16.11.2012, 10:33

Friedrich Stiemer

Systemrettung

Was tun, wenn der PC nicht mehr bootet?

Mit unseren Tipps prüfen Sie Ihre Hardware und retten bestenfalls Ihr System. ©istockphoto.com/courtneyk

Ihr PC bootet nicht mehr und Sie haben auch keine Notfall-DVD zur Hand? Unsere Tipps helfen Ihnen dabei, Ihr System über die Hardware zu prüfen und eventuell doch noch zu retten.
Es existieren tausende Gründe, warum ein PC nicht korrekt hochfährt. Glück haben da die Besitzer einer Notfall-DVD. Denn so lange das Problem nur Software-seitig besteht, lässt es sich in den meisten Fällen beheben. Liegt das Problem aber an der Hardware, kann es schnell teuer bis unlösbar werden. Und genau mit dieser Situation beschäftigen wir uns in diesem Ratgeber. Wir geben Ihnen Tipps und Tricks an die Hand, um Ihren Rechner wieder zum Laufen zu bringen – selbst wenn Sie nicht auf ein Notfallsystem zurückgreifen können.
Die Notfall-DVD: Bequemer Allround-Retter
Fast jedes PC-Magazin legt seinen Print-Publikationen von Ausgabe zu Ausgabe eine sogenannte Notfall-DVD/CD bei, online sind es in der Regel Images oder USB-Stick-kompatible Systeme. Oft setzen die Redaktionen dabei auch unterschiedliche Schwerpunkte: Systemrettung, Backup, Malware-Bekämpfung und so weiter. Manchmal decken die Notfallscheiben all dies ab, um für jeden der genannten Fälle gerüstet zu sein. Vom Prinzip her funktionieren diese Retter nach dem gleichen Schema: Ein bootbares System bietet dem Nutzer die Möglichkeit, Fehler des alten Systems zu reparieren. Meistens handelt es sich hier um ein Linux-basiertes Betriebssystem und vorinstallierte Programme. Sobald Windows crasht und somit nicht mehr hochfährt, erweist sich ein Notfallmedium als überaus wertvoll und komfortabel. Flugs eingelegt oder -gesteckt, alternatives System gebootet, wird der Fehler behoben und Windows läuft wieder. Pech nur, wenn Sie zwar über das gleiche Problem, nicht aber über eine Notfall-CD verfügen.
Die ersten Schritte, wenn der PC nicht mehr bootet
Sofern Sie nach dem Druck auf den Startknopf noch den Boot-up des BIOS sehen und der Bildschirm erst danach schwarz bleibt oder einfach neu startet, besteht noch Hoffnung, und der Fehler liegt in der Software, sprich am Betriebssystem selbst – ein Hardware-Fehler ist dann – vorerst – ausgeschlossen. Ursachen dafür gibt es viele. So könnten beispielsweise ein Virus oder eine andere Anwendung den Windows-Boot-Manager zerschossen haben. Dann weiß das System einfach nicht mehr weiter, weil die erforderlichen Parameter zum Start fehlen.
Sollte dies das Problem sein, legen Sie zum Beispiel Ihre Windows-7-DVD ein, booten von ihr und wählen dann unten links den Befehl „Computerreparaturoptionen“, woraufhin Sie ins Menü der „Systemwiederherstellungsoptionen“ gelangen. Von dort aus lässt sich der Rechner mithilfe eines Klicks auf „Systemstartreparatur“ auf Fehler beim Booten prüfen und reparieren. Recht simpel – sofern man eine DVD zur Hand hat. Oft liefern die Hersteller bei Komplettrechnern oder Notebooks aber gar keine Discs mehr mit, sondern speichern einfach ein Abbild der Windows-DVD auf der Festplatte, damit der Käufer diese selbst brennen und nutzen kann.
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