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Ratgeber: Die fiesen Tricks der DSL-Provider - Teil 1

06.08.2008 | 13:30 Uhr |

Fast jeder hat einen und fast jeder hat sich schon darüber geärgert: Die Rede ist von einem DSL-Vertrag. Lange Kündigungsfristen, trügerische Beigaben und Leistungen, die niemand haben will. Digital World deckt die 10 häufigsten Tricks der DSL-Anbieter auf.

1. Die Zugabe-Falle

Darf’s noch etwas mehr sein? Die Frage stellt nicht nur die nette Metzgereifachverkäuferin um die Ecke. Auch DSL-Anbieter locken gern mit Zugaben die Kunden an. Eine Flatrate fürs Internet, eine für VoIP, dazu noch Gratis-Telefonate in einige europäische Länder, vielleicht auch eine Handykarte, die vom heimischen Anschluss aus kostenlos zu erreichen ist – die Liste der Features aktueller DSL-Verträge ist lang. Das macht den Vergleich zwischen den Tarifen schwierig.

Zudem erweisen sich die Beigaben oft als Preis-Falle. Manche Features sind nämlich nur für kurze Zeit gratis. Ein gutes Beispiel dafür sind die Security-Pakete, die etwa 1&1 oder Carpo in den ersten drei Monaten kostenlos anbieten. Danach fallen einige Euro monatlich extra an. Wenn der Anwender das bemerkt, ist es oft zu spät zum Kündigen. Zwar drücken hier einige Anbieter ein Auge zu, aber verlassen sollte man sich darauf nicht.

Darum gilt: Ermitteln Sie, was Sie wirklich brauchen: Wenn Sie nur selten ins Ausland telefonieren, benötigen Sie keine Europa-Flatrate, und wenn Sie kein VoIP nutzen wollen, keinen Anschluss dafür. Achten Sie also darauf, ob Sie ein solches Feature während des Bestellvorgangs abwählen können, und tun Sie das dann bitte auch! Geht es nicht oder haben Sie es verpasst, kündigen Sie die Beigabe sofort nach Schaltung des Anschlusses – mit der Bitte um schriftliche Bestätigung.

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