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Kühl durch den Sommer

21.08.2009 | 08:41 Uhr |

Bei heißem Wetter neigen PC nicht nur zu Abstürzen sondern sogar zu irreparablen Totalausfällen. Wir zeigen, wie Sie Ihren Rechner abkühlen.

PC-Lüfter pusten große Luft-Mengen durch das Gehäuse und weil die wenigsten PCs in keimfreien Räumen stehen, sammeln sich bald Schmutz- und Staubpartikel. Die überziehen Rotorblätter und Kühllamellen mit einer zähen und isolierenden Schicht und hindern sie daran, die Hitze nach außen abzuführen. Steigende Außentemperaturen im Sommer geben dem PC schließlich den Rest.

Wenn der PC zwischen Wand und Schreibtisch eingeklemmt ist und kaum frische Luft bekommt, oder das System nach Übertaktung ohnehin an seiner Grenze arbeitet, sind Abstürze oder andere Instabilitäten vorprogrammiert. Der Abstand vom Netzteil zur Wand sollte mindestens 20 cm betragen - das gleiche gilt für alle Gehäuseöffnungen, vor allem wenn Lüfter dahinter sitzen. Häufige Ursache für dampfende Rechner: Verschmutzte Kühlkörper führen zum Hitzestau. Wie Sie Ihren Rechner reinigen, erklären wir auf den folgenden Seiten.

Wichtig: Bevor Sie mit dem Reinigen beginnen, zuerst das Stromkabel abziehen! Statische Aufladungen Ihres Körpers leiten Sie ab, indem Sie an ein geerdetes Metallteil wie ein Wasser- oder Heizungsrohr fassen. Achten Sie beim Einsatz eines Staubsaugers darauf, dass Sie mit dem Saugrohr nicht direkt auf die Lüfter drücken. Halten Sie immer etwas Abstand, um die empfindlichen Lager der Rotoren nicht zu beschädigen. Auch bei hartnäckigen Verschmutzungen sollten Sie höchstens angefeuchtete, keinesfalls nasse Wattestäbchen zum Reinigen verwenden - Wassertropfen sind der Tod elektronischer Komponenten.

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