Ratgeber

Kameratechniken erklärt - Teil 2: Der Weißabgleich

Freitag, 20.07.2012 | 12:00 von Verena Ottmann
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© Canon
Weißabgleich, Autofokus, Verschluss und Blende - ohne diese Begriffe kommt man in der Fotografie nur schwer zurecht. PC-WELT erklärt, was sich hinter den Ausdrücken verbirgt und gibt Tipps zum Einsatz. Teil 2 der Artikelreihe bildet der Weißabgleich.
"Smart" - kein anderes Adjektiv wurde in letzter Zeit mehr strapaziert, wenn es darum ging, die Funktionsvielfalt eines Geräts zu umschreiben. Vor allem Fernseher sind plötzlich "smart", wenn sie ins Internet gehen und von dort Inhalte anzeigen können.

Auch vor Digitalkameras hat das "smart" nicht halt gemacht. Der "SmartAuto"-Modus wählt selbständig das passende Motivprogramm für jede Fotosituation und lässt dabei den normalen "Auto"-Modus ganz schön dumm aussehen. Wobei "smart" auch gerne durch "intelligent" ersetzt wird.

Doch irgendwann stößt auch der intelligenteste Automatikmodus an seine Grenzen. Dann ist es von Vorteil, die Fähigkeiten seiner Kamera zu kennen und nutzen zu können. Die Voraussetzung: Sie beschäftigen sich ein bisschen mit den vorhandenen Funktionen, lernen den Unterschied zwischen den einzelnen Autofokus-Modi, den Weißabgleichseinstellungen und den verschiedenen Belichtungsarten. Denn egal, wie gut eine Automatik ist - am besten können Sie immer noch selbst auf eine Lichtsituation reagieren.

Die wichtigsten Kameratechniken: Autofokus, Weißabgleich und Co.

Auswahl an Lichtquellen für den Weißabgleich
Vergrößern Auswahl an Lichtquellen für den Weißabgleich

Neben dem Autofokus, dem Belichtungsmesser, der Blende und dem Verschluss ist vor allem der Weißabgleich eine Funktion, die die Bildqualität einer Digitalkamera maßgeblich beeinflusst. Er kümmert sich darum, dass weiße Flächen in Bildern auch weiß wiedergegeben werden. Höherpreisige Kompakte, Systemkameras und DSLRs lassen hierfür einen manuellen Weißabgleich zu, mit dem Sie eine weiße Fläche als solche definieren können.

Auf den folgenden Seiten erklären wir Ihnen die Hintergünde der wichtigsten Kameratechniken. Teil 2 unserer Artikelreihe befasst sich mit dem Weißabgleich, seiner Funktionsweise, den verschiedenen Modi und den Auswirkungen auf das Bild. Weitere Themen wie Belichtungsmesser, Zoom, Blende und Verschluss werden im Lauf der Zeit folgen.


Freitag, 20.07.2012 | 12:00 von Verena Ottmann
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (6)
  • root 14:35 | 27.07.2012

    "Guten Morgen!" ist zwar höflich aber leider keine sinnvolle Überschrift. Ich habe sie deshalb geändert. Bitte lesen: http://www.pcwelt.de/forum/faqs-anleitungen/204975-erste-hilfe-f-r-neueinsteiger.html#2.2[/url Gruß, root

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  • ohmotzky 14:24 | 27.07.2012

    Also ich passe den Weißabgleich in der RAW Datei nachträglich an falls ein Farbstich vorhanden sein sollte.

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  • Gri 01:22 | 22.07.2012

    Zitat: ohmotzky
    ...Was wenn kein weiß im Motiv ist?...
    Dann gibt es bei besser ausgestatteten Kameras eine Möglichkeit, bei den gegebenen Lichtverhältnissen ein anderes Motiv (z.B. ein weißes Blatt Papier) zu fotografieren und es dann als Referenz für Weiss zu verwenden.

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  • chipchap 22:10 | 20.07.2012

    Zitat: ohmotzky
    ... Was wenn kein weiß im Motiv ist? .
    ... Dann nimmt man Schwarz oder Grau.
    Zitat: ohmotzky
    für die richtige (natürliche) Farbausgabe
    Welche physikalischen Bedingungen bezüglich des Frequenzspektrums gelten für eine richtige Farbausgabe?

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  • ohmotzky 12:35 | 20.07.2012

    So so der Weißabgleich sorgt dafür das weiße Flächen auch weiß aussehen. Was wenn kein weiß im Motiv ist? Richtig sollte es wohl lauten das der Weißabgleich für die richtige (natürliche) Farbausgabe sorgt.

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