Sicherheit im Unternehmen

Die fünf größten Security-Sünden

Montag, 13.08.2012 | 11:22 von Thomas Bär, Frank-Michael Schlede
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Wie halten es Unternehmen wirklich mit der IT-Sicherheit? Wir haben genau recherchiert und stellen die fünf schlimmsten Security-Sünden im Profi-Bereich vor.
Wer von Unternehmens-IT spricht, meint damit zumeist auch einen hohen Sicherheitsstandard. So eilt ganz im Gegensatz zu vielen Anwendern und Firmen im anglo-amerikanischen Raum deutschen Unternehmen der Ruf voraus, es mit der Sicherheit in der Regel eher zu genau zu nehmen. Deshalb sind es nicht zuletzt deutsche Firmen, die beim allgegenwärtigen Cloud -Hype zunächst die Sicherheitsaspekte ausführlich betrachten, bevor sie ihre IT, beziehungsweise die geschäftskritischen Dienste, auf die "Internet-Wolke" übertragen.

Doch wie sieht es wirklich aus mit der Sicherheit in den Unternehmen? Wie ernst werden die Sicherheitsprobleme in der Realität genommen und wo sind auch IT-Profis nachlässig? Wir haben ausführlich recherchiert und führende Sicherheitsunternehmen befragt, wo sie die größten Security-Sünden im Unternehmensfeld sehen, beziehungsweise welche Irrtümer im Bereich der IT-Sicherheit ihrer Meinung am weitesten verbreitet sind.

Absolute Sicherheit wird es nicht geben

Die Repräsentanten aller befragten Unternehmen, zu denen die Sicherheitsfirmen Eset , Kaspersky , DeviceLock , Symantec und Sophos gehören, waren sich in einem Punkt einig: Die absolute Sicherheit wird es im IT-Bereich nie geben! Jedes Betriebssystem, jede Anwendung und jede IT-Infrastruktur ist ab einer gewissen Schicht unsicher - somit wird ein Angreifer, der das entsprechende Wissen und die nötigen Ressourcen besitzt, es irgendwie höchstwahrscheinlich schaffen können, solche Unsicherheiten für seine Zwecke auszunutzen. Es wird also nie eine absolute , sondern eher eine relative Sicherheit in Firmennetzwerken geben.

Vor diesem Hintergrund haben wir die typischen Security-Sünden zusammengestellt, die die befragten Sicherheitsexperten in vielen Unternehmen immer wieder vorfinden.

Montag, 13.08.2012 | 11:22 von Thomas Bär, Frank-Michael Schlede
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