10.04.2012, 10:15

Michael Brown

Server-Ratgeber

Der passende Server für Ihr Unternehmen

So finden Sie den passenden Server für Ihr Unternehmen ©Polylooks

Wir stellen Ihnen die unterschiedlichen Server-Typen vor und geben eine Kaufberatung, damit Sie den richtigen Server für Ihre Anforderungen finden.

Server Grundlagen

Auch wenn ein kleiner Server von der Hardware-Ausstattung einem Desktop-PC ähnelt, so gibt es doch erhebliche Unterschiede zwischen diesen beiden Rechnerarten. Ein Desktop-Computer ist für eine Person konzipiert, die ein benutzerfreundliches Betriebssystem benötigt auf dem Desktop-Anwendungen, wie Textverarbeitungs-, Tabellenkalkulations-Programme, E-Mail-Clients und Browser laufen. Ein Server ist mit einem speziellen Betriebssystem ausgestattet, das so gestaltet wurde, dass es mehrere Nutzer unterstützt. Es ist so aufgebaut, dass es Anwendungen für mehrere Nutzer bereitstellen kann. Zu den typischen geteilten Anwendungen gehören E-Mail-, Nachrichten- und Kalender-Programme. Außerdem werden Server als Druckerserver, Datenbank-Speicher und insbesondere bei der Ressourcenplanung in Unternehmen verwendet. Auch für CRM-Programme werden Server genutzt.
Ein Server erleichtert es den Mitarbeitern Daten zu teilen und zusammen zu arbeiten. Dies liegt daran, dass die gesamten Dokumente, Bilder, Kontakte und andere wichtige Dateien für alle Mitarbeiter an einem zentralen Ort gespeichert sind. Wenn Sie ein virtuelles privates Netzwerk errichten, können Sie und Ihre Mitarbeiter auf die Daten des Servers zugreifen, wann immer Sie über einen Internetzugriff verfügen, sodass Sie nicht mehr auf Ihren Büro-Arbeitsplatz eingeschränkt sind. Zusätzlich können Server automatisch Sicherungen für Ihre PCs und Laptops erstellen, sodass Sie nie wieder kritische Daten verlieren, falls ein Gerät ausfällt, verloren oder gestohlen wird. Server wurden so designt, dass sie verlässlich, sicher und fehlertolerant sind, wenn es um redundante Speicheroptionen geht. Wenn Sie davon ausgehen, dass Ihr Unternehmen weiter expandieren wird, so sollten Sie sich am besten für einen Server entscheiden, der skalierbar ist und mit Ihnen wachsen kann.
Wenn Sie in einem mittelgroßen Unternehmen arbeiten, dann stellt sich nicht die Frage, ob Sie überhaupt einen Server benötigen, sondern eher welche Art von Server Sie benötigen. Bevor wir auf diese Frage eingehen, wollen wir Ihnen die beste Alternative zum eigenen Server, den Sie selbst verwalten und instand halten müssten, vorstellen: Die Cloud.
Die Cloud-Alternative
Warum sollten Sie nicht einfach alles in die Cloud verlegen? Dienste wie Amazon Web Services, Microsofts Windows Azure und Rackspace Cloud Hosting bieten eine Vielzahl von Vorteilen. Für diejenigen, die in den Serverbereich gerade erst einsteigen wollen, bieten diese Alternativen den Vorteil, dass Sie nicht so viel Geld investieren müssen. Sie benötigen auch kein weiteres IT-Personal, das sich um die Server kümmern muss. Sie müssen sich nicht darum sorgen, dass die Hardware oder die Programme alt oder überflüssig werden.
Stabilität und Verlässlichkeit des Cloud-Dienstleisters sollten die oberste Priorität bei der Auswahl Ihres Anbieters haben. Wenn das Cloud-Unternehmen pleite geht, oder falls bei dem Anbieter eine Katastrophe passiert, kann dies schnell fatale Auswirkungen für Ihr Unternehmen haben. Es kann dazu führen, dass Ihr Unternehmen vorübergehend oder dauerhaft den Zugriff auf alle in der Cloud gespeicherten Daten verliert. Wenn Sie die Verbindung zum Internet verlieren, dann werden Sie auch von Ihren Anwendungen und Daten getrennt. Außerdem können Ihre Mitarbeiter in diesem Zustand keine Dateien mehr teilen. Sie könnten die Fähigkeit Ihr Unternehmen zu verwalten verlieren, bis die Internetverbindung wiederhergestellt ist. Wenn Ihr Unternehmen größere Dateien verwendet und Ihre Breitbandverbindung zu langsam ist, dann wird auch die Produktivität Ihres Unternehmens unter der Cloud-Nutzung leiden.
Das Speichern von Daten auf Geräten außerhalb Ihrer direkten Kontrolle kann zudem zu Privatsphären- und Sicherheits-Bedenken führen. Und obwohl Sie nicht direkt für IT-Personal, Instandhaltung und Investitionen in neue Ausrüstung zahlen, müssen Sie für diese Kosten indirekt aufkommen. All dies spiegelt sich in den monatlichen Kosten wieder, die Sie dem Dienstleister zahlen. Die Cloud heilt nun mal nicht alles.
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