Notebook und Co.
Sicher auf öffentlichen Plätzen surfen
Wer mit dem Notebook in ungesicherten WLAN-Netzen surft, sollte einige Tipps beachten. ©istockphoto.com/EricHood
Die Verfügbarkeit ungesicherter WLANs für alle ist praktisch. Deren Nutzung birgt allerdings Risiken. Wenn Sie an einem Netzwerk teilnehmen, ist Ihr Notebook für alle anderen Teilnehmer ebenfalls sichtbar. Eventuell aktivierte Dienste wie Datei- und Druckerfreigabe lassen sich über Portscanner auch recht schnell lokalisieren. Seit Windows Vista ist die Firewall des Betriebssystems selbst vom Funktionsumfang her völlig ausreichend und clever genug, um verschiedene Netze zu unterscheiden. Zum Anwenden der automatischen Firewall-Regeln geben Sie unter Windows Vista, 7 und 8 bei der Anmeldung an frei zugänglichen WLANs jeweils an, dass es sich um ein „öffentliches Netzwerk“ handelt. Sämtliche Verbindungsversuche von außen werden daraufhin geblockt, sofern Sie manuell keine Ausnahmen in den Firewall-Einstellungen definiert haben.
In öffentlichen Netzwerken müssen Sie davon ausgehen, dass alle anderen Teilnehmer im Netzwerk Ihren Netzwerkverkehr mitlesen. Damit Zugangsdaten nicht in fremde Hände gelangen, sollte bei der Anmeldung auf Webseiten stets die SSL-Verschlüsselung (HTTPS) genutzt werden. Das gilt auch für Seiten, auf denen Sie sich über ein Cookie permanent anmelden. Die meisten Webseiten sind sowohl über HTTP als auch über HTTPS zu erreichen. Um immer gleich die HTTPS-Variante einer Webseite zu nutzen, gibt es die Erweiterung „HTTPS Everywhere“ für den Browser Firefox und neuerdings auch für Chrome.







