18.04.2011, 14:30

Arne Arnold

Ratgeber Internet

Sicher surfen mit nur einem Klick

Mit unserem Sicher-surfen-Paket surfen Sie in einem abgesicherten PC-Bereich, der einen Virenbefall Ihrer normalen Windows-Arbeitsumgebung zuverlässig ausschließt.
Ein kluger Computerbesitzer surft nur mit einem wirklich sicheren Internet-Browser. Denn die meisten Viren schleichen sich heute aus dem Datennetz auf den PC. Machen Sie Ihren Rechner also immun gegen solche Schädlinge – mit dem neuen
Sicher-surfen-Paket von PC-WELT (für Windows XP, Vista, 7, gratis). Das Besondere an dem Paket: Es läuft ohne Installation, ist in wenigen Minuten perfekt an Ihren PC angepasst und startet einen sicheren Internet-Browser nach nur einem Klick – und das in Sekundenschnelle. Von den technischen Raffinessen für diesen Schutz bekommen Sie nichts mit, denn das System läuft komplett im Hintergrund.
Vorbereitung: In nur drei Minuten alles erledigt
Entpacken Sie das Sicher-surfen-Paket in einen beliebigen Ordner auf Ihrem Computer. Darin finden Sie dann das Verzeichnis „Portable-Virtualbox“ mit der Datei Portable-Virtualbox.exe. Erstellen Sie sich zum Starten der Datei am besten gleich eine Verknüpfung, zum Beispiel auf der Windows-Oberfläche. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf die Datei und wählen Sie „Senden an ➞ Desktop (Verknüpfung erstellen)“. Starten Sie die Datei. Dafür benötigen Sie Administrator-Rechte. Es öffnet sich die portable Version der Virtualisierungs-Software Virtualbox. In die hat PC-WELT zwei schlanke und sofort einsatzbereite virtuelle PCs zum Surfen im Internet integriert.
Total portabel: Das Sicher-surfen-Paket ist 100 Prozent portabel. Sie müssen nur das Verzeichnis Portable-Virtualbox (rund 1 GB) auf einen USB-Stick kopieren, und schon haben Sie ihren sicheren Internet-Browser immer mit dabei.
Surfen mit Firefox: Wollen Sie mit dem Internet-Browser Firefox online gehen, markieren Sie in der Liste auf der linken Seite den Eintrag mit Namen Firefox und klicken auf den „Starten“-Knopf darüber. Beim ersten Mal dauert es je nach PC-Geschwindigkeit bis zu einer halben Minute, bis das virtuelle System einsatzbereit ist. Eingaben müssen Sie dabei keine machen. Bei künftigen Starts wird die Wartezeit dank der Tipps weiter unten entfallen, und der Internet-Browser sollte in rund fünf Sekunden parat stehen.
Wenn das Firefox-System gestartet ist, klicken Sie links auf „Programme“ und dann auf „Web Browser“. Es startet der Internet-Browser Firefox, und Sie können mit ihm wie gewohnt surfen. Sie schalten das Programm in den Vollbildmodus, wenn Sie mit der Maus in die rechte obere Ecke fahren. Erst dann erscheint das übliche Fenster-maximieren-Symbol, das Sie anklicken. Im Idealfall sind bis hierhin ab dem Entpacken gerade mal drei Minuten vergangen.
Surfen mit Chromium: Wollen Sie lieber mit einem anderen Internet-Browser surfen, starten Sie das System Chromium. Es benötigt beim ersten Start etwas länger, bis es geladen ist. Das Surf-Programm aktivieren Sie mit einem einfachen Klick auf „Browser“. Es startet der Internet-Browser Chromium, das quelloffene Software-Projekt, auf dem auch das beliebte Programm Iron PC-WELT-Edition basiert. Per Taste F11 schalten Sie den Chromium in den Vollbildmodus. In diesem System können Sie übrigens auch den Internet-Browser Firefox wählen. Das geht über das Weltkugel-Symbol links unten. Auch der Internet-Browser Opera steht dort zur Auswahl. Allerdings muss das Programm erst aus dem Internet geladen werden, was aber ein Assistent erledigt.
Wichtig: Wollen Sie den Mauszeiger aus dem sicheren Internet-Browser befreien, um das Surf-Paket zu beenden, drücken Sie die Strg-Taste auf der rechten Seite der Tastatur. Das erklärt beim Paket-Start auch ein Hinweisfenster.
Sicher-surfen-Paket beenden: Dazu gehen Sie auf „Maschine ➞ Schließen“. Bei der folgenden Frage wählen Sie die Option „den Zustand der virtuellen Maschine speichern“. Damit schicken Sie den virtuellen PC „schlafen“. Vorteil: Beim nächsten Start ist er in wenigen Sekunden einsatzbereit. Selbst auf einem älteren Redaktions-PC dauerte der Start nur fünf Sekunden. Nun ist noch ein Programm mit dem Namen Portable-Virtualbox offen, das Sie wie üblich schließen.
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