Ratgeber Sicherheit
5 Schritte gegen nervige Antiviren-Software
Virus: Vermehrt sich, indem er seinen Programmcode in andere, bestehende Dateien einpflanzt. Die infizierten Dateien mutieren dadurch zum Virenträger.
Adware ist zwar gratis, dafür müssen Sie in Kauf nehmen, dass im Programm Werbung erscheint.
Öffnet etwa in der Internetverbindung des Computers eine Hintertüre, die das System für Angreifer zugänglich macht.
Exploit: So wird das (versuchte) Ausnutzen einer Sicherheitslücke bezeichnet. Mit Exploits präparierte Webseiten probieren unter anderem, dem Besucher einen Schädling unterzujubeln. Virenscanner melden Exploits auf Webseiten oft auch dann, wenn der Browser bereits gegen die Lücke geschützt ist.
Fehlalarm („False Positive“): Ein Virenscanner meint, einen Schädling zu finden, obwohl die betroffene Datei in Wahrheit harmlos ist.
Joke: Harmloses Scherzprogramm, das seltsame Effekte oder Meldungen anzeigt (etwa ein Umdrehen der Bildschirmanzeige). Da solche Programme manche Benutzer verunsichern, werden sie von einigen Virenscannern als Joke gemeldet.
Keylogger: Spionageprogramm, das im Hintergrund die Tastatureingaben des Benutzers aufzeichnet. Wird oft verwendet, um Passwörter auszuspionieren.
Phishing: Kunstwort aus „Password Fishing“. Bedeutet das Ergaunern von Zugangsdaten, meist über gefälschte Bank- oder Paypal-Webseiten.
Potentially unwanted program: Sehr oft harmlos. In Deutsch „möglicherweise unerwünschtes Programm“, manchmal auch als „not a virus“ (kein Virus) oder “SPR“ (Security Privacy Risk) ekennzeichnet. Passwortknackprogramme gehören beispielsweise in diese Kategorie. Wenn der Benutzer damit seine eigenen Kennwörter ausliest, ist die Software logischerweise harmlos.
Remote Access Trojan: Ein „Fernzugriffs-Trojaner“ stellt einem Angreifer eine Schnittstelle zur Verfügung, um ein gekapertes System aus der Ferne zu bedienen.
Hilfsmittel für Angreifer, um Dateinamen, Verbindungen, Registry-Einträge oder Prozesse von Schädlingen zu verbergen.
Spyware: Spy heißt auf Englisch Spion oder spionieren. Spyware ist Software, die ohne Wissen und Zustimmung des Benutzers Daten an die Hersteller der Software übermittelt.
Trojanisches Pferd: Ein Programm, das dem Benutzer nützliche Funktionen oder Unterhaltung vorgaukelt, während es hinterrücks ganz anderes im Sinn hat.
Wurm: Vermehrt sich normalerweise, indem er Kopien von sich selbst in Netzwerken verteilt oder per E-Mail verbreitet.
Immerhin können PC-Nutzer aus diesem ärgerlichen Vorfall lernen und bestimmte Dinge beim nächsten Mal anders machen. Schritt Eins: Vor, während und nach der Installation stets die Augen offen halten. Denn die Praxis des versteckten Bündelns verschiedener Software-Produkte wird immer beliebter und vor allem immer häufiger. Eine nicht kleine Anzahl an Firmen lebt sogar ausschließlich davon, ihre Produkte auf diese Art und Weise zu verbreiten.
Auch extrem trickreich: ein großer Button auf einer Webseite, der so aussieht, als würde beim Draufklicken ein Video abgespielt werden. Stattdessen taucht jedoch eine Flash-Animation auf, die Ihnen flüstert, Sie bräuchten einen bestimmten Codec, um das Video abzuspielen. Wenn Sie dem zustimmen, werden Sie durch eine Reihe konfuser Installationsschritte geführt und stehen am Ende sowohl mit dem richtigen Codec als auch einer Kopie von Real Player da. Die Software Real Player hat zwar durchaus Vorzüge, verursacht aber auch jede Menge System-Traffic, indem sie immer wieder Informationen aus dem Netz zieht und Ihnen vorsetzt.


