19.12.2012, 09:39

Thomas Rau

Aufgeschraubt

Das Innenleben von Tablets und Notebooks

Notebooks, Tablets und Ultrabooks verfügen im Grunde über die selben Bausteine wie auch ein PC. Sie sehen nur anders aus. ©iStockphoto.com/RapidEye

Notebooks und Tablets sind eigentlich nicht zum Öffnen des Gehäuses gedacht: Wir haben es trotzdem getan – und zeigen Ihnen, wie man sich im Innenleben zurechtfindet.
Einen PC haben Sie sicher schon einmal geöffnet und seine Innereien betrachtet. Bei einem Notebook oder Tablet-PC wohl eher nicht: Denn beides sind geschlossene Systeme – sie zu öffnen und Komponenten zu wechseln ist vom Hersteller eigentlich nicht vorgesehen. Doch manchmal müssen Sie es einfach tun: Zum Beispiel, wenn Sie das Notebook mit mehr Arbeitsspeicher oder einer größeren Festplatte aufrüsten wollen. Oder um es gründlich zu säubern: Vor allem bei älteren Notebooks sollten Sie den Lüfter regelmäßig reinigen – denn wenn er aufgrund von Staubbefall nicht mehr ausreichend kühlen kann, droht dem Laptop der Hitzetod. Damit Sie genau wissen, wo welche Komponenten wo sitzen, haben wir für Sie einige Geräte aufgeschraubt und ermöglichen Ihnen damit einen Blick auf das Innere: Werfen Sie also einen Blick in den Körper eines Notebooks, eines Ultrabooks und eines Tablets.
Notebook
In einem Notebook mit 15,6 oder 17 Zoll Bildschirmdiagonale finden im breiten und hohen Gehäuse viele leistungsstarke Komponenten Platz. Wir haben die wichtigsten Hardwarebausteine im Bild links mit Nummern markiert:
1. Prozessor: Eine Notebook-CPU ist nicht so leistungsfähig und läuft mit niedrigerer Taktrate als ein PC-Prozessor. Dafür erzeugt er aber deutlich weniger Abwärme.
2. In den meisten größeren Notebooks sitzt eine leistungsfähige Grafikkarte von AMD oder Nvidia.
3. Über den Kühlkörper geben Grafikkarte und Prozessor ihre Wärme an eine Heatpipe ab, die die Wärme zum Lüfter transportiert. Der bläst sie durch Schlitze im Gehäuse nach draußen.
4. Für Arbeitsspeicher haben die meisten Notebooks zwei Steckplätze. Die RAM-Riegel besitzen das SO-DIMM-Format, sind also kleiner als die in PCs gebräuchlichen Speicherriegel. In aktuellen Laptops sind meist beide RAM-Steckplätze belegt.
5. In Standard-Notebooks kommt eine Festplatte im 2,5-Zoll-Format und 9,5 Millimeter Bauhöhe zum Einsatz. Sie ist per SATA-II angeschlossen und meist über einen Wechselrahmen am Gehäuse angeschraubt.
6. Der Notebook-Akku sitzt entweder wie im Bild im Gehäuse oder an dessen Rückseite. Er enthält bei großen Notebooks meist sechs oder acht Lithium-Ionen-Batteriezellen. Seine Kapazität beträgt üblicherweise zwischen 48 und 62 Wattstunden.
7. In besonders großen oder dicken Notebooks ist noch Platz für eine zweite Festplatte. Spiele-Notebooks haben meist eine SSD als Zweitplatte: Sie beschleunigt vor allem das Starten von Betriebssystem und Programmen.
8. Bei den meisten Notebooks gehört ein optisches Laufwerk wie ein DVD-Brenner immer noch zur Standardausstattung. Allerdings haben diese Laufwerke eine Bauhöhe von 12,7 Millimeter – sehr flache Notebooks verzichten daher darauf.
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