Kaufberatung

Windows 8 auf Laptops - Die Vor- und Nachteile

Donnerstag den 20.12.2012 um 08:22 Uhr

von Thorsten Eggeling

Bildergalerie öffnen Unter Windows 8 können Sie Ihre PC mit der klassischen Desktopoberfläche steuern oder zur neuen "Metro"-Ansicht wechseln.
© Toshiba
Windows 8 ist auf vielen aktuellen Laptops vorinstalliert und lässt sich bei den älteren Geräten upgraden. Doch lohnt sich die Umgewöhnung überhaupt? Wir klären auf.
Wer jetzt ein neues Notebook kauft, findet darauf wahrscheinlich schon Windows 8 vorinstalliert. Geräten mit Windows 7, die schon länger in den Regalen der Händler warten, liegt in der Regel ein Gutschein für ein Gratis-Upgrade oder eine Preisermäßigung bei. Die Upgrade-Option bietet Microsoft für knapp 60 Euro auch Besitzern älterer Notebooks an. Lesen Sie in diesem Artikel, welche Vor- und Nachteile bei Windows 8 auf Notebooks zu erwarten sind und was bei Upgrade und Neuinstallation zu beachten ist.

Windows-8-Upgrade oder bei Windows 7 bleiben?
Ob Windows XP, Vista, 7 oder 8, immer schon stellte sich die Frage: Umsteigen oder nicht? Zahlreiche Windows-Nutzer bleiben laut Statistik lieber beim Altbekannten. Bei pc-welt.de beispielsweise verwenden 34 Prozent der Besucher Windows XP oder Vista. Windows 7 kommt mehr als zwei Jahre nach dem Verkaufsstart auf 66 Prozent. Weltweit hat Windows 7 das beliebte XP laut Angaben von Net Applications erstmals im August 2012 überholt.

Es gibt bisher kein Indiz dafür, dass sich dieses Nutzerverhalten mit Windows 8 ändern könnte. Besonders bei einem Notebook sprechen nicht viele Argumente für ein Windows-Upgrade, besonders wenn man dafür auch noch zahlen muss. Anders sieht es bei Neugeräten aus. Wer versucht, Windows XP auf aktuellen Geräten zu installieren, steht vor einigen Herausforderungen, da die Hersteller in der Regel nur Treiber für Windows 7 liefern. Bei einem neuen Notebook gibt es Windows 7 und jetzt auch Windows 8 perfekt vorinstalliert und als Gratis-Beigabe.


Schneller starten: Ein Argument für Windows 8 auf dem Notebook dürfte vor allem die deutliche Beschleunigung beim Start und beim Herunterfahren sein. Notebooks haben meist einen schwächeren Prozessor und eine langsamere Festplatte als Desktop-PCs, jedenfalls wenn sie nicht mit einer SSD ausgestattet sind. Windows 8 ist wesentlich schneller einsatzbereit als Windows 7. Wählen Sie „Herunterfahren“, wird beim nächsten Start nicht mehr die komplette Hardware initialisiert. Das spart Zeit. Bei einem Notebook werden Sie das Gerät aber in der Regel über den Netzschalter abschalten oder es einfach zuklappen. Windows 8 wechselt dann in den Modus „Energie sparen“. Nach einem Neustart stehen Ihnen alle Anwendungen zur Verfügung, die zuletzt geöffnet waren. Im Unterschied zu Windows 7 gibt es bei Windows 8 nun einen Hybridmodus. Sollte sich der Akku im Standby komplett leeren, startet das System so, als wenn Sie „Herunterfahren“ gewählt hätten.

Donnerstag den 20.12.2012 um 08:22 Uhr

von Thorsten Eggeling

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (2)
  • deoroller 18:08 | 20.12.2012

    Vergessen wurde bei Windows 8, dass die vorinstallierte Version mit dem Mainboard "verdongelt" ist und mangels Schlüssel nicht auf einem anderen PC übernommen werden kann (inoffizielles und möglicherweise illegales Auslesen aus der Hardware mal ausgenommen), auch wenn man es auf dem ursprünglichen deinstalliert. Wenn das Mainboard ausgetauscht wird, ist die Lizenz hinfällig.

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  • dupadupadupa 13:40 | 20.12.2012

    Perfekt vorinstalliert

    "Bei einem neuen Notebook gibt es Windows 7 und jetzt auch Windows 8 perfekt vorinstalliert und als Gratis-Beigabe."

    Sind etwa mit "perfekt vorinstalliert" die ganzen vorinstallierten und meist nutzlosen Hersteller- und Demo-Müllprogramme gemeint, die den Systemstart ewig verzögern und das Notebook zur Schnecke werden lassen? Dann ist die Ironie wirklich perfekt gelungen.

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