Ratgeber Notebook
In drei Schritten zur neuen Laptop-Festplatte
Keine Angst vor Reparaturen am Notebook: Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Laptop-Festplatte ohne Probleme selbst austauschen. Schritt für Schritt.
Wenn die Festplatte Ihres Laptops den Geist aufgegeben hat, oder Sie sie gegen ein größeres, schnelleres Modell austauschen wollen (zum Beispiel eine SSD), dann lesen Sie unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung: Der Austausch einer Festplatte ist nämlich einfacher, als Sie denken.
Bei einigen Laptops ist der Ausbau einer Festplatte sogar besonders simpel: Einen Hebel umlegen oder eine Lasche öffnen, die Festplattenhalterung samt Festplatte komplett entnehmen, ein paar Schräubchen lösen, Festplatte austauschen, wieder einsetzen und einrasten lassen – fertig.
Gerade bei weniger modernen Laptops liegt die Festplatte aber oft unter der Tastatur oder unter dem Motherboard versteckt und besitzt keinen eigenen Zugang auf der Unterseite. Bei solchen Modellen müssen meist dutzende von Schrauben gelöst und die Tastatur und das Motherboard, ebenso wie ihre Verbindungskabel, entfernt werden. Glücklicherweise sind solche Laptops aber heutzutage eher die Ausnahme als die Regel.
Der beste Startpunkt, wenn Sie die Festplatte Ihres Laptops austauschen wollen, ist also ein Blick in die Bedienungsanleitung Ihres Geräts. Ist der Wechsel einfach zu bewerkstelligen, werden die einzelnen Schritte oft direkt im Handbuch beschrieben. In diesem Fall brauchen Sie zwar unsere Anleitung nicht, ein Blick in die Tipps und Tricks des Festplattentausches schadet aber dennoch nicht und erleichtert Ihnen womöglich den einen oder anderen Handgriff.
Bevor Sie mit dem Austausch einer Festplatte in Ihrem Laptop beginnen, sollten Sie in Erfahrung bringen, ob Ihr Laptop eine ältere 44-Pin ATA-Platte benötigt, oder eine neuere SATA-Festplatte. Erstere findet sich heutzutage nur noch in relativ alten Laptops. Zwar können Sie über bestimmte Quellen auch heutzutage noch an ATA-Festplatten – oder ATA SSDs – herankommen, einfacher und womöglich günstiger ist aber ein SATA-zu-ATA-Adapter.
Werkzeug bereit?
Jeder handwerkliche Einsatz erfordert das richtige Werkzeug. Zum Austausch Ihrer Laptop-Festplatte benötigen Sie zum Glück nicht gleich ein ganzes Arsenal. Ein sogenannter Spudger ist aber in jedem Fall ratsam, denn er öffnet schnell und einfach selbst festsitzende Laptop-Komponenten, ohne sie zu beschädigen. Weiterhin benötigen Sie als Minimalausstattung einen kleinen Kreuzschraubenzieher und bei Bedearf einen Torx-Schrauber (für Innensternschrauben). Praktisch sind für Computerarbeiten spezielle Multitools, die über alle notwendigen Schraubaufsätze und Bits verfügen und in erster Linie für PCs, Laptops, Handys und andere kleine Elektrogeräte gedacht sind.
Dünne Pinzetten können ebenfalls von Nutzen sein. Wenn möglich, benutzen Sie eine Pinzette mit eckigen Spitzen, damit Sie sehen, wonach Sie damit greifen. Sind Ihre Augen nicht mehr die besten oder sind Sie eher unerfahren mit dem Innenleben eines Laptops sind, ist die Benutzung einer Lupe sinnvoll. Vor allem, um die folgenden Risikofaktoren schneller ausmachen und umgehen zu können.
Kein Risiko eingehen
Versteckte Halterungen: Wenn Sie einen Laptop oder auch ein anderes Elektrogerät zerlegen, versuchen Sie niemals, Komponenten mit Gewalt von ihrem Platz zu entfernen. In der Regel ist eine versteckte Schraube oder eine kaum sichtbare Halterung verantwortlich, wenn sich ein Teil partout nicht von der Stelle bewegen will. Womöglich müssen Sie dann zuerst ein anderes Teil entfernen, um an die Schraube zu gelangen, oder die Komponente umdrehen, um Halterungen am Boden zu lösen. Viele Laptop-Hersteller verstecken Schrauben auch gern unter Gummifüßchen, Plaketten und Paneelen – aus ästhetischen Gründen. Kleine Anschlüsse liegen zudem gern unter Laschen versteckt und sind umso schwieriger auszumachen.
Kabel: Versteckte Kabel sind eine ähnlich große Gefahrenquelle wie versteckte Schräubchen und Halterungen. Nahezu alle Teile eines Laptops sind elektronisch durch Kabel miteinander verbunden. Flachbandkabel und Drahtkabel laufen von der Unterseite der Tastatur zum Motherboard, einzelne Komponenten sind ebenfalls mit der Hauptplatine verkabelt; von dort laufen die Kabel weiter zum Gehäuseboden, und so weiter und so fort. Wollen Sie ein Flachbandkabel entfernen, müssen Sie in aller Regel zunächst ein kleines Hebelchen am Kabelende umlegen. Drahtkabel enden dagegen normalerweise in festen Anschlüssen. Hier müssen Sie manchmal eine kleine Befestigung herunterdrücken, bevor sie sich lösen.
Es lohnt sich, während des Austauschs der Festplatte in Ihrem Laptop Notizen zu machen. Das hilft, damit Sie am Ende zum Beispiel noch genau wissen, welches Kabel Sie von wo gelöst haben. Fotos oder ein kleiner Video-Mitschnitt der Prozedur helfen ebenfalls.
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17.02.13
ein harmloser Halbsatz, wieder mal einfach so dahin geschrieben ...
werter Autor: zeig gefälligst so ein Teil, für dessen Verwendung in Notebooks genug Platz ist und dann auch noch die HDD-Abdeckung passt!
Vielen Herzlichen Dank! [COLOR="White"](natürlich für nix, weil da ganz sicher auch nix kommt ...)[/COLOR]
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17.02.13
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17.02.13
Bei einem IDE Anschluss bringt eine SSD oder schnelle SATA überhaupt nix.
Da ist es besser gleich den Laptop zu tauschen, selbst die Günstigsten Modelle sind einem so alten Gerät Haushoch überlegen, auch wenn es einmal ein Teures Spitzenmodell war.
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17.02.13
Auch wenn die Dauertransferleistung (in der Praxis nicht relevant) etwas niedriger als bei den aktuellen SATA-Modellen ist - die Stärken einer SSD, nämlich zufällig verteilte Zugriffe, können unabhängig von der Schnittstelle ausgekostet werden.
Mal abgesehen davon sind die alten PATA-Platten auch seeehr langsam. Ich habe hier eine 60GB Samsung-Platte, die nicht mal vom USB2.0-Gehäuse gebremst wird. :o
Warum also gleich den alten Laptop tauschen, wenn es auch eine neue Festplatte/SSD tut? Vor allem wenn man noch ein Gerät mit brauchbarem Bildschirm hat, z.B. 1600x1200 - sowas gibts ja heute überhaupt nicht mehr - würde ich den so lange wie möglich am Leben erhalten.
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17.02.13
Test: Was bringt eine IDE-SSD für alte Notebooks
http://extreme.pcgameshardware.de/ssd-hdd-laufwerke-und-speicher/127397-test-bringt-eine-ide-ssd-fuer-alte-notebooks.html
Leider hat sich der TO hier nicht über den Ausgang seines Vorhabens geäußert.
http://www.pcwelt.de/forum/notebooks-netbooks/481078-ssd-falschem-anschluss.html
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17.02.13
Da bringt ein neuer Klapprechner deutlich mehr.
Von der Vermeidung von Elektroschrott her hast du sicher Recht.
Aber ich möchte lieber Moderne Software einsetzen von daher bringt mir so eine Alter Möhre nicht viel.
Allein wenn ich schon sehe wie ein Aktueller FF auf so einen Gerät läuft....
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17.02.13
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17.02.13
Ein wahres Wort, bei mir sind zwei Laptop Festplatten in einem Zeitraum von einem Jahr eingegangen. Deshalb habe ich zu einer SSD gegriffen.
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17.02.13
Ich gebe zu, die M4 kann ihre volle Leistung wegen der lahmen CPU nicht ganz entfalten. Schneller als mit der Toshiba-HDD ist es trotzdem.
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17.02.13
Vielleicht hätte ich Ihn währenddem Betrieb nicht herumtragen sollen.
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17.02.13
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17.02.13
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17.02.13
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