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Wie schaut's aus mit Datenschutz, Microsoft?

09.05.2011 | 11:09 Uhr |

Diese Frage müssen sich auch Google, Twitter & Co. anhören. Denn: Ihre Daten sind da draußen. Jeder Post bei Twitter, jedes Statusupdate bei Facebook und jeder Online-Kauf sind abrufbar. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich im Internet trotzdem schützen können.

Datenschutz ist nicht erst seit dem Hacker-Skandal von Sony ein Thema. Werbefirmen kontrollieren schon länger mit Vorliebe, auf welchen Webseiten Nutzer so surfen, um passenden Werbe-Content einzublenden: per Tracking. Einige Entwickler scheinen den Datenschützer-Appellen Gehör zu schenken und rüsten ihre Browser mit einer Art Anti-Tracking-Funktion aus.

Unglücklicherweise ist keine dieser Anti-Tracking-Funktionen wirklich ideal. Mozillas Firefox gibt dem Server eine spezielle Instruktion weiter, die ihm untersagt, den Seitenaufruf aufzuzeichnen. Microsofts Internet Explorer 9 benutzt Listen mit Tracking-Webseiten, die geblockt werden. Und Googles Chrome tut ganz einfach das, was Sie in den Einstellungen festlegen. Zwar hat jede dieser Methoden Vor- und Nachteile, das World Wide Web Konsortium (W3C) sieht jedoch Microsofts Ansatz als möglichen Standard der künftigen Internet-Sicherheit.

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