11.08.2011, 09:23

Benjamin Schischka

Ratgeber Laptop

Notebook fit machen für mobiles Internet

©iStockphoto.com/FarukUlay

Mini-Drucker, größere Festplatte, Internet unterwegs – so rüsten Sie Ihr Notebook auf für den Bürotag im Biergarten oder einfach zum Zeitvertreib im Zug.
Mobiles Internet wird für Notebook-Besitzer immer wichter. Unterwegs E-Mails beantworten, auf die Daten in der Dropbox zugreifen und Online-Services nutzen oder ganz simpel Online-Radio hören. In vielen Geräten ist kein UMTS-Modem verbaut; per UMTS-USB-Stick rüsten Sie dieses aber ganz einfach nach. Weil der UMTS-Stick ohne Tarif wertlos ist, bündeln die meisten Anbieter USB-Stick und UMTS-Flatrate. Achten Sie bei der Wahl Ihres Tarifs fürs Notebook auf folgende drei Kriterien:
  • UMTS-Netz: Wer mit dem mobilen Internet viel auf dem Land unterwegs ist, wählt eher ein Angebot mit Vodafone- oder T-Mobile-Netz. Diese haben noch die beste Netzabdeckung.
  • Mindestlaufzeit: Bei manchen Anbietern fallen Einrichtungsgebühr und UMTS-Stick-Kaufpreis von je 30-40 Euro weg, wenn Sie einen 2-Jahres-Vertrag unterschreiben. Das geht natürlich zu Lasten der Flexibilität.
  • Limit: Auch wenn die UMTS-Angebote „Flat“ heißen – bei den meisten ist bei 5 GB Schluss. Dann wird für gewöhnlich die Geschwindigkeit stark gedrosselt. Meiden Sie für volle Kostenkontrolle Angebote, bei denen nach Verbrauch des Datenvolumens pro KB oder MB abgerechnet wird. Bei manchen Angeboten ist schon bei 1 GB oder gar 500 MB Schluss. Wenn Sie unterwegs auch Youtube-Videos gucken und Programme runterladen wollen, sollten Sie die 5-GB-Variante wählen. Sparsame Nutzer kommen vielleicht auch mit 1 GB aus. Tipp: Die Freeware NetSpeedMonitor misst das aktuell verbrauchte Datenvolumen. Testen Sie vor dem Kauf eines UMTS-Sticks einen Monat lang am Desktop-PC Ihren Surf-Verbrauch. Am Notebook hilft Ihnen das Tool beim Ausreizen Ihres bezahlten Volumens.

Mobiles Internet als Prepaid-Lösung

Für Wenig-Nutzer bieten sich UMTS-Prepaid-Modelle an. Dann zahlen Sie gewöhnlich pro Stunde oder angefangenem Tag. Wer nur ein- oder zweimal im Monat kurz unterwegs Internet am Notebook benötigt und ein Smartphone mit Internet-Flatrate hat, kann dieses als mobiles Modem einsetzen. Bei Android-Smartphones aktivieren Sie beispielsweise ab Android 2.2 in „Einstellungen“ das Tethering. Das Smartphone fungiert dann als Hotspot; via WLAN greift Ihr Notebook auf das Smartphone als Modem zu. Smartphone-übliche Flatrates mit 200 oder 300 MB sind über das Notebook aber schnell ausgeschöpft. Daher sollten Sie diese Option nur im Notfall wählen.
Egal ob Flatrate, Prepaid oder Smartphone-Modem – Vorsicht bei Reisen ins Ausland! Hohe Roaming-Gebühren können so manchen Urlaub verderben. Buchen Sie besser – wenn vorhanden – einen Auslands-Tarif für das mobile Internet dazu, der die Kosten deckelt. Oder verzichten Sie auf der Reise auf mobiles Internet außerhalb von Internet Cafés.
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