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Ratgeber Hardware

So beheben Sie die nervigsten Hardware-Fehler in 5 Minuten

07.03.2011 | 11:55 Uhr |

Lockere Kabel, abgerauchte Prozessoren, stumme Lautsprecher - wir verraten Ihnen, wie Sie nervige Hardware-Probleme in 5 Minuten in den Griff kriegen.

Wenn der PC sich tot stellt Dauer: 5 Minuten

Seien wir ehrlich: einen wirklich einfachen Weg herauszufinden, warum ein PC nicht hochfährt, gibt es nicht. Wenn Sie aber schon erfolglos versucht haben, den Rechner über ein optisches Laufwerk zu starten, oder über einen bootfähigen USB-Stick, können die folgenden Schritte Ihnen zumindest bei den häufigsten Hardware-Fehlern helfen.

Überprüfen Sie zuerst alle externen Kabelverbindungen, insbesondere das Stromkabel. Stellen Sie sicher, dass Ihr Monitor mit dem PC verbunden und eingeschaltet ist. Hören Sie Piep-Geräusche während Ihr PC versucht zu starten? Notieren Sie sich die Anzahl und die Sequenz der Pieps-Töne (zum Beispiel einmal lang, dreimal kurz) und durchsuchen Sie das Internet um herauszufinden, was sie bedeuten. Wenn Sie den Hersteller Ihres BIOS kennen, erleichtert das zudem die Suche. Suchen Sie zum Beispiel nach "Phoenix 1-2-2-3 Beep Code". Das Suchergebnis wird Ihnen in diesem Fall offenbaren, dass ein Mainboard-Fehler vorliegt. Aber selbst wenn Sie den BIOS-Hersteller nicht kennen, sollten Sie auf diese Art und Weise das Problem eingrenzen können.

Wenn Ihr PC hingegen keine Piep-Geräusche ausspuckt, öffnen Sie das Gehäuse (vorher Strom-Kabel abziehen!) und überprüfen Sie, ob alle internen Kabel - insbesondere die Kabel für die Stromversorgung der Hardware und die Verbindungskabel von Festplatte und Mainboard - fest sitzen. Stellen Sie sicher, dass die RAM-Riegel nicht locker sind; entfernen Sie sie und setzen Sie sie erneut ein, wenn Sie sich unsicher sind. Versuchen Sie, mit nur einem eingesetzten RAM-Riegel zu starten.

Weitere Möglichkeit: das Netzteil Ihres PCs könnte kaputt sein. Viele Netzteile sind billig hergestellt und anfällig für Fehler und Defekte. Wenn Sie ein Ersatz-Netzteil besitzen, schließen Sie das an Ihren Rechner an und versuchen Sie, zu starten. Lassen Sie sich von einem surrenden Lüfter aber nicht irritieren: Manche Netzteile liefern genug Strom, um den Lüfter anzutreiben, jedoch nicht genug für die restliche Hardware. Wenn Ihr PC über eine separate Grafikkarte verfügt, entfernen Sie sie und verbinden Sie den Monitor stattdessen mit der internen Grafiklösung des Mainboards.

Wenn alle oben genannten Schritte zu nichts führen, haben Sie es vermutlich mit einem schwereren Mainboard-Defekt oder (weniger wahrscheinlich) einer gegrillten CPU zu tun. Da hilft nur Kauf und Einbau neuer Hardware.

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