Ratgeber Internet
So schützen Sie Ihre persönlichen Daten
Das Vertrauen in Facebook ist allerdings geschwunden, nachdem bekannt wurde, dass Benutzerdaten ungefragt an Werbekunden weitergereicht wurden. Jedoch erfolgte die Weitergabe nach Angaben des Unternehmens nicht aktiv in Form einer Liste mit Mitgliederinformationen. Es handelte sich „nur“ um die Weitergabe der eindeutigen Facebook-Benutzernummer durch den URI. Der „Uniform Resource Identifier“ wird beim Klick auf einen Werbeverweis übertragen. Theoretisch könnten die Werbetreibenden diese Nummer mit dem realen Namen des Facebook-Nutzers, seinem Wohnort und seinen Vorlieben verbinden. Praktisch ist das aber viel zu aufwendig. Außerdem funktioniert es nur, wenn diese Infos für Besucher eines Facebook-Profils sichtbar sind, die nicht auf der Freundesliste des Mitglieds stehen.
Für weiteren Unmut bei Facebook-Mitgliedern sorgten in letzter Zeit die häufigen Änderungen bei den Profileinstellungen. Ende Mai hat Facebook deshalb rechts oben auf der Seite unter „Konto, Privatsphäre-Einstellungen“ eine neue und übersichtlichere Konfiguration eingebaut. Sie sollten bei den Einstellungen alle Punkte nacheinander anklicken und überprüfen. Dabei können Sie festlegen, dass bestimmte Profilinfos „Alle“, „Freunde von Freunden“ oder „Nur Freunde“ sehen. Über „Benutzerdefiniert“ lässt sich die Sichtbarkeit auch auf bestimmte Personen beschränken. Testen Sie abschließend über „Vorschau für mein Profil“, ob tatsächlich alle Informationen und Bilder gesperrt sind, die Sie nicht publik machen wollen.



