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Ports und Dienste im Griff

Bestimmte Abwehr- und Vorbeugemaßnahmen muss jeder PC-Besitzer beherzigen, um sicher im Internet surfen zu können. Dazu gehört unter anderem der Einsatz eines Virenscanner und einer Firewall. Wie Sie Windows XP mit Bordmitteln sicher machen, verraten wir Ihnen in der PC-WELT 11/2005. Einige fortgeschrittene Schutzmaßnahmen wie das Schließen von Ports und die Verwaltung der Windows-Dienste können Sie gleich hier nachlesen.

Was sind Ports?

Eine Anwendung, die ihre Dienste im Netz anbietet, tut das unter einer bestimmten Kennung, die Port genannt wird. So beantwortet etwa ein Webserver Anfragen an Port 80, ein Mailserver nimmt Mails an Port 25 entgegen. Einen Port zu schließen bedeutet also, das entsprechende Programm zu beenden oder dessen Zugriff auf das Netz zu verhindern.

Was sind Dienste?

Ein Dienst ist im weitesten Sinne jedes Programm, das bestimmte Funktionen bereitstellt, auf die andere Anwendungen lokal oder über das Netz zugreifen. Windows selbst fasst den Begriff enger und versteht darunter im Hintergrund und ohne Benutzerinteraktion laufende Programme, die im Verwaltungs-Applet „Dienste“ aufgelistet werden. Trojaner installieren sich gerne als Dienst, so dass der PC über das Internet besucht werden kann.

Was sind Bindungen?

Wenn ein Dienst seine Funktionen über eine Netzwerkschnittstelle anbietet, bezeichnet man das als Bindung an diese Schnittstelle. Der PC ist umso sicherer, je weniger Bindungen die einzelnen Dienste eingehen: So ist etwa der Dienst der Datei-und Druckerfreigabe im Allgemeinen nur an die Netzwerkkarte gebunden, aber nicht an den DFÜ-Adapter. Eine Freigabe gilt damit für das LAN, aber nicht für das Internet.

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