Mehr Leistung oder mehr Funktionen wie durch Geisterhand: Viele PC-Komponenten und Unterhaltungselektronik-Geräte lassen sich ohne großen Aufwand tunen. PC-WELT zeigt die 15 besten Hardware-Tricks.
Meist brauchen Sie nur ein kleines Programm, um eine versteckte Funktion freizuschalten. Solche Hacks gibt es für die verschiedenesten PC-Komponenten und Geräte. Durch sie werden Grafikkarten und Prozessoren schneller, Digitalkameras glänzen mit mehr Funktionen. PC-WELT hat 15 Aufsehen erregende Hardware-Tricks ausgegraben. Aber Vorsicht: Bei vielen Hacks müssen Sie eine veränderte Geräte-Firmware aufspielen oder geheime Techniker-Menüs aufrufen. Werden dabei Fehler gemacht, können die dazu führen, dass das Gerät nicht mehr funktioniert. Meist kosten Sie die „Eingriffe“ auch die Garantie. Überlegen Sie sich also vorher, ob Sie das Risiko eingehen wollen – und halten Sie sich genau an die Anleitungen.
AMD-Mehrkern-Prozessoren: Versteckte Rechenkerne nachträglich aktivieren
Werkelt in Ihrem PC ein AMD-Prozessor aus der Athlon-II- oder Phenom-II-Serie? Dann schalten Sie Ihren Zweikern- oder Dreikern-Prozessor von AMD doch zum vollwertigen Vierkerner frei. Ein Vierkern-Prozessor aus der Phenom-II-X4-T-Serie lässt sich sogar zu einem Sechskerner aufmotzen. Bei über der Hälfte aller entsprechenden AMD-Prozessoren gelingt das Freischalten und bringt ein Leistungsplus von bis zu 100 Prozent.
Voraussetzung für den Prozessor-Hack ist eine Hauptplatine mit geeignetem Chipsatz. Wenn dieser von AMD/ATI stammt und der für den Datentransfer mit Peripherie-Geräten zuständige „Southbridge“-Chip SB710, SB750 oder SB850 beziehungsweise 720D bei Nvidia-Chipsätzen heißt, stehen Ihre Chancen für die Kernaktivierung gut. Ob eine Platine mit einem dieser Chipsätze in Ihrem PC eingebaut ist, verrät Ihnen das Programm
CPU-Z . Auf dessen Registerkarte „CPU“ erhalten Sie Informationen über den Prozessortyp sowie über die Anzahl der aktiven Prozessorkerne (englisch „Cores“). Den verwendeten Chipsatz erfahren Sie auf der Registerkarte „Mainboard“.
So funktioniert der Prozessor-Hack: Um die Prozessor-Kerne freizuschalten, müssen Sie die BIOS-Einstellungen der Hauptplatine aufrufen. Starten Sie dazu den PC neu, und drücken Sie die kurz nach dem Start angezeigte Taste, um in das „Setup“ zu gelangen, meist die Entf- oder F2-Taste. Bei MSI-Hauptplatinen mit SB710- oder SB750-Southbridge müssen Sie das „Cell Menu“ aufrufen. Stellen Sie dort „EC Firmware“ auf „Special“ und „Advanced Clock Calibration“ auf „Auto“. Ist die Hauptplatine von Asus, finden Sie die „Advanced Clock Calibration“ im Menü „Advanced, CPU Configuration“, bei Gigabyte-Platinen in „MB Intelligent Tweaker (M.I.T.)“. Falls vorhanden, setzen Sie „EC Firmware“ auf „Special“ oder „Hybrid“ und „Unleashing Mode“ auf „Enabled“.
Bei Nvidia-Chipsätzen lässt sich die „Advanced Clock Calibration“ über die Funktion „Nvidia Core Calibration“ einstellen. Ist die Hauptplatine mit AMDs SB850-Southbridge bestückt, bietet das BIOS eventuell eine Funktion wie „Unlock CPU Core“. Sie aktiviert alle Prozessorkerne.
Speichern Sie die geänderten Einstellungen, und verlassen Sie anschließend das BIOS. Danach startet der PC neu. Falls dabei eine Fehlermeldung erscheint, rufen Sie das BIOS erneut auf und speichern und verlassen es direkt wieder. Nach dem Prozessor-Hack sollte der PC-Prozessor mit allen verfügbaren Kernen arbeiten.
Wichtig: Dass Prozessoren mit abgeschalteten Rechenkernen ausgeliefert werden, liegt oft daran, dass die Produktions-Charge die Qualitätskriterien nicht erfüllt hat. Daher kann einer der versteckten Prozessor-Kerne defekt sein, und der PC nach dem Freischalten nicht mehr stabil laufen. Führen Sie deshalb einen Stabilitätstest durch, etwa mit dem kostenlosen Programm
Prime 95 . Wählen Sie nach dem Start „Just Stress Testing“, und bestätigen Sie mit „OK“. Das Programm führt danach einen Belastungstest durch.
Historie von Prozessor-Konkurrent Intel:
Anfang 2011 folgt mit den Sandy-Bridge-Prozessor die zweite Core-i-Generation, die wieder einen neuen Steckplatz braucht. Gegenüber den ersten Core-i-Chips steigert Sandy Bridge die Leistung bei gleichem Verbrauch erheblichn und verfügt über eine schnellere integrierte Grafik. Übertaktern macht Intel aber das Leben schwer: Nur die aufpreispflichtigen K-Modelle mit freiem Multiplikator lassen sich vernünftig übertakten.
Anfang 2011 folgt mit den Sandy-Bridge-Prozessor die zweite Core-i-Generation, die wieder einen neuen Steckplatz braucht. Gegenüber den ersten Core-i-Chips steigert Sandy Bridge die Leistung bei gleichem Verbrauch erheblichn und verfügt über eine schnellere integrierte Grafik. Übertaktern macht Intel aber das Leben schwer: Nur die aufpreispflichtigen K-Modelle mit freiem Multiplikator lassen sich vernünftig übertakten.
Anfang 2011 folgt mit den Sandy-Bridge-Prozessor die zweite Core-i-Generation, die wieder einen neuen Steckplatz braucht. Gegenüber den ersten Core-i-Chips steigert Sandy Bridge die Leistung bei gleichem Verbrauch erheblichn und verfügt über eine schnellere integrierte Grafik. Übertaktern macht Intel aber das Leben schwer: Nur die aufpreispflichtigen K-Modelle mit freiem Multiplikator lassen sich vernünftig übertakten.
Anfang 2011 folgt mit den Sandy-Bridge-Prozessor die zweite Core-i-Generation, die wieder einen neuen Steckplatz braucht. Gegenüber den ersten Core-i-Chips steigert Sandy Bridge die Leistung bei gleichem Verbrauch erheblichn und verfügt über eine schnellere integrierte Grafik. Übertaktern macht Intel aber das Leben schwer: Nur die aufpreispflichtigen K-Modelle mit freiem Multiplikator lassen sich vernünftig übertakten.
Der Core i7 erschien Ende 2008 und besitzt als erster Intel-Prozessor einen integrierten Speicher-Controller. Neben den High-End-Versionen für Sockel 1366, zu denen auch CPUs mit sechs Kernen gehören, baute Intel die Core i-Serie durch kleinere Varianten mit zwei und vier Kernen und integrierter Grafik aus, die als Core i3, Core i5 und Core i7 für Sockel 1156 angeboten werden. Die neue Turbo-Boost-Technik erhöht den Takt eines CPU-Kerns, sofern die anderen Kerne nicht verwendet werden.
Der Core i7 erschien Ende 2008 und besitzt als erster Intel-Prozessor einen integrierten Speicher-Controller. Neben den High-End-Versionen für Sockel 1366, zu denen auch CPUs mit sechs Kernen gehören, baute Intel die Core i-Serie durch kleinere Varianten mit zwei und vier Kernen und integrierter Grafik aus, die als Core i3, Core i5 und Core i7 für Sockel 1156 angeboten werden. Die neue Turbo-Boost-Technik erhöht den Takt eines CPU-Kerns, sofern die anderen Kerne nicht verwendet werden.
Für Netbooks und Nettops entwickelte Intel den Atom-Prozessor, der durch geringen Energiebedarf für lange Batterielaufzeiten sorgt. Die Leistung des Intel Atom liegt allerdings trotz Hyper-Threading und Dual-Core-Versionen deutlich unterhalb der Core-CPUs und entspricht in etwa der Hälfte eines Pentium M. Seit Dezember 2009 sind auch Versionen mit integriertem Grafikkern erhältlich.
Für Netbooks und Nettops entwickelte Intel den Atom-Prozessor, der durch geringen Energiebedarf für lange Batterielaufzeiten sorgt. Die Leistung des Intel Atom liegt allerdings trotz Hyper-Threading und Dual-Core-Versionen deutlich unterhalb der Core-CPUs und entspricht in etwa der Hälfte eines Pentium M. Seit Dezember 2009 sind auch Versionen mit integriertem Grafikkern erhältlich.
Mit dem Intel Core 2, der im Juli 2006 vorgestellt wurde, löste Intel die Netburst-Architektur des Pentium 4 auch im Desktop-Bereich ab und konnte so auch die Pro-MHz-Leistung wieder stark anheben. Neben dem Core 2 Solo für Laptops besteht die Prozessor-Serie aus Dual- und Quad-Core-Prozessoren. 2008 verkleinerte Intel die Strukturen der Core 2-Prozessoren auf 45nm und erreichte so Taktraten bis zu 3,33 GHz.
Mit dem Intel Core 2, der im Juli 2006 vorgestellt wurde, löste Intel die Netburst-Architektur des Pentium 4 auch im Desktop-Bereich ab und konnte so auch die Pro-MHz-Leistung wieder stark anheben. Neben dem Core 2 Solo für Laptops besteht die Prozessor-Serie aus Dual- und Quad-Core-Prozessoren. 2008 verkleinerte Intel die Strukturen der Core 2-Prozessoren auf 45nm und erreichte so Taktraten bis zu 3,33 GHz.
Als Intel Core erschienen im Januar 2006 zunächst nur direkte Nachfolger des Pentium M mit dem verbesserten »Yonah«-Kern. Desktop-Versionen des Core Solo und des Core Duo, der Dual-Core-Variante, gab es nicht. Auch die von AMD eingeführten 64-Bit-Erweiterungen unterstützten die ersten Core-Prozessoren noch nicht.
Als Intel Core erschienen im Januar 2006 zunächst nur direkte Nachfolger des Pentium M mit dem verbesserten »Yonah«-Kern. Desktop-Versionen des Core Solo und des Core Duo, der Dual-Core-Variante, gab es nicht. Auch die von AMD eingeführten 64-Bit-Erweiterungen unterstützten die ersten Core-Prozessoren noch nicht.
Der Ausweg aus dieser Sackgasse war der 2003 vorgestellte Pentium M, der auf der Technik des letzten Pentium-III-Kerns basiert, Teile der Pentium-4-Bustechnik verwendet und ursprünglich nur für Laptops entwickelt wurde. Intel bot damit für Desktops und Laptops zwei unterschiedliche Prozessor-Typen an. Der Pentium M ist der direkte Vorgänger der ersten Intel Core-Prozessoren und wurde bis 2008 hergestellt.
Der Ausweg aus dieser Sackgasse war der 2003 vorgestellte Pentium M, der auf der Technik des letzten Pentium-III-Kerns basiert, Teile der Pentium-4-Bustechnik verwendet und ursprünglich nur für Laptops entwickelt wurde. Intel bot damit für Desktops und Laptops zwei unterschiedliche Prozessor-Typen an. Der Pentium M ist der direkte Vorgänger der ersten Intel Core-Prozessoren und wurde bis 2008 hergestellt.
Der Ende 2000 erschienene Pentium 4 stellt die siebte Generation der x86-Prozessoren von Intel dar, die mit der neuen »Netburst«-Architektur allerdings weniger Leistung pro MHz bot. Diesen Nachteil konnte der Pentium 4 allerdings durch höhere Taktraten von bis zu 3,8 GHz. das später eingeführte Hyper-Threading und der Dual-Core-Version Pentium D ausgleichen. Letztlich stellte sich Netburst als kommerziell erfolgreiche Architektur, aber zugleich als technische Sackgasse heraus.
Der Ende 2000 erschienene Pentium 4 stellt die siebte Generation der x86-Prozessoren von Intel dar, die mit der neuen »Netburst«-Architektur allerdings weniger Leistung pro MHz bot. Diesen Nachteil konnte der Pentium 4 allerdings durch höhere Taktraten von bis zu 3,8 GHz. das später eingeführte Hyper-Threading und der Dual-Core-Version Pentium D ausgleichen. Letztlich stellte sich Netburst als kommerziell erfolgreiche Architektur, aber zugleich als technische Sackgasse heraus.
Mit dem Pentium III kehrte Intel bei den späteren »Coppermine«-Modellen wieder zum Sockel zurück. Nach Jahren der technischen Überlegenheit musste Intel sich erstmals dem Konkurrenten AMD und dessen Athlon geschlagen geben, der als erster 1-GHz-Prozessor in die Geschichte einging. Der 1,13 GHz schnelle Pentium III, der die Leistungskrone sofort zurückerobern sollte, war instabil und letztlich wohl nur ein erfolgloser Versuch, die 1-GHz-Version zu übertakten. Später erreichte der Pentium III sogar 1,4 GHz.
Mit dem Pentium III kehrte Intel bei den späteren »Coppermine«-Modellen wieder zum Sockel zurück. Nach Jahren der technischen Überlegenheit musste Intel sich erstmals dem Konkurrenten AMD und dessen Athlon geschlagen geben, der als erster 1-GHz-Prozessor in die Geschichte einging. Der 1,13 GHz schnelle Pentium III, der die Leistungskrone sofort zurückerobern sollte, war instabil und letztlich wohl nur ein erfolgloser Versuch, die 1-GHz-Version zu übertakten. Später erreichte der Pentium III sogar 1,4 GHz.
Eine kleine, aber wichtige Rolle spielte der Intel Celeron, den Intel im April 1998 auf den Markt brachte. Der Celeron trat gegen die günstigeren CPUs wie AMDs K6 an, die in immer mehr preiswerten PCs verwendet wurden. Der Celeron A mit 300 MHz wurde zu einer Legende bei Übertaktern, da er fast immer problemlos mit 450 MHz zu betreiben war.
Eine kleine, aber wichtige Rolle spielte der Intel Celeron, den Intel im April 1998 auf den Markt brachte. Der Celeron trat gegen die günstigeren CPUs wie AMDs K6 an, die in immer mehr preiswerten PCs verwendet wurden. Der Celeron A mit 300 MHz wurde zu einer Legende bei Übertaktern, da er fast immer problemlos mit 450 MHz zu betreiben war.
Der Mitte 1997 vorgestellte Pentium II ist eine verbesserte Version des Pentium Pro und erschien nicht als Sockel- sondern als Slot-Prozessor. Der L2-Cache der CPU konnte auf diese Weise außerhalb des Prozessors angebracht werden, was für eine erhöhte Ausbeute bei der Produktion sorgte. Der Pentium II enthielt die neuen MMX-Befehle und war bis zu 450 MHz schnell.
Der Mitte 1997 vorgestellte Pentium II ist eine verbesserte Version des Pentium Pro und erschien nicht als Sockel- sondern als Slot-Prozessor. Der L2-Cache der CPU konnte auf diese Weise außerhalb des Prozessors angebracht werden, was für eine erhöhte Ausbeute bei der Produktion sorgte. Der Pentium II enthielt die neuen MMX-Befehle und war bis zu 450 MHz schnell.
1994 arbeitete Intel bereits am Pentium Pro, als im Oktober der berühmte »Pentium-Bug« der breiten Öffentlichkeit bekannt wurde. Der Fehler sorgt dafür, dass beispielsweise bei der Berechnung von 5505001 / 294911 statt 18,666652 das falsche Resultat 18,66600093 ausgegeben wird. Inzwischen gilt als sicher, dass Intel den Fehler bei den Arbeiten am Pentium Pro bereits Monate vorher entdeckt hatte, da ebenfalls im Oktober die ersten Muster fehlerbereinigter Pentiums hergestellt worden waren. Trotz des Imageschadens und der vielen Witze hatte der Fehler in der Praxis kaum Auswirkungen.
1994 arbeitete Intel bereits am Pentium Pro, als im Oktober der berühmte »Pentium-Bug« der breiten Öffentlichkeit bekannt wurde. Der Fehler sorgt dafür, dass beispielsweise bei der Berechnung von 5505001 / 294911 statt 18,666652 das falsche Resultat 18,66600093 ausgegeben wird. Inzwischen gilt als sicher, dass Intel den Fehler bei den Arbeiten am Pentium Pro bereits Monate vorher entdeckt hatte, da ebenfalls im Oktober die ersten Muster fehlerbereinigter Pentiums hergestellt worden waren. Trotz des Imageschadens und der vielen Witze hatte der Fehler in der Praxis kaum Auswirkungen.
Intel veröffentlichte die fünfte Generation x86-Prozessoren im März 1993 nicht als 80586, sondern als Pentium, da Gerichte Nummern als Produktbezeichnungen nicht als schutzwürdig ansahen. Im Nachhinein war diese Entscheidung für Intel ein Glücksfall, denn noch heute wird die weltweit bekannte Marke Pentium von Intel genutzt. Technisch war die sogenannte P5-Architektur ein Ausbau des 80486, unter anderem mit zwei Datenpipelines, schnellerem Speicherzugriff und stark verbesserter FPU.
Intel veröffentlichte die fünfte Generation x86-Prozessoren im März 1993 nicht als 80586, sondern als Pentium, da Gerichte Nummern als Produktbezeichnungen nicht als schutzwürdig ansahen. Im Nachhinein war diese Entscheidung für Intel ein Glücksfall, denn noch heute wird die weltweit bekannte Marke Pentium von Intel genutzt. Technisch war die sogenannte P5-Architektur ein Ausbau des 80486, unter anderem mit zwei Datenpipelines, schnellerem Speicherzugriff und stark verbesserter FPU.
Nach dem 1985 erschienenen 80386 stellte der 80486 im Jahr 1989 einen weiteren großen Schritt dar. Der integrierte Co-Prozessor (FPU)für Gleitkomma-Berechnungen sorgte zusammen einem Befehls- und Datencache und bis zu 100 MHz Takt für deutlich mehr Leistung. Der 32-Bit-Prozessor konnte wie der 80386 bereits 4 GByte RAM adressieren.
Nach dem 1985 erschienenen 80386 stellte der 80486 im Jahr 1989 einen weiteren großen Schritt dar. Der integrierte Co-Prozessor (FPU)für Gleitkomma-Berechnungen sorgte zusammen einem Befehls- und Datencache und bis zu 100 MHz Takt für deutlich mehr Leistung. Der 32-Bit-Prozessor konnte wie der 80386 bereits 4 GByte RAM adressieren.
1982 erschien der 80286-Prozessor, der virtuellen Speicher und bis zu 16 MByte Arbeitsspeicher (statt 1 MByte beim 8086) verwalten konnte. Der CPU-Takt stieg auf bis zu 25 MHz an und die Leistung pro Takt war im Vergleich zum 8086 doppelt so hoch. Der Prozessor war das Herzstück der IBM XT-Serie und sorgte für den Durchbruch des Desktop-PCs.
1982 erschien der 80286-Prozessor, der virtuellen Speicher und bis zu 16 MByte Arbeitsspeicher (statt 1 MByte beim 8086) verwalten konnte. Der CPU-Takt stieg auf bis zu 25 MHz an und die Leistung pro Takt war im Vergleich zum 8086 doppelt so hoch. Der Prozessor war das Herzstück der IBM XT-Serie und sorgte für den Durchbruch des Desktop-PCs.
Der 8086 war nicht sofort ein durchschlagender Erfolg, denn er benötigte externe Chips für Gleitkomma-Berechnungen oder als Interrupt-Controller. Doch im Inneren arbeitete die erste Version dessen, was heute als x86-Architektur bezeichnet wird. Das Bild zeigt den 8088, eine leicht abgespeckte Version des 8086 mit einem externen 8-Bit-Datenbus.
Der 8086 war nicht sofort ein durchschlagender Erfolg, denn er benötigte externe Chips für Gleitkomma-Berechnungen oder als Interrupt-Controller. Doch im Inneren arbeitete die erste Version dessen, was heute als x86-Architektur bezeichnet wird. Das Bild zeigt den 8088, eine leicht abgespeckte Version des 8086 mit einem externen 8-Bit-Datenbus.
Der erste wirklich universelle Mikroprozessor war der Intel 4004, den die Ingenieure für das japanische Unternehmen Busicom entwickelten und sich die Rechte an dem Chip für nur 60.000 US-Dollar selbst sicherten. Busicom selbst ging in Konkurs, ohne je ein Produkt mit dem Intel 4004 auf den Markt gebracht zu haben.
Der erste wirklich universelle Mikroprozessor war der Intel 4004, den die Ingenieure für das japanische Unternehmen Busicom entwickelten und sich die Rechte an dem Chip für nur 60.000 US-Dollar selbst sicherten. Busicom selbst ging in Konkurs, ohne je ein Produkt mit dem Intel 4004 auf den Markt gebracht zu haben.
Prime 95 sollte 24 Stunden am Stück fehlerfrei laufen. Zeigt das Programm eine Fehlermeldung oder stürzt es ab, ist mindestens einer der neuen Prozessor-Kerne funktionsuntüchtig. Beenden Sie danach den Belastungstest mit Klicks auf „Test, Stop, OK“. Ein defekter Prozessorkern lässt sich unter Umständen im PC-BIOS abschalten. Die entsprechende Option lautet – sofern vorhanden – „CPU Core Control“ oder „Core-Leveling“. Aktivieren Sie die Funktion, und schalten Sie den Kern aus, der bei Prime 95 versagt hat. Falls diese Option nicht vorhanden ist, müssen Sie die komplette Freischaltprozedur des Prozessors rückgängig machen. Falls der Computer nach dem Prozessor-Hack nicht mehr startet, hilft nur noch, die Standardeinstellungen des BIOS zu laden. Eine genaue Anleitung dafür finden Sie im Handbuch der Hauptplatine/des PCs.
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