen, da nicht alle Fähigkeiten der tatsächlich eingebauten Karte genutzt werden.
Der virtuelle PC profitiert am meisten von einer schnellen CPU im echten PC und von genügend Arbeitsspeicher. Das RAM muss dabei nicht nur für den VPC, sondern auch für den echten PC ausreichen. Ein Beispiel: Win XP läuft mit 1 GB RAM flüssig, selbst wenn mehrere Programme geöffnet sind. Wollen Sie auf beiden Systemen XP nutzen, sind also 2 GB ideal. Starten Sie nur wenige Anwendungen, reichen XP auch 512 MB. Dann können Sie dem VPC auch weniger als 1 GB zuweisen. Ähnlich verhält es sich mit Windows 7.

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