Ratgeber Hardware

So schnell ist Ihr PC wirklich!

Freitag, 19.08.2011 | 10:23 von Arne Arnold
Zählt Ihr Computer schon zum alten Eisen, oder ist seine Leistung noch zeitgemäß? PC-WELT stellt die besten Benchmark-Programme für den PC vor und gibt Tipps fürs Gratis-Tuning.
Schneller könnte ein PC eigentlich immer sein. Doch ob sich die Investition in neue Hardware-Komponenten wirklich lohnt oder ob der Geschwindigkeitszuwachs nur gering ist, lässt sich ohne Hilfsmittel kaum beantworten. PC-WELT stellt die besten Tempo-Testprogramme vor. Diese so genannten Benchmark-Programme verraten, was Ihr PC im Vergleich zu neuerer Hardware drauf hat. Die Software gibt dabei nicht nur über die Leistungsfähigkeit des PCs Auskunft, sondern macht sich auch als Kontrollinstanz nützlich, die die Wirkung von Tuning-Maßnahmen zeigt.

Bordmittel: Testen Sie die PC-Leistung mit Windows
Wer mit Windows Vista oder 7 arbeitet, kann als ersten Geschwindigkeits-Check den „Windows-Leistungsindex“ nutzen. Das Bordmittel steckt in der Systemsteuerung. Drücken Sie die Windows-Taste zusammen mit der Pause-Taste. Im dann erscheinenden Fenster steht hinter „Klassifikation“ bereits die Zahl zur so genannten „Gesamtbewertung“ der Leistungsfähigkeit des PCs. Dahinter findet sich die Verknüpfung zum kompletten „Windows-Leistungsindex“.

Über die Befehle im linken Teil können Sie Windows einfach
beschleunigen. Dann müssen Sie allerdings auf einen Teil der
grafischen Effekte verzichten. Diese Gesamtbewertung der
PC-Leistung richtet sich stets nach dem schlechtesten Wert aus den
Einzeltests. Bei diesem PC ist die Festplatte die langsamste
Komponente.
Vergrößern Über die Befehle im linken Teil können Sie Windows einfach beschleunigen. Dann müssen Sie allerdings auf einen Teil der grafischen Effekte verzichten. Diese Gesamtbewertung der PC-Leistung richtet sich stets nach dem schlechtesten Wert aus den Einzeltests. Bei diesem PC ist die Festplatte die langsamste Komponente.

Allerdings ist diese Zahl mit Vorsicht zu genießen: Sie nennt sich zwar „Gesamtbewertung“, doch richtet sie sich nach dem langsamsten Einzeltest. So kann auch ein PC mit einem granatenmäßigen Prozessor, zum Beispiel einem Intel Core i7 980X Extreme Edition, hier einen schwachen Wert abliefern, weil noch eine alte Festplatte eingebaut ist. Teilbewertungen sind für diese Komponenten verfügbar: Prozessor, Arbeitsspeicher, Grafik, Grafik 3D und primäre Festplatte.

Damit Sie die Werte richtig einschätzen können, müssen Sie den Bestwert beachten. Bei Redaktionsschluss war das 7,9. Den Wert setzt Microsoft von Zeit zu Zeit nach oben, wenn schnellere Hardware verfügbar ist. Allerdings geschieht das nur in kleinen Schritten: Mitte 2007 lag der Bestwert bei 5,9. Die Teilbewertungen geben Ihnen einen ersten Überblick, wie leistungsstark Ihre PC-Komponenten im Vergleich zu neuerer Hardware sind. Dabei sollten Sie bedenken, dass sich der Spitzenwert auch nur mit Spitzen-Hardware erreichen lässt. Und die ist fast immer sehr teuer. Wollen Sie einen flotten PC zum Surfen und für Büroprogramme, sind Sie mit Werten zwischen 5 und 6 gut bedient.

Freitag, 19.08.2011 | 10:23 von Arne Arnold
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