Ratgeber
Sichere Lesegeräte für den neuen Personalausweis
Seit 1. November gibt es den neuen Personalausweis, für dessen Online-Funktionen ein Lesegerät benötigt wird. Wir sagen Ihnen, welche Typen von Lesegeräten es gibt und was Sie zu Ihrem Schutz beachten sollten.
Die Meldestellen der Landeseinwohnerämter geben seit Anfang November 2010 nur noch den neuen Personalausweis (nPA) mit elektronischen Zusatzfunktionen aus. Er kommt im Scheckkartenformat daher und kostet 28,80 Euro. Wer die neuen Online-Funktionen nutzen will, muss nicht unbedingt noch mehr Geld ausgeben, denn ein zertifiziertes Lesegerät kann er umsonst erhalten.
Mit der Online-Ausweisfunktion, der so genannten eID, können Sie sich auch im Internet ausweisen. So können Sie zukünftig Ihre Identität bei Online-Händlern übermitteln, Behördengänge von zu Hause aus erledigen (E-Government) oder bei bestimmten Websites nachweisen, dass Sie volljährig sind. Dabei behalten Sie weitestgehend die Kontrolle darüber, welche Teile der auf dem Chip gespeicherten Daten übermittelt werden.
Sie erhalten zu Ihrem neuen Personalausweis von der Bundesdruckerei ein Schreiben, in dem Ihnen eine PIN (Personal Identification Number) und eine PUK (Personal Unblocking Key) mitgeteilt werden, die zunächst frei gerubbelt werden müssen. Die PUK benötigen Sie zum Entsperren des Chips, falls Sie Ihre PIN dreimal falsch eingegeben haben. Außerdem erhalten Sie ein Sperrkennwort, mit dem Sie die eID-Funktion des nPA deaktivieren können.
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15.11.10
Es gibt aktuell noch keine zertifizierten Standard- oder Komfortleser auf dem Markt. Allerdings kann man auch Basisleser recht sicher einsetzen,wenn man wie im Artikel bereits erwähnt, bestimmte Sicherheistregeln befolgt. Hier findet man zum Beispiel die wichtigsten [I][COLOR="Red"]Link gelöscht - P.A.C.O.[/COLOR][/I]
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15.11.10
Dieses Märchen sollte man mal vergessen. Falsches wird nicht richtig, nur wenn es ständig wiederholt wird.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/CCC-zeigt-Sicherheitsprobleme-beim-elektronischen-Personalausweis-auf-Update-1083649.html
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15.11.10
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16.11.10
...aber man kann es den Bösen wenigstens so schwer/unattraktiv wie möglich machen. Man schließt ja hierzulande auch Haus und Auto ab und klebt nicht an Schild an die Tür: "Bitte hier einbrechen, garantiere reiche Beute."
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16.11.10
Am Anfang langte ein einfaches Buntbartschloss, dann musste es ein Schloss mit mehreren Zuhaltungen sein. Danach kam dann der "sichere" Schließzylinder. Dann der aufbohrsichere Zylinder. Schloss mit mehreren Zuhaltungen und so weiter und so weiter.
Ich wüsste nicht, wie ich die Daten in einem fremden Personalausweis knacken könnte. Muss ich aber auch nicht wissen.
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16.11.10
Du nicht, aber es gibt genug Schwachköpfe, die das machen.
Und da die Idioten auf dieser Welt sich nicht ausrotten lassen, müssen wir damit leben.
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16.11.10
...ich weiß auch nicht, wie ich das Schloss an meiner Wohnungstür knacken kann und trotzdem halte ich es für sinnvoll, es zu benutzen und die Tür zu verschließen.
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16.11.10
Sehr richtig, und der Wettkampf zwischen Gut und Böse geht weiter. Wie gesagt, es wird nie einen sicheren Personalausweis, eine sichere Kreditkarte oder sonst etwas geben. Es wird immer ein Kompromiss bleiben und eine vorgegaukelte Sicherheit.
Wieweit und wann man den Ausweis knacken und missbrauchen kann, weiß ich nicht. Schon, wenn ich ihn in der Tasche trage und eventuell bei einer Grenzkontrolle vorzeige? Oder erst, wenn ich ihn zum Einkaufen oder sonstige Dinge am PC nutze?
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16.11.10
Und was hat das mit dem Thema zu tun?
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16.11.10
Fujitsu will dafür reichlich Geld....:http://shop.de.ts.fujitsu.com/Zubehor/ctl500000040/cp/si500583061/cl1/Basisleser-neuer-Personalausweis
Gruß kingjon
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16.11.10
Der liest sogar meine Bankkarte aus (mit einem selbsterstellten Prog.)
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16.11.10
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16.11.10
Schwachstelle ist, wie so oft, der heim PC, bzw. der Anwender, aber das ist bei Onlinebanking und bei vielen Einkäufen über den PC auch nicht anders.
Wozu also die Aufregung?
Manche Menschen sind eben nicht zufrieden,
wenn sie nicht unzufrieden sein können.
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16.11.10
Hier ist eigentlich alles gesagt:
http://www.heise.de/ct-tv/artikel/Video-Neue-Identitaeten-1127576.html .
Das Billigteil ist unsicherer als die Version mit separater Tastatur.
Fertig.
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16.11.10
...jenau! Wird man heute beim Onlinebanking durch einen verseuchten Computer abgezockt, hat man sehr gute Karten, sein Geld wieder zu bekommen. Ist erst mal die Rechtssicherheit des Perso durch Urteile bestätigt und wird er z.B. für das Onlinebanking eingesetzt, dürfte es mit der Kulanz der Banken vorbei sein ([U]nur ein Beispiel[/U]). Man tut also gut daran, ein Lesegerät (oder besser Verfahren) einzusetzen, was auch unter der Mehrheit der Experten als sicher gilt, anstatt sich blind auf Behauptungen zu verlassen.
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16.11.10
Das pin-tan-Verfahren beim Onlinebanking ist sicherheitstechnisch gesehen eine Katastrophe.
Würden Lesegeräte mit separater Tastatur eingesetzt, ordentliche Verschlüsselungen angewandt, wären man-in-the-middle-Angriffe fast unmöglich.
Dann müßte aber jede Bank diese Geräte günstig anbieten, was den Profit schmälert.
Den Magnetstreifen der EC-Karte kann man mit dem bloßen Auge auslesen, wenn man eine Flüssigmagnetkarte hat.
Deswegen laufe ich zur Bank. :)
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16.11.10
Die Hersteller der Basisleser kassieren dann zweimal ab, wenn sich der Besitzer später noch mal einen sicheren Leser kauft, weil er dem geschenkten Gaul nicht traut.
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16.11.10
>Deswegen laufe ich zur Bank.
Nicht nur Du :)
Außerdem werden damit die Banken genötigt , Personal zur Verfügung zu stellen.
Und beim Ausweis bin ich schon happy , das ich Anfang des Jahres , noch nen neuen "alten" bekommen zu haben.
Wenn ich alleine sehe , wie unsere Chip und Magnetstreifen Zugangskarten funtionieren /oderauch nicht (weil ja logischer Weise öffter in Gebrauch , jedesmal wenn man das Büro verläßt)
MfG T-Liner
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16.11.10
Ein Schelm, der Böses dabei denkt ... :D .
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17.11.10
Kommt auf den Grenzer drauf an ;)
In Ländern wie Bulgarien würde es mich nicht verwundern, wenn die Grenzer genau so skrupellos die Touristen abzocken wie die Verkehrspolizisten.
Zitat: kikaha
Hm, hast Du etwa eine Krankenkarte mit kontaktloser Datenübertragung oder kann der Leser einfach beides? (mit Kontakten / Funk)
Zitat: chipchap
Wenn plötzlich alle Banken sowas anbieten müßten, wäre deren Herstellung vermutlich deutlich günstiger. Aber auf diese Idee kommen die Banken wohl nicht...
Zitat: T-Liner
Bei Magnetstreifen ist eine gewisse Abnutzung vermutlich normal (ist mir persönlich ehrlich gesagt noch nie vorgekommen). Aber beim neuen Ausweis mit Funkübertragung dürfte das Problem ja wohl kaum auftreten ;)
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17.11.10
Er kann beides, sonst hätte ich meine Bankkarte nicht auslesen können.
Jetzt muss ich noch einen RFID-Chip in die Hände bekommen, egal was draufsteht, dann schreib ich ein Leseprogramm dafür.
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17.11.10
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17.11.10
Ich hätte nicht gedacht, das es so einfach ist.
Mal sehen, ob das Ding auch schreiben kann.
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17.11.10
Davor hat der Halbleitergott das ROM gesetzt.
Wo ist denn eigentlich die Batterie für das Ausweisfunkgerät?
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17.11.10
Halt mal eine simple Leuchstoffröhre ein paar cm neben eine Sendeantenne, die mit ca. 100...1000W ein Funksignal von sich gibt. Da fängt die Röhre auch von selbst an zu leuchten :D
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17.11.10
Ich wohne ein paar hundert Meter neben Deutschlands stärkstem Fernseh-/Radio-Sender (1120 kW).
Vor langer, langer Zeit war ich mal da drin.
Der Technikchef hat eine Leuchtstoffröhre mit dem Lineal gezündet und dann leuchtend durch den Sender getragen - 2 Stunden lang ohne Draht an den Kontakten.
Wenn man an einen resonierenden Metallstab faßt, kriegt man heute noch eine gewischt.
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