Online-Karten

Alternativen zu Google Maps für Webmaster und App-Entwickler

Dienstag den 15.05.2012 um 10:41 Uhr

von Schnurbusch Daniel

Alternativen zu Google Maps für Webmaster und App-Entwickler
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Wenn Sie über Ihre Webseite mehr als 25.000 Anfragen an Google Maps senden, müssen Sie für diesen Dienst bezahlen. Wir stellen Ihnen alternative Karten-Services vor.
Wir stellen Ihnen Schnittstellen zu Google Maps und alternativen Online-Kartendiensten vor. Wenn Sie ein kleines Unternehmen leiten und Sie die Google Maps API nur für die Wegbeschreibung verwenden, dann ist es unwahrscheinlich, dass Sie mehr als 25.000 Anfragen pro Tag haben werden und deshalb für die Einbindung von Google Maps bezahlen müssen. Google verlangt auch kein Geld, wenn Ihr Unternehmen weniger als 90 Tage lang über 25.000 Besucher zu verzeichnen hat. Sie müssen also keine Rechnung befürchten, wenn eine Zeitung über Sie berichtet und Ihre Webseite für etwa eine Woche höhere Besucherzahlen erhält.

Wenn Sie jedoch regelmäßig mehr als 25.000 Anfragen an Google Maps senden, dann müssen Sie zwischen 3 und 8 Euro für jede 1000ste geladene Anfrage, die über das Limit hinausgeht, bezahlen. Der Preis für diese Anfragen hängt von der Google Maps API, die Sie verwenden, ab. Doch es gibt durchaus Alternativen zur Google Maps API. Wir stellen diese vor:

OpenStreetMap

OpenStreetMap ist die favorisierte Datensammlung von Foursquare und anderen Unternehmen, die Google Maps den Rücken gekehrt haben. OpenStreetMap ist ein Gemeinschaftsprojekt für eine kostenlose Karte der Welt, die die Nutzer selbst bearbeiten können. Es ist quasi das Wikipedia für Karten. Jeder Nutzer mit einer WordPress-Webseite kann OpenStreetMap sofort für seine eigene Webseite verwenden, indem er das WordPress-Plug-In installiert. OpenStreetMap ist kein 1:1-Ersatz für Google Maps, denn Sie benötigen Dritthersteller-Programme, damit Ihre Nutzer Richtungsanweisungen zu Ihrem Standort erhalten können. Auch für das Auslesen anderer Daten benötigen Sie noch Hilfsprogramme. Wir stellen Ihnen die zwei besten vor:

MapQuest

Die Map Builder Beta von MapQuest ist eine tolle, kostenlose Lösung für Unternehmen, die sich bereits an Google Maps gewöhnt haben. Sie können das Programm nutzen, um statische oder interaktive Karten auf Ihrer Webseite zu integrieren. Diese Karten können Ihren Kunden eine Wegbeschreibung liefern, den geplanten Weg hervorheben und sogar bestimmte Lokalitäten anzeigen. All dies ist ohne HTML-Programmierung möglich. Map Builder ist auch als WordPress-Plug-In erhältlich. Weitere Informationen erhalten Sie hier .

MapBox Streets

Wenn Sie gerne spezifischere Karten auf Ihre Seite integrieren würden, können Sie MapBox Streets zu Hilfe nehmen. Es übernimmt die einfache Bedienung von Google Maps, bietet jedoch eine bessere Bedienbarkeit. Der Service ist kostenlos, wenn Sie weniger als 3000 Kartenansichten pro Monat erwarten. Je mehr Sie jedoch für den Service bezahlen, desto mehr Besucher können Sie bedienen und desto mehr Funktionen stehen für Sie bereit.

Die kostenpflichtige Version beginnt bei etwa 4 Euro pro Monat für 7500 Kartenaufrufe und reicht bis zu 400 Euro pro Monat. In diesem Preis sind 1 Millionen Aufrufe inbegriffen und Sie erhalten innerhalb von 24-Stunden Hilfe bei möglichen Problemen. Die meisten kleinen Unternehmen sind mit etwa 40 Euro pro Monat gut beraten, da Sie hier 50.000 Besuchern eine Karte anbieten können. Außerdem werden die Karten ohne Werbung angezeigt und Sie erhalten noch zusätzliche Analyse-Werkzeuge. MapBox bietet auch ein kostenloses Open-Source-Werkzeug namens TileMill an. Hiermit können Sie statische Karten für Ihre Webseite, Berichte oder Präsentationen erstellen und nutzen.

Dienstag den 15.05.2012 um 10:41 Uhr

von Schnurbusch Daniel

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (1)
  • mittendurch 12:21 | 16.05.2012

    Grauenhaft

    Stammt der Artikel von einem Journalisten oder einem von Google geprägten Schüler?
    Selbst im Einleitungstext fehlt der Hinweis, dass die Höhe der Besucherzahlen täglich (und nicht monatlich, quartalsweise etc.) gemessen wird. Erst im Laufe des weiteren Textes wird an einer Stelle - und dann tatsächlich nur an dieser - dieser maßgebliche Bezug hergestellt. Vielleicht ist das die neue Art, den Spannungsbogen vom Einleitungstext herzustellen.
    Wenn schon Alternativen aufgezählt werden, dann interessieren mich die Preise von Microsofts Produkt im Vergleich auch! Dieser fehlt, was für mich bei dem dilettantischen Artikel den Schluss zulässt, der Autor ist in der Vergangenheit der Schimäre ausgesetzt gewesen, alles was von MS entwickelt wird, ist dem Anwender/Verbraucher unzumutbar.
    Mich interessiert, was PC Welt für diesen Artikel gezahlt hat.

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