Ratgeber/Office
LibreOffice: Eine Alternative zu Microsoft Office?
LibreOffice ist eine kostenlose Office-Suite mit beeindruckenden Funktionen. Benutzerfreundlich, umfangreich und kompatibel zu MS Office. Doch es gibt auch Schwächen.
Genauso wie OpenOffice.org enthält auch LibreOffice einen Word-Konkurrenten namens Writer, das mit Excel konkurrierende Tabellenkalkulations-Programm Calc, das Präsentations-Programm Impress (das es mit Powerpoint aufnehmen soll), den Base Datenbank-Verwalter und ein Zeichen- und Diagramm-Programm namens Draw. Oberflächlich betrachtet scheinen die beiden Büro-Pakete nahezu identisch zu sein und LibreOffice hat sogar die Versionsnummerierung von der letzten OpenOffice.org-Veröffentlichung übernommen.
LIbreOffice wird ständig verbessert. Die Document Foundation und deren Mithelfer haben den Code aufgeräumt, Fehler behoben und Funktionen hinzugefügt. Die aktuelle Version 3.5.x enthält mehr als 30.000 Code-Änderungen. Dadurch solle es „das beste kostenlose Büro-Paket" werden, sagt die Dokument Foundation. Wir stellen den Microsoft-Office-Herausforderer vor.
Die Installation ist kostenlos, aber nicht einfach
LibreOffice ist für alle Windows-Versionen ab Windows 2000 verfügbar. Des Weiteren gibt es Versionen für Mac OS X 10.4 und neuer, sowie Linux und Linux x64. Wir haben die Windows-Version installiert, die aus zwei Teilen besteht. Der erste Teil ist der Installer für die Anwendung und der zweite Teil ist die Online-Hilfe, die in 107 Sprachen verfügbar ist.
Die Installation hat länger gedauert, als es sollte. Dies lag hauptsächlich daran, dass LibreOffice von Java abhängig ist. Sie können die meisten Funktionen des Paketes zwar ohne eine installierte Java-Runtime sehen, aber für die neuen Funktionen und das Base-Programm benötigen Sie zwingend Java.
Unglücklicherweise wird LibreOffice nicht gebündelt mit der Java Runtime Environment (JRE) ausgeliefert, sodass Sie die Laufzeitumgebung selbst herunterladen und installieren müssen. Es liegt auch an Ihnen, die Java-Aktualisierungen und Sicherheits-Updates durchzuführen. Dies könnte für viele Unternehmen mit strengen IT-Richtlinien ein Grund sein, sich gegen LibreOffice zu entscheiden.
Schlimmer ist jedoch, dass die Java-Benutzeroberfläche von LibreOffice sehr penibel ist. Wir haben versucht die neueste Version von Java 7 zu installieren, aber LibreOffice behauptete unsere JRE sei fehlerhaft. Als wir es erneut mit Java 6 probiert haben, ist die gleiche Anwendung grundlos abgestürzt. Irgendwann haben wir das Programm-Paket zum Laufen gebracht, aber das Installieren und Re-Installieren der unterschiedlichen Komponenten hat uns viel Zeit gekostet. Das spricht nicht gerade für eine einfache Installation.
Es gibt auch alternative Installations-Möglichkeiten. Die Linux-Distributionen erstellen in der Regel Ihre eigenen Päckchen zu den LibreOffice-Versionen. Des Weiteren haben Intel und Suse einen Windows-Installer für das Intel AppUp Center erstellt. Es gibt auch eine PortableApp Version, die von einem USB-Stick aus laufen kann. Nichtsdestotrotz sollte die Standard-Installations-Methode für Windows einfacher sein.
Es gibt auch alternative Installations-Möglichkeiten. Die Linux-Distributionen erstellen in der Regel Ihre eigenen Päckchen zu den LibreOffice-Versionen. Des Weiteren haben Intel und Suse einen Windows-Installer für das Intel AppUp Center erstellt. Es gibt auch eine PortableApp Version, die von einem USB-Stick aus laufen kann. Nichtsdestotrotz sollte die Standard-Installations-Methode für Windows einfacher sein.
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22.03.12
Wer hat diesen Beitrag eigentlich geschrieben? Zahlt Microsoft nicht mehr genug?
Wir haben MS Office 2000 Premium, Office 2003 und 2007 in Benutzung. Ich zähle mich zu den Ribbon-Band-Hassern, weil es alles andere als effektiv und intuitiv ist. Alternativ nutzen wir das "Ubit-Menü" sehr erfolgreich, um dem Ribbon-Quatsch zu entgehen.
Kurz nach Bekanntwerden der Trennung von OpenOffice und der neugründung von LibreOffice haben auch wir LibreOffice eine Chance gegeben. Installationsprobleme gab es nie, es lief alles reibungslos. Knackpunkt war immer wieder der Umgang von LibreOffice mit MS Office Dateien, bevorzugt Word und Excel. Trotz Installation des von MS bereitgestellten Compatibility Pack für Office 2007 ff. war Libre Office lange nicht in der Lage, .dox-Dateien zu öffnen. Als das dann möglich war, kam die nächste unangenehme Überraschung. Entweder wurden kryptische Buchstaben- und Zahlenreihen angezeigt oder das Layout hatte nur noch wenig mit dem original gemein. In Word eingerahmte waagerechte Texte fanden sich plötzlich in LibreOffice senkrecht untereinander geschrieben wieder. Excel-Tabellen waren in sich verschoben oder gänzlich anders aufgeteilt.
Seit ca. 3 Monaten haben wir uns endgültig von LibreOffice getrennt und es durch einen alten Bekannten, OpenOffice ersetzt. OpenOffice mag etwas dröger rüberkommen, in der Endkonsequenz jedoch arbeitet OpenOffice zuverlässiger und stellt eine tatsächliche Alternative zum MS Office dar. Office-Dateien werden, nach jetzigem Praxisstand, 1:1 umgesetzt ohne Übertragungs- und Darstellungsfehler.
ich finde auch, dass ihre Einschätzungen das Thema verfehlen. MS Office ist das meistverbreitete Office-Paket und natürlich wird es verbreitet als bessere Schreibmaschine verwendet und natürlich ebenso verbreitet als Tabellenkalkulation. Und bei beidem kann man es sich nicht leisten, mit "Kompatibilitäts-Toleranzen" zu leben. Office ist der de facto Standard und alle anderen Alternativen sind eben gezwungen, kompatibel zu arbeiten. Wer das nicht kann, der - salopp gesagt - fliegt raus.
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22.03.12
Auch wenn ich LO statt OOo verwende (und in meinem bescheidenen Fall keine Nachteile bei LO sehe), so kann keines der beiden mit (Tusch!) Office 97 mithalten.
Glaubt man nicht, ist aber so. Selbst simple Textdokumente ohne Grafiken manchen Ärger sie nach OOo herüberzubekommen.
Dass ich nicht mal in derzeit O2k kopieren (Simpler, minimal formatierter Text!!) und sauber in LO 3.5 einkleben kann ist eigentlich das absolute KO-Kriterium!
Neulinge und Unabhängige mögen mit der Freeware ordentlich fahren, im Geschäftsleben hauts nicht hin.
Eric March
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23.03.12
Ich habe kein Verständnis für den Inhalt und die Aussagen. MS Office ist vielleicht perfekter - es arbeiten ca. 10000 hoch bezahlte Programmierer an jedem Modul. Bei Open Office und jetzt Libre Office waren das in der Regel Freizeit Programmierer in der ganzen Welt, zwischendurch gab Oracle und Sun etwas Geld. Dafür ist diese Suite kostenlos!
Wer nur mit den freien Versionen arbeitet hat keine Probleme. Das Aussehen nennen einige angestaubt - wozu braucht eine Schreibmaschine eine Ribbon Leiste. Wer sie mag, na bitte schön.
Wichtiger ist mir, daß ich mich an die Kiste setzen kann bei mir zu hause oder bei Freunden und weiß, wo ich diesen oder jenen Knopf finde, ohne erst umständlich und lange zu suchen. Womöglich kommt mit Win8 auch noch Metro ins Office - stell ich mir sehr produktiv vor.
mfg grArrow
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23.03.12
Zitat: ostseestern
Ich sehe das anders. Das Menüband lässt sich erheblich flexibler programmieren als die alten Symbolleisten. Beim Menüband gibt es mehr Möglichkeiten zu dessen Gestaltung und Nutzung. Deine Aussage trifft allenfalls auf Standardnutzer zu, aber für die genügt auch LibreOffice oder Softmaker-Office.
Gruß, René
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23.03.12
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23.03.12
Ist übrigens vorgesehen, aber deaktivierbar.
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