Ratgeber Hardware
Lahmen PC mit Quad-Core-CPU aufrüsten
Immer mehr Programme profitieren von Vierkern-CPUs. Wir verraten, wie Sie Ihrem Rechner per Prozessor-Update einen Leistungs-Schub spendieren.
In vielen Desktop-Rechnern im Büro und zuhause steckt noch ein Zweikern-Prozessor, oft ein „Intel Core 2 Duo“. Ob auch Ihr Rechner mit einem Zweikerner dieses Typs arbeitet, finden Sie in der Windows-Systemsteuerung unter „System und Sicherheit, System“ heraus. Die Core-2-Duo-Reihe kam 2007 auf den Markt, Anfang 2011 will Intel aber die Produktion einstellen. Stattdessen setzt der Chiphersteller verstärkt auf Vierkerner.
Mehr Kerne bringen mehr Leistung. Das gilt nicht nur bei vielen gleichzeitig geöffneten Programmen. Die CPU-Kapazitäten lassen sich dann nämlich effizienter verteilen. Zusätzliche Kerne können auch sehr rechenhungrige Software beschleunigen – etwa Bild- oder Videobearbeitung und immer mehr Spiele. Dort läuft zwar in der Regel nur ein Prozess. Teilen die Programmierer ihn aber in mehrere Parallel-Prozesse auf, profitieren die Programme von vielen Prozessor-Kernen. Tipp: In unserer Übersicht finden Sie einige optimierte Programme, die Quad-Cores unterstützen.
Es liegt deshalb nahe, dem PC per Vierkern-CPU ein Geschwindigkeitsupgrade zu spendieren. Die unkomplizierteste Variante für Core-2-Duo-Besitzer zum Aufrüsten ist der Einsatz einer Core-2-Quad-CPU. Vor dem Aufrüsten sollten Sie aber unbedingt überprüfen, ob Ihr Mainboard mit der neuen Quadcore-CPU zurechtkommt. Das geht mit Freeware und wenigen Klicks:
Mehr Kerne bringen mehr Leistung. Das gilt nicht nur bei vielen gleichzeitig geöffneten Programmen. Die CPU-Kapazitäten lassen sich dann nämlich effizienter verteilen. Zusätzliche Kerne können auch sehr rechenhungrige Software beschleunigen – etwa Bild- oder Videobearbeitung und immer mehr Spiele. Dort läuft zwar in der Regel nur ein Prozess. Teilen die Programmierer ihn aber in mehrere Parallel-Prozesse auf, profitieren die Programme von vielen Prozessor-Kernen. Tipp: In unserer Übersicht finden Sie einige optimierte Programme, die Quad-Cores unterstützen.
Es liegt deshalb nahe, dem PC per Vierkern-CPU ein Geschwindigkeitsupgrade zu spendieren. Die unkomplizierteste Variante für Core-2-Duo-Besitzer zum Aufrüsten ist der Einsatz einer Core-2-Quad-CPU. Vor dem Aufrüsten sollten Sie aber unbedingt überprüfen, ob Ihr Mainboard mit der neuen Quadcore-CPU zurechtkommt. Das geht mit Freeware und wenigen Klicks:
- Freeware CPU-Z herunterladen und starten. Eine Installation ist nicht notwendig. Unter „Mainboard“ finden Sie die genaue Bezeichnung Ihres Mainboards.
- Besuchen Sie die Hersteller-Seite des Mainboards und suchen Sie dort nach Ihrem Mainboard. Meist gibt es eine Übersicht unter „Produkte“ – wie etwa bei Gigabyte.
- Suchen Sie dort nach einer Liste der unterstützten CPUs – bei Gigabyte zu finden unter „CPU Support“. Dort steht auch die notwendige BIOS-Version. Mit etwas Pech müssen Sie diese vor dem CPU-Upgrade auf den neuesten Stand bringen - Ihre derzeitige BIOS-Version steht ebenfalls in CPU-Z. Wie das Update gefahrlos und schnell geht, verraten wir Ihnen in unserem BIOS-Ratgeber.
Suchen Sie sich eine Quadcore-CPU zum Aufrüsten aus der Liste der unterstützten Prozessoren heraus.
Tipps zur CPU-Wahl:
- Damit auch nicht für Vierkerner-CPUs optimierte Software vom CPU-Upgrade profitiert, empfiehlt sich zum Aufrüsten ein höherer MHz-Takt als bei Ihrer momentan eingesetzten Dual-Core-CPU.
- Entscheiden Sie sich beim Kauf für eine Boxed-Variante. Die kostet ein paar Euros mehr, enthält aber einen passenden CPU-Kühler und statt Händler-Reklamation gibts drei Jahre Hersteller-Garantie.
- Vergleichsweise günstig zu haben sind derzeit die Modelle Q8300 (2,5 GHz) und Q8400 (2,67 GHz). Mehr als 150 Euro sollten Sie aber nicht in das CPU-Aufrüsten investieren. Warum, verraten wir auf der übernächsten Seite.
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03.12.10
1. es wird nicht der CPU-Lüfter ausgebaut, sondern der CPU-Kühler. Der Lüfter wäre nur der montierte Ventilator, das Kühlgehäuse ist aber auch im Weg.
In dem Zusammenhang ist es wichtig zu erwähnen, das es auch Kühler gibt, die von unten verschraubt sind. Das bedeutet den aber auch sonst sinnvollen Ausbau des Mainboards - in dessen Folge aber auch alle Kabel entfernt werden müssen.
2. Selbst bei der Billiglösung wird der PC nicht wesentlich schneller, weil ja der rest mnicht angefasst wird. Die veraltete Grafikkarte und zu wenig oft auch langsamerer Speicher bleiben im PC. Festplatten sind billiger denn je, aber dafür deutlich größer als die wahrscheinlich vor drei Jahren verbaute Version. So kostet denn eine 1000 GB Platte heute schon etwas unter 50 Euro.
3. Wenn ich so weit gehe, in einen alten PC ein neues Mainboard für Intel core I-5 einzubauen, dann ist das schnell teurer als 300 Euro, es sei denn man kauft ein billiges Schrottboard. Taugliche Boards mit USB 3.0 kosten eher 100 Euro. Eine i-5 CPU mit 4 Kernen zu 2,8 GHz gibts für ca. 170 Euro aber der Speicher (4 GB) kostet auch noch mal über 50 Euro. Das sind dann schon 320 zusammen, will man gar einen core i-7 kostet allein der schon 240 Euro. Dabei sind die unter 2 erwähnten Punkte veraltete Grafik usw. nicht angetastet worden.
4. Was ist also sinnvoll? Eine core 2 quad CPU kommt nur in Frage, wenn sie sehr günstig zu haben ist. Da wären mir 150 Euro schon zu viel, denn so stark ist der Leistungsunterschied zwischen z.B. Q6600 und E8400 nicht, die erste hat 4x2,4 GHz die zweite 2x3,0 GHz. Ich habe beide in ein und dem selben PC getestet, da kann man gut vergleichen.
Ich bin an sich kein AMD Fan mehr, die Zeiten sind seit Ende des P4 vorbei. Trotzdem würde ich dem kostenbewussten Aufrüster eher zu dieser Architektur raten, aber nur zu einem Umbau auf 4-Kern Phenom.
5. Bevor man irgendwas umbaut sollte man sich sein Netzteil genau ansehen, gerade bessere Grafikkarten brauchen schnell mal viel Strom (Ampere an 12Volt). Ein gutes neues Netzteil kostet aber auch schnell mal an die 100 Euro, auch das ist ein Kostenfaktor. Kommt dann noch ein Bluray Laufwerk dazu, dann könnte man auch gleich einen komplett neuen PC kaufen und den alten "as is" weiterverkaufen.
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05.12.10
Ich denke mal dieses Netzteil http://geizhals.at/deutschland/a583800.html od.http://geizhals.at/deutschland/a543132.html langt schon für die meisten PCs aus,und da ist man noch einiges von 100€ entfernt.;)
Und wenn ich zB. ein Board habe wo diese CPU http://geizhals.at/deutschland/a334459.html od.http://geizhals.at/deutschland/a426696.html läuft (Ram,Board kann übernommen werden) lohnt sich die Aufrüstung allemal,die hält noch voll mit.
Intel Core2 Quad Q9400 @ 2.66GHz 3805Punkte 93Platz
Intel Core2 Quad Q8400 @ 2.66GHz 3660Punkte 100Platz
Gegenüber:
Intel Core i5 760 @ 2.80GHz 4568 Punkte 63Platz
AMD Phenom II X4 955 3942Punkte 87Platz
AMD Athlon X4 640 3647Punkte 102Platz
http://www.cpubenchmark.net/cpu_list.php
Und ich meine hier auch nicht eine Aufrüstung von Q6600 od.E-8400 es gibt auch Rechner mit E-2200 od. E-4400 od.E-6400;)
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14.12.10
Habe meinen 3 Jahre jungen Pentium E 2180 mit 2x 2000 MHz für darmals 90 Euro ,
im November durch einen Core 2 Quad Q8300 mit 4x 2500 MHz für knapp 120 Euro ersetzt das ist doch total einfach
sodas ich die nächste CPU wohl erst in 3 Jahren erneuern muss.
Das erstemal habe ich das bei einen Sockel 7 Mainboard mit einen Pentium 133 MHz zu einen Pentium 233 MMX gemacht !
Erneuere immer mal wieder was im Februar 2010 habe ich meinen Arbeitsspeicher von 2048 MB auf 4096 MB erhöht im Frühjahr eine moderne Radeon HD5450 gekauft
und in diesen Monat Windows 7 x64 was mir noch fehlte war USB 3.0 die ASRock USB 3.0 Card PCIe Karte die habe ich letzte Woche eingebaut,
immer mal wieder was erneuern ist deutlich preiswerter.
frankkl
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