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So erweitern Sie Ihr Smartphone mit Apps

05.07.2010 | 10:13 Uhr |

Fahrzeugnavigation, Bildverwaltung und sogar mehr Akkuleistung für Ihr Smartphone: Mit diesen Apps bereichern Sie Ihr Handy um ganz neue Funktionen.

Egal, ob Apple iPhone, Google Android, Nokia Symbian, Microsoft Windows Mobile oder Blackberry: Zu allen weit verbreiteten Handy-Betriebssystemen gibt es inzwischen Erweiterungsprogramme. Sie werden kurz „Apps“ genannt, nur bei Nokia heißen sie „Widgets“. Für das iPhone stehen bereits mehr als 150.000 Miniprogramme zur Verfügung. Bei Windows Mobile, Blackberry und Nokia Symbian beschränkt sich die Auswahl noch auf eine vierstellige Anzahl an Programmen. Besonders viel tut sich derzeit beim offenen Betriebssystem Android: Schon rund 30.000 Zusatzprogramme gibt es derzeit dafür. PC-WELT erklärt, wie Sie an die Erweiterungen für Ihr Handy kommen und welche sich lohnen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf kostenlosen Apps. Leistungsfähige Bezahlprogramme, für die es keine Gratis-Alternative gibt, stellt die Redaktion aber auch vor.

1. Der „App Store“ für das Apple iPhone
Der Begriff „App“ steht eigentlich ganz allgemein für „Application“ (deutsch: Anwendung). Er wird aber oft eng mit iPhone-Erfinder Apple verbunden. Denn das Unternehmen steht wie kein anderes für die kleinen Erweiterungsprogramme. Viele davon sind allerdings nichts anderes als vereinfachte Internetabfragen, die der Benutzer genauso gut über den Internet-Browser ausführen könnte. Rund 160.000 unterschiedliche Apps gibt es im Apple-eigenen „App Store“. Den Zugang dafür finden iPhone-Besitzer bereits serienmäßig auf ihrem Telefon vor. Benötigt wird nur noch eine Anmeldung mit Kontoverbindung. Praktisch: Einmal heruntergeladene Anwendungen merkt sich der Laden und informiert über Aktualisierungen. Die Zahl derjenigen Apps, für die es neuere Versionen gibt, erscheint direkt rechts oben neben dem App-Store-Symbol auf dem iPhone. Positiver Nebeneffekt dieser Bindung an das App-Store-Konto: Geht das Handy verloren, kann der Kunde auch mit einem Ersatzgerät seine bereits erworbenen Apps nutzen. Wer sich bereits vor dem Kauf eines iPhones über das Angebot an Erweiterungen informieren möchte, kann dies über die Store-Vorschau auf Apples „iTunes“-Internetseite tun.

2. Der „Android Market“ von Google
Das laut einer US-Untersuchung derzeit am schnellsten wachsende Angebot an Apps gibt’s für das Betriebssystem Android. Das liegt vor allem daran, dass Betreiber Google sein „Hausrecht“ im „Android Market“ liberal handhabt. Während Apple jede App zuerst prüfen und genehmigen will, bevor sie im App Store angeboten wird, lehnt Google keine Anwendung aus inhaltlichen Gründen ab. Lediglich Mobilfunkanbieter könnten dafür sorgen, dass bestimmte Android-Apps auf den bei ihnen gekauften Handys nicht laufen. Besonders transparent ist beim Android Market die Information darüber, was eine App auf dem Gerät macht. So erfährt der Besucher bereits vor der Installation, ob sie auf die GPS-Ortung zugreift und ob Kontaktdaten ausgelesen werden. Ebenfalls vorbildlich: Wer nur kostenlose Apps herunterlädt, braucht keine Kontodaten anzugeben.

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